Ein YouTuber erklärt, dass er heute 35 Millionen Euro reicher wäre, wenn er nicht so eine große Klappe hätte

Ein YouTuber erklärt, dass er heute 35 Millionen Euro reicher wäre, wenn er nicht so eine große Klappe hätte

In einem Podcast redet ein australischer Content Creator auf YouTube über seine Karriere und darüber, wie er mehr Geld hätte machen können.

Um wen geht es? Es handelt sich um den australischen YouTuber Lannan „LazarBeam“ Eacott. Auf seinem YouTube-Kanal unterhält er fast 23 Millionen Abonnenten und spielt hauptsächlich Fortnite oder Roblox. Auch auf Twitch ist er aktiv: Hier hat er über 380.000 Follower und kann durchschnittlich in seinen Streams 531 Zuschauer begeistern (via sullygnome).

In einer Episode des Podcasts „Clickbaited“ auf YouTube spricht er über seine Karriere auf YouTube. Früher zeichneten sich seine Inhalte durch seine anstößige Art, aber auch durch sein zahlreiches Fluchen aus. Etwas, was ihm finanziell schadete.

Im deutschen YouTube-Raum ist HandOfBlood ein großer Creator. Wir stellen ihn euch in unserem Video vor:

HandOfBlood: Das Wichtigste zum YouTuber und Twitch-Streamer in unter einer Minute

„Ich wäre wahrscheinlich um 40 Millionen Dollar reicher“

Warum hätte er weniger fluchen müssen? In 2017 änderte YouTube drastisch seine Monetarisierungs-Maßnahmen. Videos auf der Plattform unterliegen seitdem strengeren Regeln, wenn sie monetarisiert werden wollten. YouTube hat die Regeln mittlerweile etwas abgeschwächt.

So schlägt der YouTube-Filter unter anderem an, sobald jemand ausgiebig in dem Video flucht und es wird keine Werbung vor dem Video geschaltet. Das bedeutet, dass ein Content Creator durch Werbeeinnahmen von YouTube mit diesem Video kein Geld mehr verdienen kann.

Die Umstellung wird als „Adpocalypse“ bezeichnet; ein Zusammenschluss aus den Worten „ad“ (Werbung) und „apocalypse“ (Apokalypse). Ausgelöst wurde sie durch den Boykott der Werbetreibenden auf YouTube. Sie wollten nicht, dass ihr Werbespot vor schlimmen Videos laufen, da die Zuschauer so ihr Produkt mit fragwürdige Inhalten in Verbindung bringen würden.

Weniger Geld für LazarBeam: Für LazarBeam, und viele andere YouTuber, stellte das ein Problem dar: Er fluchte in seinen Videos viel und so wurden seine Inhalte von der Plattform abgestraft.

Das machte sich auch in seinem Geldbeutel bemerkbar. Trotzdem wollte er sich nicht ändern, fluchte weiter und nahm das fehlende Geld in Kauf. Zu seiner Sturheit bei diesem Thema sagt er heute (via YouTube):

Ich war ein australischer Bauarbeiter aus einer ländlichen Gegend. Ich hatte eine andere Perspektive, was politisch korrekt oder okay war als andere.

Seine Sturheit knickte jedoch irgendwann ein und er passte sich an die neuen Gegebenheiten auf YouTube an. Er flucht immer noch, aber nicht mehr so stark wie früher.

Heute sagt er dazu: „Ich wäre wahrscheinlich um 40 Millionen Dollar [ca. 35 Millionen Euro] reicher, wenn ich nicht geflucht hätte“ (via YouTube).

Mittlerweile sind die Regeln zum Fluchen auf YouTube etwas abgeschwächt und nicht mehr ganz so streng wie früher. Mehr dazu könnt ihr bei der Support-Seite von Google lesen.

LazarBeam hat einen Mittelweg gefunden, seine Identität als YouTuber zu wahren und aber gleichzeitig mit seinen Inhalten weiterhin Geld zu verdienen. Der YouTuber CalebHammer hätte ebenfalls mehr Geld machen können, hätte er nicht einen Anteil seines Kanals verkauft: YouTuber verkauft Anteile seines Kanals an einen der reichsten Influencer der Welt, bereut es – aber er kann seinen Kanal retten

Quelle(n): Dexerto
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Berndiso

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