MeinMMO-Dämon Cortyn schaut sich die Disneyfizierung von World of Warcraft an – und was dran ist oder aber auch nicht.
Wenn man sich die verschiedenen Diskussionen rund um World of Warcraft anschaut, egal ob auf YouTube, in unterschiedlichen Foren wie dem Subreddit des Spiels oder auch in Kommentaren auf Gaming-Seiten, dann gibt es zu WoW in letzter Zeit einen wiederkehrenden Vorwurf: Alles wird niedlicher, alles wird mehr auf Friede, Freude, Eierkuchen getrimmt.
Viele, vor allem ehemalige WoW-Fans, die heute ihre Brötchen vor allem mit Ablehnung verdienen, wie etwa Asmongold, sprechen dabei von der „Disneyfication“, also der „Disneyfizierung“ – eben in Anlehnung an viele alte Disney-Filme, in denen die Macht der Freundschaft oder Liebe zusammen mit einem niedlichen Zeichenstil alles entscheidet.
Aus meiner Sicht ist das ziemlich grober Unfug.
Das Märchen von der Disneyfizierung von WoW
Was mich ziemlich stört ist, dass auch Content Creator, deren Meinung ich eigentlich sehr schätze, auf diesen Zug aufspringen. So gibt es etwa die YouTuberin „Angelikatosh“, die ich ziemlich mag, weil sie oft einen fokussiert weiblichen Blick auf World of Warcraft, die Ästhetik des Spiels oder Beweggründe zum Spielen wirft. Das waren Gedanken, die ich oft gut begründet oder zumindest nachvollziehbar fand.
Doch wenn es um die vermeintliche Disneyfizierung geht, wird maßlos übertrieben, Dinge in einen sonderbaren Fokus gerückt, eine Seite der Geschichte schlicht ausgeblendet oder absichtlich ein extremes Beispiel genommen, während Gegenbeispiele komplett unter den Tisch fallen:
So nimmt man gerne als Beispiel, dass bei der Charaktererstellung nun sehr quirlige Aussehen gewählt werden können. Knallige Farben mit vielen Dekorationen. Es gibt eher alberne Kleidung wie Schlafanzüge oder Murloc-Kostüme oder auch Strand-Outfits. Das stimmt.
Doch gleichzeitig hat sich das Spektrum auch in die andere Richtung erweitert – aber das wird ausgelassen. Ihr könnt Nachtelfen mit richtig fies aussehenden Narben erstellen, ein Auge erblinden lassen und dazu noch Ausrüstung bekommen, mit der ihr den düster-amazonenhaften Look einer Jahrtausende alten Schildwache oder Wächterin habt.
World of Warcraft ist in seiner Darstellung schlicht breiter geworden. Es gibt eindeutig mehr Möglichkeiten, auch niedlich oder bunt zu sein – doch gleichzeitig viel mehr Anpassungen, die auch einen düsteren, martialischen Look erlauben.
Schon Classic war in einigen Elementen albern
Dabei wird gerne mal vergessen, dass wir uns schon in Classic über Sylvanas lustig gemacht haben. Die finstere Anführerin der Verlassenen hatte nämlich damals noch ein Nachtelfen-Modell. Das sorgte dafür, dass sie zwar immer sagte: „Sind wir nicht alle Sklaven dieser Folter?“ … nur um kurz danach den typischen „Nachtelfen-Bounce“ zu machen, bei dem sie leicht auf und ab hüpft, was ihr jede Glaubwürdigkeit nahm.
Vor allem der Kritikpunkt, dass im modernen World of Warcraft „die Macht der Freundschaft“ oder das „Zusammenarbeiten der Fraktionen“ notwendig ist, um Bedrohungen zu bezwingen, wird immer wieder genannt.
Und das stimmt. Egal ob es um den Endboss von Dragonflight ging oder die Läuterung des Düsterbrunnens in Midnight – Kooperation und „jetzt reißen wir uns zusammen und legen unsere Feindschaft beiseite“ kommt häufig vor.
Aber wisst ihr was? Das ist seit Warcraft III der Fall. Kooperation ist die Kernessenz von Warcraft, auch wenn das viele heute nicht wahrhaben wollen. Erinnert euch doch mal bitte an das Finale der Kampagne von Warcraft III. Die Menschen, Orcs und Nachtelfen haben sich zusammengeschlossen, um die Dämonenarmee aufzuhalten. Das tun sie am Ende übrigens, indem Malfurion in ein großes Horn bläst und Tausende, kleine funkelnde Irrwische angeflogen kommen, die den Oberdämonen einhüllen.
Haben viele nur irgendwie verdrängt.
Und ja, auch Vanilla-WoW hatte diese Kooperation in seiner Geschichte. Sogar eines der größten Server-Events überhaupt war genau diese Zusammenarbeit: Die Öffnung der Tore von Ahn’Qiraj. Hier mussten beide Fraktionen Kriegsvorräte sammeln, damit die Armeen von Horde und Allianz dann gemeinsam die Feinde aus den Ruinen bezwingen konnten.
Das gleiche war der Fall bei der Vorbereitung auf Naxxramas. Hier arbeiteten beide Fraktionen für die Argentumdämmerung zusammen.
Der einzige große Unterschied ist, dass es heute dazu animierte Zwischensequenzen gibt, die das Ganze auch noch filmisch darstellen. Das ist einfach nur ein zusätzliches Erzählelement, während die Thematik der Geschichte – nämlich Kooperation und das Beilegen von Konflikten für das größere Ziel – sich nicht geändert hat.
Warcraft war schon immer beides – Finster und “Disney”
Ich könnte diese Liste noch weiterführen, denn das machen die Disneyfication-Leute auch. Die führen einzelne Quests auf, die damals „so hart und so finster“ waren und zeigen dann auf irgendeine moderne Quest, in der es um Liebe oder Freundschaft geht.
Dabei wird dann wieder ausgeblendet, dass es in Midnight Quests gibt, die damit enden, dass ein lebendiger Troll für Jahre mit einem Speer über einem Tor aufgespießt wird, als Strafe dafür, dass er nicht gut genug im Betrügen ist. Oder eine Quest, in der ein Blutelfen-Magister Obdachlose mit Geld lockt, um sie dann in dämonischen Ritualen zu töten.
Auch hier gilt: Die Palette ist einfach breiter geworden. Es gibt finstere Elemente, aber auch freundliche, positive und oft sogar tiefgründige und emotionale. Das gilt auch für die Cinematics. Ja, es gibt die bunten, launigen Trailer, etwa zum Housing im WildStar-Look. Der ist niedlich. Der ist albern. Das soll er sein, denn Housing ist ein “Feel Good”-Feature. Zeitgleich gibt es Trailer, wie die Hintergrundgeschichte von Liadrin, in der sie ihren Ziehvater erschlägt. Das ist finster, das ist brutal.
Beides ist Warcraft.
Mir kommt es ein bisschen so vor, als würden ehemalige Fans von World of Warcraft einfach permanent irgendetwas suchen, um weiterhin (negativ) über ein Spiel zu reden, das sie im Kern gar nicht mehr spielen oder kennen – und das finde ich ziemlich schade. Denn ich glaube, dass es der WoW-Community ziemlich gut tun würde, wenn man an einem Strang zieht. Ganz egal, ob man brennender Verteidiger von Retail, Classic-Purist oder „Wrath of the Lich King“-Veteran ist.
Man kann vieles an World of Warcraft kritisieren. In Classic die fehlende Balance zwischen den Klassen, in Retail den fragwürdigen Zustand von Patches oder die schiere Menge an Content, die rausgepumpt wird. Doch wann immer ich von der „Disneyfizierung“ lese, dann denke ich mir nach 2 Sätzen: Da hat man jetzt ein Extrembeispiel rausgesucht und ignoriert komplett, dass Warcraft schon immer eine Welt war, in der beides Platz hatte – das Düstere, aber auch das Alberne. Klickt einfach mal Einheiten in Warcraft III lange genug an. Dann wisst ihr, was ich meine.
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Kommentare
Die Mischung, aus Albernheit und Ernsthaftigkeit, empfand ich innerhalb des Warcraft Universums, immer als sehr angenehm. Ich denke, diese Mischung ist auch Teil der Quintessenz welche Warcraft ausmacht.
STRG+F
“Asmongold”
1 Hit
I knew it.
Der Mann ist mittlerweile echt ein Furunkel der Internetkultur und so unglaublich viele Leute plappern einfach blind nach, was der Kerl in seiner Kakerlakenbude verzapft. Ich würde mir echt wünschen, dass man dem bei keinem Spiel mehr Aufmerksamkeit schenkt.
Zum Thema selbst: Ich bin seit Warcraft 1 im Universum drin, von dem her kann ich sagen: Wenn WoW heute als disneyfiziert deklariert wird, dann war WC1 schon so. Wenn Magier in blauen Roben und breitem Hut einen Zauberstab schwingen, hat das was wie straight aus nem Disneyfilm der 80er. Dann sollten sich eher die Leute aufregen, die behaupten, dass das Game jetzt so düster geworden ist mit WC3 und z.B. der Zerstörung von Stratholme.
Der Artikel geht imo nach am eigentlichen Kritikpunkt vorbei. Bei der Disneyfizierung geht es nicht darum, dass Warcraft früher ausschließlich düster gewesen wäre oder dass es niemals Humor, niedliche Figuren und Zusammenarbeit zwischen Horde und Allianz gegeben hätte.
Entscheidend ist die Gewichtung und Inszenierung. Ein alberner NPC oder ein versteckter Popkulturverweis in einer ansonsten bedrohlichen Welt ist etwas anderes als eine Haupthandlung, deren Konflikte regelmäßig durch Versöhnung, Verständnis und die Macht der Freundschaft(tm) aufgelöst werden.
Auch die Zusammenarbeit in Warcraft 3 war kein harmonisches Freundschaftsfest, sondern ein widerwilliges Zweckbündnis verfeindeter Völker angesichts ihrer vollständigen Vernichtung. Die Welt blieb brutal, misstrauisch und tragisch.
Vereinzelt düstere Quests, Narben bei der Charaktererstellung oder kantige Rüstungen, widerlegen ebenfalls keine Veränderung des allgemeinen Tons.
Einzelne Gegenbeispiele sagen wenig darüber aus, welche Ästhetik, Dialoge und Botschaften in Trailern, Zwischensequenzen und zentralen Geschichten dominieren. Die Palette kann objektiv breiter geworden sein und gleichzeitig kann sich ihr Schwerpunkt deutlich in eine weichere, buntere und familienfreundlichere Richtung verschoben haben.
Ich habe mit WoW aufgehört und warte aktuell auf Project Epoch, ich finde es aber ziemlich mau, Kritikern zu unterstellen, sie würden das Spiel kaum kennen oder mit Ablehnung ihr Geld verdienen.
Die Welt of Warcraft hatte immer Humor und Herz. Aber aus der Tatsache, dass diese Elemente früher schon existierten, folgt nicht, dass sich ihre Häufigkeit, Darstellung und Bedeutung nicht verändert hätten. Genau darüber müsste man diskutieren, statt die Kritik auf „Früher war alles nur düster“ zu reduzieren.
Ich finde es immer sehr schade, wenn auf die guten Kommentare keine Antwort kommen 🙁
Ich sehe es im Prinzip auch so wie du, früher war alles schon düsterer und die Zusammenarbeit von Allianz und Horde war nicht so wie heute, sie war von Hass geprägt und man tat es nur, weil das größere Übel das verlangte. Dieses Gefühl hat man heute überhaupt nicht mehr.
Das Problem ist
“Wir hassen uns”
“Wir müssen zusammenarbeiten”
“Wir hassen uns”
“Wir müssen zusammenarbeiten”
ist ein Loop, der irgendwann unglaubwürdig wird. Irgendwann muss “Okay, vielleicht nähern wir uns doch an” oder “Ne, wir hassen uns, soll die Welt halt untergehen” als narrative Konsequenz draus folgen, meiner Meinung nach, weil sonst keine Entwicklung stattfindet und die Figuren Abziehbildchen bleiben.
WoW hat sich entschieden, schon beginnend seit Warcraft 3, wenn auch da eben noch “zähneknirschend” diesen Weg zu beginnen hin zu “Wir versuchen die Differenzen beizulegen”. Ich respektiere, wenn man das nicht mag. Das hat aber nichts mit “Disney-ifizierung” zu tun. Und ich bin mir ziemlich sicher, einige der Leute, die das heutige Worldbuilding ablehnen, würden auch ein “20 Jahre dasselbe” ablehnen.
“Alles wird niedlicher, alles wird mehr auf Friede, Freude, Eierkuchen getrimmt.”
Für mich mittlerweile ein einziger Kindergarten, der von der Kindergärtnerin H. Longdale und dem Kindergärtner I. Hazzikostas geleitet wird.
Über die Verweichlichung von WoW könnte man einen ganzen Roman schreiben. Auch das WoW Forum ist davon betroffen. Es ist einfach zu viel für einen Kommentar hier.
Auch du bringst keinerlei Argumente vor oder gehst auf Argumente der Gegenseite ein.
https://mein-mmo.de/wow-10-phasen-eines-jeden-spielers-meinmmo-classic/
Welche Phase sind wohl die meisten hier schon drüber?
Die allermeisten hängen sehr lange und intensiv in Phase 6 und 7 fest. Manche ihr ganzes Leben. 😀
Angelika hat vollkommen recht und ich schrieb das hier auch schon vor einigen Monaten. WoW Retail ist ziemlich zu 100% mit Disney-Zeichentrickfilmen vergleichbar. Ein Bösewicht wie Xalatath ist in etwa auf der Stufe von Ursula in Arielle, die Meerjungfrau oder Maleficent: eine Art böse Hexe, die einfach mal böse ist. Die meisten Geschichten sind kindergerecht geschrieben und die (Gesichts)Animationen sind auch Disney- bzw. Pixar-artig.
Und ja, Classic und sogar die Warcraft Strategiespiele hatten auch einige Albernheiten drin. Aber das waren Albernheiten in etwa auf der Stufe von Dungeon&Dragons, welches sich selbst auch nicht zu 100% ernstnimmt. WoW Retail ist was Kinderkompatibilität angeht auf einer ganz anderen Stufe.
Okay, Xalatath ist Disney, weil sie “einfach böse ist”?
Was ist mit Archimonde aus Warcraft 3, der halt garkeine für uns erklärte Motivation außer “Ich bin von der brennenden Legion” hat. oder Arthas, der Böse ist, weil er halt arrogant ist. Oder Onyxia in Classic, die halt böse ist…weil sie n Drache ist? Du machst, in meinen Augen, genau das, was Cortyn im Artikel anspricht. Du suchst Dinge heraus, bei denen man die Kritik anbringen kann, blendest aber andere Dinge und/oder frühere Dinge einfach aus.
Du hast offenbar keine Ahnung von Xal’ataths Geschichte, wenn du sagst, dass sie “einfach mal böse ist”. Das ist exakt die Art von verkürzter, (oft absichtlich) unwissender Argumentation, die ich in dem Artikel ankreide, für die du gerade ein Paradebeispiel ablieferst.
Von Ursulas Geschichte hat der TE übrigens offenbar auch keine Ahnung. Auch sie hat eine Hintergrundgeschichte und ist nicht böse, “weil sie halt böse ist”.
Aber das ist eine andere Geschichte.
Xalataths Geschichte ist: die Leere hat meine Welt verschlungen und jetzt mache ich Azeroth/Aln’hara zu Super-Dimensius und tue das allen anderen an, was mir angetan wurde. Ja, was für ein tiefgründiger Charakter und Bösewicht das arme arme Xalatath ist. T’schuldigung, aber das ist so konstruiert, dass selbst 6-jährige Kinder das nachvollziehen sollen. Eine typische böse Hexe aus einem Disney-Zeichentrickfilm.
Ich hab hier jetzt erst eine ausführliche Reaktion verfasst und mir dann gedacht: Lohnt nicht. Du möchtest nicht wirklich diskutieren. Aber das ist okay.
Nein. Angelika und ich sehen die Dinge halt anders. Mehr ist das nicht. Und ich habe auch beschrieben warum ich eine Disneyfizierung von WoW Retail erkenne. Xalatath und die Animationen sind nur zwei Beispiele.
Und alleine, dass solche Videos existieren, zeigt, dass das vieleicht doch nicht so weit hergeholt ist. Und wenn schon eine Holly Longdale sagte:
„Man, I wish we hadn’t called it Warcraft. It sounds kind of intimidating.“ Dann weiss man wohin die Reise geht.
Genau das ist, was ich meine. Du nimmst Dinge und setzt sie in falschen Kontext. Das von dir genannte Zitat kommt aus einem Interview, in dem es darum geht, dass “Warcraft” für Eltern direkt abschreckend klingt. Jugendliche, die mit Warcraft III und WoW aufgewachsen sind, können mit ihren Eltern da kaum drüber reden, weil da direkt eine Blockade im Kopf ist, als würden die Sprößlinge “Call of Duty” oder “Battlefield” mit jeder Menge Blut und platzenden Köpfen spielen.
Vor allem gehst du halt auch nicht auf Argumente ein. Oben hat Mithrandir dich gefragt, warum du den gleichen Maßstab nicht auch bei alten Bösewichten anlegst. Etwa bei Gul’dan oder Archimonde. Die waren “böse, weil sie eben böse sind” und Gul’dan und auch Archimonde haben erst in WoW dann deutlich komplexere Hintergrundgeschichten bekommen.
Warum legst du an Retail einen anderen Maßstab als an Classic und Warcraft III?
Das ist einfach keine Diskussion die in “good faith” geführt wird, solange du das machst. Das ist aktives Ausblenden von Argumentationspunkten und ein “Basta, ich seh das so, nur meine Argumente zählen”. Etwas, das sich im Internet immer mehr verbreitet. Etwas, das einfach keine Diskussionskultur ist.
Ähhh, nein. Es ist so, Jugendliche, die mit WC3 oder World of Warcraft aufgewachsen sind, sind jetzt wahrscheinlich selbst Eltern. Wer damals 15 war, der ist jetzt ~36. Und ich glaube nicht, dass jemand, der mit 15 keine Angst vor Warcraft hatte, jetzt ängstlich wird wenn er diesen Begriff liest. Und dass Gen X und Gen Y im Laufe der Zeit irgendwie empfindlicher geworden sind, halte ich für sehr unwahrscheinlich. Eigentlich stumpft man im Laufe der Zeit eher ab.
Und die Bösewichte in Classic waren bei weitem nicht so “kindergerecht” und hatten komplett übertriebene körperliche Merkmale ala sehr große Zähne im Mund oder guckten ganz böse drein. Die einzigen Gegner, der da eventuell aus der Reihe tanzen sind Gluth und vielleicht noch Loatheb. Ein Ragnaros oder Nefarian oder Edwin Van Cleef wirken trotz allem sehr organisch und nicht übertrieben.
Wenn ich aber jetzt Gegner ala Shurrai oder Orta anschaue, alles komplett übertrieben dargestellt. Fast so, damit auch 6-jährige Kinder sehen können, dass diese NPCs böse sind. Und solche Darstellungen sind nicht mehr die Ausnahme sondern die Regel.
Und in WoW Classic gibt es sehr wohl üble Zeitgenossen mit einer etwas längeren Hintergrundgeschichte. Stalvan Mistmantleist zum Beispiel so ein Exemplar.
Okay, dein erster Absatz zeigt mir wieder, dass du nicht begriffen hast, worum es geht. Es ging nicht darum, ob jemand “ängstlich” wird, wenn er den Begriff liest.
Auch deine späteren Absätze werden nicht besser.
Du möchtest nicht diskutieren – und ich ab jetzt auch nicht mehr mit dir.
Das war allerdings CHRIS METZEN, der das gesagt hat (im Interview wurde er nur von der Kollegin zitiert). Der “Erfinder” des ganzen Zirkus (der auch jetzt wieder der Verantwortliche für die Story ist. Wie in Warcraft 1-3. Wie in Vanilla. Wie bis Cataclysm. Wie seit TWW)
OK, danke für die Information. Trotzdem zeigt das IMHO wohin die Reise geht.
Das ist nach wie vor Unsinn, denn es war eine Aussage über den Namen und Marketinggründe.
Es ging dabei null um den Inhalt.