Pokémon GO: Auf diese Pokémon aus Gen 3 warten Spieler heute noch

Der Release der 4. Generation in Pokémon GO stellte die Pokémon der vorherigen Generationen in den Hintergrund. Dennoch fehlen Pokémon aus der Generation 3. Wir zeigen euch, welche das sind.

Nachdem die ersten Monster der 4. Generation in Pokémon GO herausgebracht wurden, jagen Trainer den neuen Pokémon hinterher. Dabei vergessen viele: Sie haben noch immer Lücken im Pokédex der 3. Generation. Diese Lücken sind momentan auch nicht zu füllen, da einige Pokémon noch nicht veröffentlicht wurden.

Wir zeigen euch welche Pokémon noch immer fehlen und erklären, warum diese Pokémon noch nicht im Spiel sind.

Acht unveröffentlichte Pokémon aus der Hoenn-Region (Gen 3)

Bislang fehlen noch acht Pokémon aus der 3. Generation, die im Spiel noch nicht zu erhalten sind. Allesamt besitzen sie besondere Fähigkeiten und sind aufgrund dessen noch nicht im Spiel.

Nincada, Ninjask & Ninjatom

Ninjatom Pokemon GO

Die drei Pokémon werden vermutlich zusammen mit den Feldforschungen im November in Pokémon GO veröffentlicht. Sicher ist nur Ninjatom, den Niantic bisher für die Forschungen ankündigte.

Besondere Entwicklung: Diese drei Pokémon besitzen eine ganz besondere Entwicklungsmethode. So entwickelt sich Nincada zu Ninjask, gleichzeitig entsteht dabei Ninjatom. Es entsteht aus einer Entwicklung also nicht ein neues Pokémon, sondern zwei. Ninjatom, so heißt es in den Konsolenspielen, entsteht aus der Hülle, die Nincada bei seiner Entwicklung abwirft.

Titelbild Feldforschungen Pokemon GO

Ninjatom besitzt Besonderheit: Auch Ninjatom selbst hat eine Besonderheit. So besitzt es in den Konsolenspielen nur ein KP. Das heißt, dass normalerweise jede Attacke im Spiel Ninjatom besiegen kann. Ninjatom ist aber gleichzeitig resistent gegen alle Attacken, die nicht sehr effektiv sind. Das heißt, dass diese Attacken keinen Schaden verursachen. Es bleibt abzuwarten, wie Niantic diese Fähigkeit in Pokémon GO einbauen will.

Besonderheit durch Forschungsdurchbruch umgangen: Ninjatom wird in Pokémon GO der Forschungsdurchbruch im November sein. Man kann es also ohne Entwicklung erhalten. Damit umgeht das Spiel hier geschickt die Besonderheit beim Entwickeln. Es wird also wahrscheinlich sein, dass Ninjatom nicht als Entwicklung zu erhalten sein wird, sondern nur durch den Forschungsdurchbruch. Nincada entwickelt sich also nur zu Ninjask.

Kecleon

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Ähnlich wie Ditto: Kecleon besitzt eine besondere Fähigkeit. Es kann die Farbe seiner Umgebung einnehmen und darin verschwinden. Ähnlich wie ein Chamäleon tarnt es sich also vor Feinden. Ditto kann sich in andere Pokémon verwandeln und sich dadurch tarnen, Kecleon macht das selbe mit seiner Umgebung.

Roter Streifen am Körper: Tarnt sich ein Kecleon in seiner Umgebung, so sieht man nur noch einen roten Streifen, welchen er am Körper trägt. Die Farbe des Streifens kann Kecleon nicht ändern, sodass es bei genauerem Hinsehen erkannt werden kann.

Meltan Video Pokemon Go 2

Den roten Streifen am Rücken von Meltan trägt auch Kecleon.

Kecleon tarnt sich als Meltan? Als vor einigen Tagen das Pokémon Meltan in das Spiel gebracht wurde, so dachten viele Spieler, dass es sich dabei um ein getarntes Kecleon handelt. Meltan hatte im Code die Pokédex Nummer 352, die Nummer die eigentlich Kecleon hat. Außerdem trug Meltan den selben Streifen am Körper, der auch den Körper von Kecleon ziert. Dies war von Niantic absichtlich gewollt. Die Geschichte um Meltan wurde nun geklärt.

Perlu, Aalabyss, Saganabyss

Perlu Pokemon GO 1

Die drei Wasser-Pokémon sind ebenfalls noch nicht in Pokémon GO zu erhalten. Auch sie haben eine Besonderheit beim Entwickeln, was es schwer macht, diese Pokémon zu veröffentlichen.

Tragen eines Items für Entwicklung: Ein Perlu kann man nicht ganz einfach entwickeln. Damit sich Perlu in den Konsolenspielen entwickelt, musste es getauscht werden und dabei ein besonderes Item tragen. So musste es bei einem Tausch eine Abyssplatte tragen, damit es sich zu Saganabyss entwickelt. Trug es beim Tausch einen Abysszahn, so entwickelte es sich zu Aalabyss.

Entwickeln durch Tausch bislang nicht möglich: Diese Besonderheit macht es Niantic schwer die drei Pokémon zu veröffentlichen. Zum einen gibt es die beiden nötigen Items noch nicht im Spiel, und zum anderen ist es bislang nicht möglich ein Pokémon durch den Tausch zu entwickeln. Sie müssten also beide Dinge in Pokémon GO einführen, damit die drei Pokémon veröffentlicht werden.

Pokémon GO Tauschen Titel 2

Alternative Möglichkeit: Eine Alternative wäre es, die Entwicklung durch Zufall zu entscheiden. So kann man durch Bonbons ein Perlu entwickeln und dieses wird durch das Zufallsprinzip zu Aalabyss oder Saganabyss. Dies wäre aber nicht im Sinne der Konsolenspiele.

Jirachi

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Jirachi ist ein mysteriöses Pokémon. Diese wurden bislang immer durch Spezialforschungen, wie Mew oder Celebi, oder durch EX-Raids, wie Deoxys, in Pokémon GO veröffentlicht.

Schwer einen Zeitpunkt zu finden: Ein mysteriöses Pokémon in Pokémon GO zu veröffentlichen ist immer schwer. Ein EX-Raid-Boss wird nur selten getauscht. So war Mewtu auch schon fast ein ganzes Jahr zu erhalten. Es ist also schwer dort ein neues Pokémon zu veröffentlichen, da auch Deoxys noch nicht all zu lange in EX-Raids zu finden ist.

Eine neue Spezialforschung zu veröffentlichen ist ebenfalls schwierig. So muss Niantic erstmal sicher sein, dass die meisten Trainer mit der vorherigen Spezialforschung fertig sind. Man möchte ja nicht, dass diese untereinander untergehen. Außerdem gibt es mit Kryppuk eine momentane Spezialforschung und mit Meltan eine neue Spezialforschung, die bereits angekündigt wurde. 

Pokémon GO Mew Titel

Jirachi, das Wunschpokémon: In den Konsolenspielen war Jirachi ein Pokémon, das Wünsche erfüllen konnte. So besitzt es auch zwei Attacken, die sich um Wünsche drehen. Sie heißen Wunschtraum und Kismetwunsch. Veröffentlicht man Jirachi also, so werden vermutlich auch zwei neue Attacken in Pokémon GO zu erhalten sein.

Attacken mit besonderen Fähigkeiten: Wunschtraum kann ein Pokémon aus dem Team des mysteriösen Pokémons heilen und Kismetwunsch fügt dem Gegner erst zwei Runden nach dem Einsetzen Schaden zu. Beide Attacken haben also besondere Fähigkeiten, welche bislang nicht in Pokémon GO umsetzbar sind. Auch dies macht es Niantic schwer, Jirachi zu veröffentlichen.

Dieses Pokémon aus der 2. Generation fehlt ebenfalls

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Es gibt ein weiteres Pokémon, welches es bislang nicht zu fangen gibt in Pokémon GO. Die Rede ist von Farbeagle. Dieses Pokémon hat ebenfalls eine ganz besondere Fähigkeit und ist deshalb noch nicht in Pokémon GO erhältlich.

Attacke Nachahmer: Farbeagle kann die Attacke Nachahmer lernen. Diese Attacke ermöglicht Farbeagle das Lernen von jeder Attacke, die sein Gegner benutzt. Ihr könntet Farbeagle mit dieser Attacke jede andere Attacke beibringen, die ein Pokémon in Pokémon GO lernen kann. Man muss lediglich gegen ein Pokémon kämpfen, welches die gewünschte Attacke beherrscht.

Pokemon GO Farbeagle Titel

Nicht möglich in Pokémon GO: Bislang ist es nicht umsetzbar, dass Farbeagle mit der Attacke Nachahmer in Pokémon GO erscheint. Es ist vermutlich ein enormer Aufwand für Niantic eine solche Attacke zu programmieren. Man muss sich eine Lösung einfallen lassen, ansonsten bleibt der Pokédex Platz Nummer 235 leer. Das würde allerdings gegen das „Fang sie dir alle“-Motto sprechen.

Was meint ihr? Wann veröffentlicht Niantic alle fehlenden Pokémon?

Eine kürzere Übersicht zu den fehlenden Pokémon findet ihr hier. 

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