Das solltest du über Monster Hunter Switch wissen, wenn du World kennst

Monster Hunter World war Dein Einstieg in die Serie und das Action-RPG hat Dir gefallen. Jetzt überlegst Du, Monster Hunter Generations Ultimate (XX) für die Nintendo Switch zu kaufen? Dabei gilt zu beachten, dass sich beide Spiele in einigen Dingen stark unterscheiden. 

Capcom kündigte Monster Hunter Generations Ultimate (XX) für die Nintendo Switch an. Mit diesem Spiel erwartet Euch ein „klassischer“ Monster-Hunter-Teil. Viele Komfort-Funktionen und Modernisierungen, die Ihr aus Monster Hunter World kennt, gibt es hier nicht. Dafür erwarten Euch über 80 Monster und spezielle Kampf-Moves, die Jagdstile.

„Monster Hunter Generations“ ist der Hauptableger, der vor World kam

Monster Hunter Generations hatte seinen Release im Jahr 2016 auf dem Nintendo 3DS. Es handelt sich hierbei um den vierten Hauptableger der Serie. Monster Hunter World erschien Anfang 2018 und ist Nummer 5.

Wer jetzt von Monster Hunter World zu Monster Hunter Generations Ultimate wechselt, geht im Prinzip einen Schritt zurück. Das ist auch an der Grafik zu erkennen:

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In-Game-Screenshots des Dämonjhos in Monster Hunter Generations Ultimate

„Monster Hunter Generations Ultimate“ ist eine Erweiterung

Mit der Ultimate-Version bringt Capcom einen DLC für Monster Hunter Generations zur Nintendo Switch. Diese Ultimate-Erweiterungen sind typisch für das Franchise.

Sie beinhalten im Regelfall den G-Rank, der die Monster verstärkt und ihnen etwa mehr Leben oder neue Moves verpasst. Außerdem gibt es immer ein paar neue Inhalte. Im Falle von Monster Hunter Generations Ultimate sind das etwa zwei neue Jagdstile, die speziellen Kampf-Moves.

Viele Komfort-Funktionen aus World fehlen

Capcom wollte mit Monster Hunter World auch den Westen erobern und das Franchise modernisieren. Deshalb kamen einige Komfort-Funktionen ins Spiel, die es so in Monster Hunter Generations Ultimate nicht gibt.

Waffen downgraden: Wenn Ihr einmal eine Waffe hergestellt und aufgewertet habt, ist es unmöglich, diese wieder auseinander zu nehmen.

Wunschlisten: Auf der Wunschliste könnt Ihr in World angeben, welche Ausrüstung Ihr haben möchtet. Sobald Ihr das Material dafür habt, sagt Euch die Liste Bescheid. Diese Liste gibt es in Generations nicht.

Nahtlose Übergänge zwischen Zonen: Jede Map ist in Zonen unterteilt, die mit Nummern markiert sind. In Monster Hunter Generations Ultimate werdet Ihr jedes mal durch einen Ladeschirm laufen, wenn Ihr die nummerierten Zonen wechselt.

Multiple Camps auf der Map: Pro Karte gibt es nur ein Camp, in das Ihr Euch zurückziehen könnt. Dafür sind die Karten aber auch kleiner.

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Kantine im Camp: Kantinen, in denen Ihr Mahlzeiten für Buffs bekommt, gibt es nur außerhalb der Karte. Ihr müsst also essen, bevor Ihr Euch auf eine Mission begebt.

Schnellreise zu Camps: Ihr müsst zum Camp auf der Map laufen, es gibt keine Schnellreise.

Equipment austauschen in Camps: Euch steht nur die Ausrüstung zur Verfügung, die Ihr vor der Mission ausgewählt habt. Ihr könnt diese im Camp nicht verändern.

Angezeigte Sammelpunkte auf der Karte: Wenn Ihr in World bestimmte Rohstoffe wie Knochen findet, werden diese auf der Karte gespeichert. In Generations müsst Ihr Euch die Sammelpunkte merken.

Spähkäfer anstelle von Farb-Markierungen: Spähkäfer nehmen die Fährte eines Monsters auf und führen Euch zu Eurem Ziel. In Generations müsst Ihr die Monster selbst mit einer Farbkugel markieren. Die Farbkugel verliert mit der Zeit ihren Effekt. Das Aufspüren eines Monsters kann so länger dauern.

Dargestellte Schwächen von Monstern: Über das Monsterlexikon lernt Ihr, welche Schwächen ein Monster hat und welches Loot es fallen lässt. Das ist in Generations nicht der Fall.

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Schaden-Zahlen: Es gibt keinen Indikator der Euch verrät, wie viel Schaden Ihr angerichtet habt.

Sprechende NPC’s: Die Charaktere in Monster Hunter Generations Ultimate werden nicht mit Euch reden. Es gibt nur eingeblendete Texte.

Auto-Crafting: Ihr müsst Verbrauchsgegenstände manuell herstellen.

Items im Gehen benutzen: Wenn Ihr einen Verbrauchsgegenstand wie einen Heiltrank benutzen möchtet, müsst Ihr stehen bleiben.

Unbegrenzte Schleifsteine: Ihr müsst Schleifsteine herstellen und sie werden verbraucht. Wenn Euch die Schleifsteine auf einer Quest ausgehen und Eure Waffe die komplette Schärfe verloren hat, habt Ihr ein Problem.

Torten-Menü für Items: Das Torten-Menü, das Euch einen schnellen Zugriff auf Verbrauchsgegenstände erlaubt, gibt es nicht. Euch steht nur das Scroll-Menü zur Verfügung.

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Das Gameplay ist vor allem im Kampf etwas anders

Vom Gameplay könnt Ihr in Monster Hunter Generations Ultimate ungefähr das gleiche wie in World erwarten. Ihr werdet größtenteils damit beschäftigt sein, Monster zu erjagen und Eure Ausrüstung zu verbessern.

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Es wird aber trotzdem ein paar Unterschiede geben.

Jagdstile und Jagdtechniken

Mithilfe der Jagdstile spezialisiert Ihr Euch auf einen bestimmten Kampf-Stil. Jeder Stil verleiht Euch diverse Ausweichaktionen, spezielle Angriffe und verschiedene Jagdtechniken. Monster Hunter Generations hatte vier Jagdstile. Der Ultimtate-DLC, der zur Switch kommt, hat als Erweiterung zwei neue Stile.

Die sechs Jagdstile in Monster Hunter XX und was sie bewirken:

  • Wagemut – Neu: belohnt mit neuen Moves für erfolgreiche Attacken
  • Alchemiestil – Neu: im Kampf können schnell Support-Items hergestellt werden
  • Gildenstil: klassisches Monster Hunter-Gameplay
  • Luftkampfstil: ermöglicht Angriffe aus der Luft
  • Schlägerstil: Es können drei anstelle von zwei Jagdtechniken eingesetzt werden
  • Konterstil: Schnellere Angriffe und Konter

Die Jagdtechniken sind große, dramatische Aktionen. Hierführ muss ein Technikbalken aufgefüllt werden, was durch das angreifen von Monstern passiert. Dann könnt Ihr Aktionen wie große Rundumschläge oder Absolutes Ausweichen durchführen.

Als Palico im Pirscher-Modus auf die Jagd gehen

In Monster Hunter Generations Ultimate könnt Ihr selbst als Palico auf Monster-Jagd gehen. Dazu müsst Ihr die Katzen erst als Kameraden für Euch gewinnen. Wenn Ihr Euren Kameraden als Pirscher registriert, könnt Ihr die Katze selbst steuern. Dabei wechselt Ihr nach Belieben zwischen Palico und Eurem Jäger.

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Rüstungen basieren auf dem Waffentypen: In World sind Eure Rüstungen und Waffen unabhängig voneinander. In Generations könnt Ihr einige Sets nur in Kombination mit bestimmten Waffentypen tragen. Unterteilt wird in Klingenmeister (Nahkampf) und Schütze (Fernkampf).

Waffen müssen hergestellt, anstelle von aufgewertet werden: Der Waffenbaum in World funktioniert so, dass Ihr Euren Waffen größtenteils Upgrades verpasst. In Generations müsst Ihr größtenteils neue Waffen herstellen.

Die Umgebung kann nicht benutzt werden: World bietet ein lebendiges Ökosystem, in dem Ihr die Natur im Gameplay aktiv benutzen könnt. In Generations gibt es keine Knallfrösche oder Lianen, mit denen Ihr Monster beeinflusst. Monster haben auch keine Revierkämpfe in Generations.

Multiplayer und Singleplayer sind strikt getrennt: Euch stehen Quests zur Verfügung, die Ihr solo und welche, die Ihr gemeinsam mit Freunden spielen könnt.

Es gibt kein Drop-In: Ihr könnt laufenden Quests nicht beitreten und es gibt auch kein SOS-Notsignal.

Es gibt keine gerade Hauptquest-Linie: World war der erste Teil der Serie, der eine klare Story-Quest-Linie verfolgte. Generations besitzt weniger Story und hat hier auch keine klare Struktur vorgegeben.

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Monster Hunter Generations Ultimate hat mehr Monster und Maps

Monster Hunter Generations ist mit das umfangreichste Game der Serie und soll mit der Ultimate-Version noch erweitert werden. So gibt es:

  • Mehr als 80 große Monster
  • 23 Maps zu erkunden

Monster Hunter World hat im Vergleich knapp 35 große Monster und 9 Gebiete. Wir wissen wissen nicht, um wie viel Monster oder Maps das Game noch erweitert werden könnte.

Wen das Alter von Monster Hunter Generations nicht stört, kann unbesorgt zugreifen

Leya meint: Wenn Ihr mit Monster Hunter World in die Serie eingestiegen und Ihr hier auf den Geschmack gekommen seid, könnte Monster Hunter Generations Ultimate durchaus interessant für Euch sein. Das Spielprinzip bleibt das gleiche und Ihr werdet einen spaßigen Grind erleben können.

Alleine die Jagdstile und der Pirscher-Modus, in dem Ihr selbst zum Palico werdet, geben Euch viel Freiraum zum experimentieren und spezialisieren.

Ihr werdet allerdings auch auf veraltete Mechaniken treffen. Das Spiel ist dadurch um einiges sperriger, als Ihr es in World gewohnt seid. Wenn es Euch aber nicht stört, die Komfort-Funktionen oder Modernisierungen „zu verlieren“, belohnt Euch Monster Hunter Generations XX mit umfangreichen Inhalten und Mechaniken.

In dem unteren Video könnt Ihr Euch noch etwas Switch-Gameplay von Monster Hunter XX ansehen.

Monster Hunter Generations Ultimate erscheint am 28. August 2018 für die Nintendo Switch.

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