Sony und Xbox werden beide für ihre Entscheidungen rund um ihre Konsolen kritisiert. Und beide stehen derzeit nicht sonderlich hoch in der Gunst der Spieler. Das liegt vor allem an schwierigen Entscheidungen, die von vielen Nutzern nicht gutgeheißen werden.
PS6 und Project Helix gelten als die nächsten, potentiellen Next-Gen-Konsolen, die irgendwann die aktuellen Geräte ablösen werden und sollen.
Viele Spieler zeigen sich derzeit gegenüber den Konsolen skeptisch. Denn beide Hersteller, Sony und Microsoft, haben in der Vergangenheit schlechte oder umstrittene Entscheidungen getroffen. Momentan sieht es eher nach einem Wettrennen aus, wer den Preis für die schlechteste Konsole erhält.
PlayStation 6
Wie sieht es bei der PS6 aus? Mit der Entscheidung, ab 2028 keine physischen Spielmedien (Discs) mehr herstellen zu wollen, hatte Sony die Kritik vieler Spieler auf sich gezogen:
Spieler befürchten, dass sie Spiele nicht mehr besitzen, sondern nur noch Lizenzen mieten würden, die jederzeit widerrufen werden könnten. Und ohne den Gebrauchtmarkt und physische Konkurrenz seien die Preise im PlayStation Store der alleinigen Kontrolle durch Sony unterworfen. Dass Sony dann zusätzlich damit anfing, Spieler auf der Konsole darauf hinzuweisen, dass ihnen die Spiele nicht gehören würden, war dann für viele zu viel des Guten.
Xbox Helix
Xbox hat kein Problem mit physischen Spielen, sondern ein Problem mit der eigenen Identität: Mit dem Satz „Alles ist eine Xbox“ hatte man argumentiert, dass man in Zukunft alle Spiele auf der Xbox und umgekehrt spielen könnte. Die Helix soll als PC-Konsole-Hybrid fungieren und PC-Spiele spielen können.
Kritiker argumentieren, dass dies den Sinn einer dedizierten, optimierten Konsole untergrabe und sie für reine PC-Spieler unattraktiv machen würde. Wenn die Xbox ohnehin alles und nichts könne, würde das den Sinn einer Konsole untergraben. Hinzu kommt, dass Microsoft damit angefangen hatte, seine Spiele auch für die PlayStation zu veröffentlichen.
Ein weiterer Punkt ist der potentielle Verzicht auf maßgeschneiderte Hardware bei Xbox Helix und der Wechsel auf normale PC-Hardware. Ebenfalls ein Punkt, den etliche Personen kritisch sehen.
Hinzu kommen die massiven Entlassungen und das Schließen von Studios unter der neuen Führung. Auch das sät berechtigte Zweifel an der langfristigen Unterstützung und der Exklusivität der Plattform. Bis heute ist unklar, welche Ziele Microsoft eigentlich mit seiner Spiele-Konsole hat.
Sowohl Xbox als auch PlayStation stehen vor ähnlichen Herausforderungen
Hohe Preise: Durch die extrem steigenden Preise werden derzeit für beide Konsolen mehr als 1.000 Euro erwartet. Das würde die Konsolen für viele Spieler unerschwinglich machen. Und das widerspricht der Idee, dass Konsolen lange als Budget-Option zum teuren Gaming-PC gegolten haben.
Fehlender Mehrwert: Entwickler warnen, dass die massive Leistungssteigerung nicht automatisch zu besseren Spielen führt, sondern eher zu stagnierendem Design und höheren Kosten für die Industrie, berichtet etwa WCCFTech.
Allgemeiner Vertrauensverlust: Während Sony das physische Medium abschafft, wirkt Microsoft mit seiner „PC-Hybrid“-Strategie so, als wisse man nicht genau, wofür die Konsole stehen soll.
Grundsätzlich scheinen beide Seiten derzeit kein gutes Gespür für ihre potentiellen Käufer und Spieler zu haben. Dürfen sich jetzt PC-Spieler ins Fäustchen lachen, weil es ihnen am Ende besser geht? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare! Zumindest gibt es abseits der hohen Preise eine gute Nachricht, denn die Hardware wird nicht mehr jedes Jahr besser und erspart PC-Spielern damit zumindest das ständige Auf- und Nachrüsten: PC Gaming gilt als teures Hobby, aber ihr könnt in Zukunft kräftig sparen
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