Ein Junge will sein erspartes Geld in einen PC stecken, doch der Vater traut der Sache nicht. Die Community warnt ihn vor dem gewünschten Gerät. Auf den ersten Blick ist für eine unwissende Person nicht zu erkennen, dass das Gerät für Gaming nur bedingt geeignet ist, obwohl der Hersteller das Modell mit „Gaming PC“ vermarktet.
Ein Vater wendete sich mit einer Bitte an die Community: Sein Sohn hatte 650 US-Dollar angespart und wollte sich damit seinen ersten Gaming-PC zulegen. Nach langer Recherche hatte er sich auch für einen Computer entschieden.
Da sich der Vater jedoch unsicher war, entschied er sich, auf Reddit um Rat zu fragen. Und das erwies sich als gute Entscheidung, denn der Sohn hätte sonst einen „schrecklichen PC“ gekauft.
Community warnt ihn vor Fehlkauf, solle lieber noch mehr sparen
Wo liegt das Problem? Für 650 US-Dollar hat sich der Sohn einen Computer bei Newegg ausgesucht, der als „Gaming PC“ verkauft wird. Das Problem daran ist, dass das System mit Gaming wenig zu tun hat, wenn man vom Aussehen einmal absieht:
Der Computer kommt mit einem Ryzen 5 5600GT als Prozessor, der wiederum mit einer integrierten Grafikeinheit ausgestattet ist. Eine richtige, dedizierte Grafikkarte ist nicht verbaut. Diese ist aber wiederum essentiell, wenn man wirklich Gaming betreiben möchte.
Denn außer für sehr leichtes, anspruchsloses Gaming ist dieser Chip kaum leistungsstark genug. Und der verbaute Chip mit dem Namen Vega 7, ist obendrein noch etliche Jahre alt. Einen Gaming-PC würde er hier für das Geld definitiv nicht bekommen, sondern maximal ein besseres Office-Gerät.
Und das sollte auch eine allgemeine Warnung sein: Nur weil Gaming draufsteht, ist noch lange kein Gaming drin. Solche Fehlkäufe geschehen immer wieder, dass Leute ein System für ein Gaming-System halten und dann enttäuscht werden.

Welche Empfehlung gibt es für den Vater? Der Sohn soll entweder noch mehr Geld sparen, denn er müsse eher mit rund 1.000 Euro rechnen, um sich einen leistungsfähigen PC zulegen zu können. Obendrein erwähnt der Vater, dass er auch noch Monitor, Maus und Tastatur kaufen müsse. Auch das würde das knappe Budget schnell sprengen.
Einige empfehlen, nach gebrauchter Hardware auf dem Facebook-Marketplace zu schauen. Hier kann man mit Glück und Geduld auch einmal ein gutes Angebot erwischen. Ein Nutzer fand etwa in einem gebrauchten PC Hardware für den vierfachen Wert, was er eigentlich bezahlt hatte.
Eine Spielerin will ihren ersten Gaming-PC bauen, doch ein Freund rät ihr dringend davon ab. Ein Fertig-PC sei die bessere Wahl. Die Spielerin befürchtet, dass fertige PCs deutlich teurer sind. Wie sieht es derzeit überhaupt auf dem Markt aus? Mehr dazu auf MeinMMO: Spielerin will sich mit ihrem ersparten Geld einen Gaming-PC bauen, doch ein Freund sagt: Kauf dir lieber ‘nen Fertig-PC
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