Im Internet gibt es gerade ein dreistöckiges Haus zu kaufen, für das ihr umgerechnet rund 10.200 € zahlen müsstet. Doch die ganze Sache hat einen großen Haken, obwohl das Haus mit allerlei Mangas gefüllt ist.
Was ist das für ein Haus? Auf Lifull Homes können Interessierte gerade ein dreistöckiges Gebäude erwerben, das in der Stadt Sakata in Japan steht. Laut dem Inserat ist das Gebäude 55 Jahre alt. Es wurde also im Jahr 1971 erbaut.
Das Besondere: In dem dreistöckigen Gebäude befinden sich lauter Regale voller Mangas. Einigen Nutzern auf X zufolge soll es sich dabei um die Sakata Mana Library gehandelt haben, also eine Bücherei für Mangas.
Nach der Schließung wurden diese Bände nicht mehr aus den Regalen geräumt, weshalb interessierte Käufer nicht nur das Gebäude, sondern auch die Mangas erwerben würden. Hier könnten so einige Schätze wimmeln.
Abgesehen vom physischen Zustand, den das Alter mit sich bringt, könnten einige Schätze unter diesen Mangas sein. Doch so oder so ist es fraglich, ob sich der Kauf lohnt, auch wenn man umgerechnet nur etwa 10.200 € für die knapp 300 qm große Immobilie ausgeben müsste.
Gebäude beherbergt Schätze an Mangas, aber auch Altlasten
Wie sieht es als Deutscher mit dem Hauskauf in Japan aus? Laut akiyajapan.com und diversen anderen Seiten ist es erlaubt, auf dem japanischen Immobilienmarkt als Ausländer Eigentum zu erwerben. Es gibt keine Beschränkungen. Das bedeutet, dass ihr nicht einmal die Staatsbürgerschaft Japans besitzen müsst.
Das Ganze kommt jedoch mit Einschränkungen, wenn es um die Finanzierung, Registrierung oder Meldepflicht geht. Auch die Immobilienverwaltung an sich darf beim Hauskauf nicht außer Acht gelassen werden, da die Häuser so schnell verfallen könnten.
Hinzu kämen weitere Baustellen, die das Gebäude vermutlich mit sich bringt und die den Kauf wohl im Endeffekt noch teurer machen könnten:
- Sollte das Gebäude komplett abgerissen werden müssen, würden die Kosten vermutlich in die Höhe schnellen. Das dreistöckige Gewerbegebäude mit der Fläche von 292 m² würde höhere Abrisskosten mit sich bringen als der Kaufpreis.
- Da das Gebäude aus dem Jahr 1971 stammt, ist die Wahrscheinlichkeit extrem hoch, dass gesundheitsgefährdendes Asbest verbaut wurde.
Solltet ihr nicht am Hauskauf in Japan interessiert sein, gibt es noch einige MMORPGs, in denen ihr eure eigenen Immobilien erwerben könnt. Das kostet euch im Gegensatz zur Realität, meistens zumindest, gar kein Echtgeld: 3 fantastische MMORPGs, wenn ihr auf Housing steht
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