Ein Party-Game auf Steam ist aktuell fast so erfolgreich wie Fortnite, Unholde nutzen es direkt für böse Zwecke

Meccha Chameleon scheint im Juni erfolgreicher zu sein als Fornite.

Das Indie-Spiel Meccha Chameleon scheint aktuell das erfolgreichste Spiel gleich nach Fortnite zu sein, zumindest für den Monat Juni 2026. Doch noch etwas anderes versteckt sich angeblich in dem Spiel neben den Spielern: Malware.

Welches Spiel ist so erfolgreich? Das Spiel Meccha Chameleon hat ein relativ simples Gameplay: Die Versteckenden heften sich an Oberflächen und malen sich an, um vor dem Sucher perfekt getarnt zu sein. Doch dieses simple Spiel schaffte es, auf Steam eine große Spielerschaft zu begeistern, und machte den Entwickler durch die hohen Verkäufe zum Millionär.

Anscheinend hat die Indie-Perle nun wohl auch die namhafte Konkurrenz hinter sich gelassen. Laut Analyse von Newzoo belegte Meccha Chameleon den 2. Platz unter den umsatzstärksten PC-Titeln im Juni 2026 hinter dem Klassiker Fortnite.

Damit übertrifft das Versteckspiel laut Newszoo die anfänglichen Verkaufszahlen von Lethal Company und Fall Guys, zwei Spiele, die ebenfalls rasant hohe Verkaufszahlen hinlegen konnten. Doch mit dem Erfolg kommt auch eine Gefahr: Malware in Maps.

Den Trailer für Meccha Chameleon könnt ihr euch hier anschauen:

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Meccha Chameleon revolutioniert das Versteck-Spiel auf Steam und zeigt wie das aussieht im Trailer

Wer versteckt sich noch in dem Spiel? Ein Artikel auf medium.com und eine entsprechende Meldung auf X ließen verlauten, dass sich angeblich in der Workshop Map Laser Tag Neon von Meccha Chameleon auf Steam Malware befindet.

Was genau diese Malware schließlich machen sollte, konnte der Verfasser des Artikels nicht herausfinden. Was er aber weiß: Die Malware produzierte ein Skript, das heimlich eine Datei im Windows-Dokumente-Ordner erstellte. Diese Datei startete im Hintergrund und lud eine weitere Datei von einem fremden Server herunter und führte auch diese aus.

Der Verfasser schreibt weiter, dass es keinen nachvollziehbaren Grund gebe, warum eine einfache Map oder Mod Dateien erstellen und im Dokumente-Ordner ablegen sollte. Diese Verhaltensweise entspricht der eines Droppers – einer Software, die dazu dient, unbemerkt Viren auf ein Gerät zu bringen.

Wie sind die Reaktionen? Einer der Entwickler meldete sich auf X und bezog Stellung dazu: Die im heutigen Update 3.1.0 beschriebene Sicherheitslücke in den benutzerdefinierten Karten wurde behoben, sodass nach der Installation keine Probleme mehr auftreten. Wir haben außerdem bestätigt, dass die Malware für die betroffenen Karten sowohl vor als auch nach dem Update deaktiviert ist.

Wer also nach Update 3.1.0 Workshop Maps heruntergeladen und aktiviert hat, müsste auf der sicheren Seite sein. Ansonsten wäre ein Malware-Scan angebracht.

Mittlerweile wurde die Map aus dem Steam Workshop entfernt.

Spielt ihr Meccha Chameleon oder ist es nichts für euch? Schreibt es uns unten in die Kommentare!
Falls ihr Meccha Chameleon schon gespielt habt und nach Mods sucht, könnt ihr in unserem Artikel fündig werden: Meccha Chameleon: Mods – Welche es gibt und wie ihr sie aktivieren könnt

Quelle(n):
  1. PCGamer
  2. X
  3. medium.com

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