Pokémon GO: Bannwelle trifft hunderte Nutzer einer Cheater-App

Pokémon GO hat eine große Bannwelle rausgehauen. Betroffen sind davon vor allem Nutzer einer Cheater-App, die nun teilweise permanent gebannt sind.

Darüber berichten Cheater: In diversen Foren berichten Schummler aus Pokémon GO, dass sie gebannt oder kurzzeitig gesperrt wurden. Betroffen sind offenbar die Nutzer der App „iSpoofer“.

Dies ist ein weiterer großer Schlag gegen Spoofer, die bereits seit längerem von Niantic bekämpft werden.

Wichtiger Schritt gegen Spoofer

Was sind Spoofer? Diese Spieler betrügen in Pokémon GO, indem sie ihren Standort manipulieren. Sie können dann zuhause auf dem Sofa sitzen, aber im Spiel virtuell in New York oder Tokio unterwegs sein.

Dafür nutzen die Schummler bestimmte Apps, die dann den Standort verändern können und dabei auf Pokémon GO zugreifen. Dies ist gegen die Richtlinien von Pokémon GO und wird von Niantic mit Banns bestraft.

Spoofer
Mit einem Joystick können Spoofer überall auf der Welt herumlaufen.

So wichtig war der Schlag jetzt: Getroffen wurden diesmal vor allem Apple-Nutzer. Wenn man weiß wie, dann funktioniert das Spoofen auf Apple-Geräten nämlich ziemlich leicht. Nun dürften aber einige Nutzer komplett gesperrt und andere Cheater etwas eingeschüchtert worden sein.

Es zeigt vor allem auch, dass Niantic erkennt, wenn ein Spieler eine solche App nutzt. Aktuell scheinen nur zufällig ausgewählte Nutzer von iSpoofer betroffen zu sein. Sie haben also nicht gleich alle Nutzer gesperrt.

Im vergangenen Jahr meldete Niantic bereits große Erfolge gegen Cheater.

Wie sieht der Bann aus? Niantic hat mehrere Stufen des Banns. Zunächst bekommt man einen Warnhinweis, dass man erwischt wurde und nun solche Aktivitäten einstellen soll. Danach folgt ein Bann für 30 Tage. Wenn man danach nochmal erwischt wurde, dann wird der Account vollständig gesperrt.

Je nachdem wie oft ein Cheater also erwischt wurde, fällt auch seine Strafe aus. In Foren werden von hunderten Permanent-Banns berichtet. Es dürfte also einige Spoofer weniger geben, die unterwegs sind.

Bann Text
Solche Nachrichten bekommen aktuell diverse Schummler

Was bedeutet das jetzt für die Spieler? Wenn ihr selber mal geschummelt habt und die App „iSpoofer“ nicht genutzt habt, dann solltet ihr euch dennoch nicht zu sicher fühlen. Niantic geht regelmäßig gegen solche Cheat-Anbieter vor. Zuletzt verklagten sie sogar einen Anbieter.

Für die normalen Spieler könnte es in eurer Stadt nun etwas ruhiger werden. Natürlich sind noch viele Schummler unterwegs, doch denen könnte es schon bald an den Kragen gehen.

Pokémon GO kämpft aktuell auch mit fiesen Fehlern bei Shinys:

Nächste fehlerhafte Quest in Pokémon GO schenkt euch kein Shiny
Quelle(n): reddit
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BDX
6 Monate zuvor

Richtig so alle bannen ach ja Multiaccounting ist auch verboten nur zur info am schlimmsten sind die die z.b Team Rot sind zu ner roten Arena gehen mit ihrem 2 acc z. B blau einloggen ein roten rausboxen 15 min warten damit Sie sich mit Ihrem roten da reinsetzen können sowas ist dreist für mich ein verrät an die teams weil so brauch mann dann auch kein Team

Degronas
6 Monate zuvor

Ich hab 39 lvl Pokego++ genutzt , bis die hochgenommen wurden. Schade 😢

Chris
6 Monate zuvor

Ich verstehe irgendwie die Logik nicht. Ziel ist es doch alle pokemon zu fangen. Was ja aber von niantic durch die regionalen verhindert wird. Daher ist man doch irgendwie schon gezwungen zu cheaten.

Dominic
6 Monate zuvor

1. kommt alles irgendwann durch Events zu jedem
2. kann man in schöne Teile der Welt reisen und sich nebenbei die dortigen Regionalen fangen
3. Auf öffentlichen Events (Safari-Zone, Go Feste) bekommt man schnell seine noch fehlenden Pokemon indem man tauscht.
4. In der eigenen Telegram / Whatsapp Gruppe tauschen. Davon fahren sicherlich auch viele in UIrlaub und bringen Regionale mit

Also es gibt zig Möglichkeiten da dran zu kommen, deswegen ist man bestimmt nicht gezwungen zu cheaten.

Scaver
6 Monate zuvor

Punkt 1 ist der Grund, wieso ich es dennoch spiele. Ohne diese Tatsache, wäre PokemonGo nichts für mich. Wahrscheinlich werde ich nie alle Pokemon fangen, aber ich habe somit wenigstens die Chance!

Punkt 2 ist ne nette Idee, aber aus verschiedenen Gründen nicht für jeden geeignet. Schüler habe da oft keine Möglichkeit und Geringverdiener auch nicht.
Und auch Normal- oder Gutverdiener haben nicht unbedingt ein Interesse daran, in ein Land/ auf einen Kontinent zu reisen, wo sie sonst niemals hin reisen würden, nur wegen einigen Pokemon. zumal das ja auch nicht gerade wenig Geld kostet. Ein Wochenendtripp kostet schon mehrere Hundert Euro in der Regel und reicht sicher kaum aus, um dann garantiert(!) alle Pokemon dort zu fangen. Eine oder gar zwei Wochen können dann, grae für die ganze Familie, schnell mal ein paar Tausender kosten!

Punkt 3 ist sicher ne Möglichkeit, aber auch da muss man erst mal jemand finden, der kein Problem mit Punkt 2 hatte oder schon Glück bei Punkt 1.

Punkt 4. Bei mir nicht. Definitiv nicht. Das kann ich zu 100% mit Sicherheit sagen!

Aber ja, wir haben ja wenigstens die Events ^^

J
6 Monate zuvor

Jetzt ist nur die Frage: Könnte Niantic nicht theoretisch einen „Filter“ in das Spiel packen und somit alle iSpoofer Nutzer blocken?

Zavarius
6 Monate zuvor

Ich frag mich eher, warum Niantic überhaupt das Handy/ Prozesse scannen darf. Der Prozess greift nicht in die Niantic App ein, sondern in die Mocklocation und ist somit außerhalb und nur GPS basierend… Aber ok.

Android Nutzer hier, 3 Handys (Raid in NORMALEN Städten sonst unmöglich), Gotcha Modul+Calcy IV App. Mehr braucht man nicht. Das eine simuliert meinen Fingerdruck auf PoGO+ und Calcy Screent in echtzeit + legt Daten über Apps. Beides ohne Eingriff und seit 2016/ Gotcha 2017 Bannfrei.

Ooupz
Ooupz
6 Monate zuvor

Auch du wirst fallen, CHEATER!

Zavarius
6 Monate zuvor

Calcy IV screent die Daten/Bosse/Pokemon und zeigt dir deine IV/Besten Konter usw. Alles was man durch einen Taschenrechner auch kann.

Gotcha ist Pogo+, billiger und erspart mir das Drücken bei Stops/Pokemon, auf ein kleines 10cent billig Plastik Gerät.

Wenn das cheaten ist, bin ich gerne Cheater. Solange ich mich selber bewege, ist mein Gewissen rein. smile

Scaver
6 Monate zuvor

Alles was etwas automatisiert, was sonst nicht automatisch funktioniert, IST ein Cheat. Nennt man in der Regel auch Bot!

Das gilt für beide von dir genannten Apps. Selber ausrechnen und selber Drücken ist ok. Macht das eine Anwendung für dich automatisiert ist das Cheaten und somit verletzt Du den Nutzungsvertrag, was auch zivilrechtlich belangt werden könnte (die Arbeit macht sich nur kaum ein Entwickler/Betreiber).

Und wenn Du gerne Cheater bist, dann stimmt bei dir grundlegend was nicht!

Zavarius
6 Monate zuvor

Die App Calcy-IV ist keine Prozesseingreifende Anwendung, sondern startet eine Live-Aufnahme deines Displays und erkennt durch Koordinaten des Bildschirms, so wie Bilderkennung, die WP/Namen durch Bonbon/ Balken/ KP usw. diese werden verrechnet mit einer internen, einsehbaren, Datenbank mit der öffentlichen Formel der IV, unter Beachtung der Abweichungsfaktoren. Die Genauigkeit wird mit den Speicherungen anderer Nutzer erweitert berechnet. Dieser Vorgang ist erlaubt, Gründe oben genannt und mehrmals Thema auf Twitter (Niantic/ GF) gewesen.

Gotcha ist eine Grauzone, da hier eine nicht manipulierte, offizielle, API vom Pokemon GO+ Modul genutzt wird. Die Nutzung ist nicht gerne gesehen, führt aber auch nicht zu Konsequenzen. Selbiges Beispiel galt für den Fall nach der Frage „Ist es cheaten mein Handy einem Taxifahrer mitzugeben“ – Der sogar bezahlt wird. Ebenfalls erlaubt.

Alles hier genannte basiert auf Aussagen offizieller Quellen (+ Reddit bzgl Gotcha & Support Niantic).

Für dich habe ich mir gerne die Mühe gemacht, mich nochmal auf den aktuellen Stand der Dinge zu bringen. Eine weitere Antwort wirst du nicht von mir bekommen. Akzeptiere die Fakten oder vergrabe dich in deine Illusion von „Meine Moral ist die einzige“. Recht haben, Recht bekommen, Rechte biegen.

Grüße

Scaver
6 Monate zuvor

Trotzdem 100% illegal!
Und warum darf Niantic die Prozesse scannen? Weil die Nutzer dem in den Nutzungsbedingungen zustimmen. Und damit ist es dann rechtlich auch erlaubt! Ganz einfach!

Zavarius
6 Monate zuvor

Art. 6 Abs. 1 lit. a EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ist auch hier die Rechtsgrundlage. Dass ich mir überhaupt die Mühe mache, extra die ToU nochmal anzusehen. Es dürfen nur Prozesseingriffe überwacht werden. Klare Sache, gesetzlich geregelt, keine Diskussion nötig.

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