Darum spielt Ninja immer noch lieber Fortnite als Apex Legends

Der berühmte Streamer Ninja beichtet, dass er froh ist, kein Profi in Apex Legends zu sein. Er spielt lieber weiter Fortnite, obwohl er eigentlich gut in Apex ist.

Das sagt Ninja: Kurz nachdem Ninja einen grundlosen Bann aus Apex Legends erhalten hat, sprach er in seinem Stream über seine Karriere und die beiden Spiele. Dabei sagte er:

Ich war wirklich gut in Apex. Wenn ich dran geblieben wäre, wäre ich einer der besten Spieler im Spiel. Ich bin aber echt glücklich, dass ich bei Fortnite geblieben bin.

Die kompetitive Szene [in Apex] ist so klein, sie ist so winzig. Es gibt eine überschaubare Anzahl an Spielern, die da drin sind und ich schaue wirklich gerne zu, aber es ist einfach so klein.

Die entsprechende Passage beginnt im eingebetteten Video etwa bei Minute 2:05.

Mit seinem Bann hat das übrigens nichts zu tun. Der ist mittlerweile aufgehoben.

Wie geht es dem E-Sports in Apex Legends?

So groß ist die Szene: Apex Legends ist erst seit Februar 2019 auf dem Markt und hat sich dementsprechend erst seit einigen Monaten mit dem E-Sports beschäftigen können. Einer der besten und bekanntesten Spieler, dizzy, hat sich aber sogar schon zurückgezogen.

Das Team, mit dem dizzy angetreten ist, hat in dem gewonnenen Turnier relativ wenig verdient. Generell sind die Preispools von Apex Legends noch recht gering, verglichen mit anderen Spielen, die man wirklich als Beruf spielen kann.

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Dizzy hat sich zurückgezogen.

Die Szene ist aber offenbar im Wachstum. Für Februar 2020 ist ein Turnier mit 3 Millionen $ Preispool angesetzt. Das liegt zwar immer noch weit hinter Fortnite (40 Millionen $ im World Cup), aber ist ein Anfang.

Wie geht es Ninja überhaupt?

So steht es um Ninja: Ninja selbst ist vor einiger Zeit von Twitch zu Mixer gewechselt. Seitdem streamt er auf der Plattform von Microsoft, noch immer regelmäßig, offenbar aber mit deutlich weniger Erfolg.

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Auch Apex-Star shroud ist jetzt bei Mixer.

Seit seinem Wechsel schauen ihm im Schnitt nur noch knapp ein Viertel der Leute zu. Anscheinend lohnt es sich für ihn aber dennoch, weiterzumachen, schließlich tritt er weiter regelmäßig vor die Kamera.

Der Twitch-Streamer DrDisrespect hat sich ebenfalls bereits dazu geäußert. Für ihn ist klar: Zuschauer kann man eben nicht mitnehmen.

DrDisrespect zu Mixer-Wechsel von shroud und Ninja: Du kannst keine Zuschauer kaufen
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Quelle(n): dexerto
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