Spieler planen einen Boykott gegen Sony, aber Kritiker giften: Beim nächsten PS5-Hit knickt ihr eh alle ein

Marvels Wolverine Story Trailer ohne Maske

Noch immer hallt die Kritik vieler Spieler an Sonys zukünftiger Strategie ohne Discs nach. Spieler wollen ihren Boykott jetzt noch aktiver umsetzen, aber einige zweifeln daran, wie konstant das weitergeführt wird.

Um was für einen Boykott geht es? Nachdem Sony Anfang Juli angekündigt hatte, ab 2028 keine physischen Versionen für die PlayStation-Spiele anzubieten, entstand eine große Kritik aufseiten der Spieler. Die wird auch noch nach einem Monat verstärkt geäußert, unter anderem auch, nachdem PSN down war.

Jetzt planen einige Spieler als Boykott einen Blackout, wie Anonymous auf x.com verbreitet. Möchte man daran teilnehmen, soll man vom 23. August bis zum 30. August die Konsole auslassen oder sich einfach ausloggen. Begründet wird das durch mehrere Entscheidungen seitens Sony, die sich seit Jahren weiter von ihrer Fanbase entfernt haben. Mittlerweile wurde der Post über 1,9 Millionen Mal angezeigt.

Für viele Kritiker von Sonys Ausrichtung sollte das eigentlich gut klingen, aber dieser Boykott führt zu einer Diskrepanz in der Community.

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Wie lange hält ein solcher Boykott?

Wie reagiert die Community auf den Boykott-Aufruf? Einige User finden die Idee gut. So schreibt @Whitewolf323 (x.com), dass er die Idee begrüßt, er habe noch andere Optionen und seine PS5 seit der Ankündigung auch nicht angerührt. Er und einige andere Kommentatoren wollen am geplanten Blackout teilnehmen.

Aber es gibt auch eine Gegenbewegung. So gibt es Nutzer (x.com), die daran gar nicht erst teilnehmen wollen, aber auch welche, die daran zweifeln, wie effektiv ein solcher Boykott überhaupt ist – vor allem, da in der Woche des geplanten Boykotts auch kein großer Titel erscheint.

Passend dazu erwähnt der Nutzer Ver_Ama in einem Reddit-Kommentar: 3 Monate später: GTA 6 verkauft sich in einer Woche 25 Millionen Mal auf der PS5. Ein anderer Nutzer (Reddit) ergänzt in dem Fall, dass man ja gar nicht so lange warten muss: Als Call of Duty: Black Ops 1 und 2 erschienen sind (nur in digitaler Form), waren sie Bestseller. Das berichtete auch The Gamer.

In der ganzen Diskussion rund um den Boykott scheint es also auch Gegenstimmen gegen die Boykottierenden zu geben, die laut der x-Nutzerin @nuhre wohl auch in eine feindliche Stimmung ausgeartet ist.

GTA 6 ist hier aber ein passendes Beispiel, denn genau dieser Titel hat keine klassische physische Version mehr. Es wird zwar eine Box geben, die enthält nur einen Code, um die digitale Version einzulösen. Das ist genau das, wozu Sonys Entscheidung für 2028 wohl führen wird.

Man kann sich im Falle von GTA 6 wohl auch sehr sicher sein, dass das größte Thema zum Release nicht die fehlende Disc sein wird. Bereits vorher erscheint aber noch der Sony-eigene Blockbuster Marvel’s Wolverine am 15. September 2026. Zum Release wird man da wohl sehen können, wie relevant die aktuelle Kontroverse sein wird.

Wie steht ihr zu einem solchen Boykott? Ist euch das Disc-Thema egal oder habt ihr mit Sony abgeschlossen? Schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare. Sollte es wirklich dazu kommen, dass Discs abgeschafft werden, wird dadurch auch ein ganzer Markt ausgeschlossen: Sony’s Entscheidung, die Disc für die PlayStation abzuschaffen, wird uns Gamer viel Geld kosten

Kommentare

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Rockit

Das Disc Thema ist durch. Entweder man arrangiert sich damit oder man wechselt die Plattform oder das Hobby, ganz einfach. Niemand muss akzeptieren was ihm nicht gefällt. Und es ist tatsächlich so einfach… aber nee hauptsache rumheulen und boykott schreien bla bla. Ist eh nur hohles Gelaber von den meisten. Kein Konzern wird seine Entscheidungen ändern nur weil eine Minderheit laut schreit. Sony hat viele intelligente Köpfe und wenn die ausrechnen: Disc wegfall ist verschmerzbar, dann wird das eben so durchgezogen.
Hab dazu letztens einen schönen Spruch gelesen: “Ein Sturm im Wasserglas” und nichts anderes ist das. Eine kleine Bubble die physisch bevorzugt und sich (verständlicherweise) darüber aufregt.
Was viel wichtiger ist: Digitaler Kauf muss auch gleichzeitig digitaler Besitz werden und dafür braucht es Regeln und Gesetze – das ist der Punkt wo angesetzt werden sollte. Aber da mahlen die Mühlen leider sehr sehr langsam. Ich hoffe dass die EU/Deutschland da bis Mitte der 2030er Jahre mal was hinbringt..

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