Nach harter Kritik von Ex-Castern der Overwatch-League – Blizzard entschuldigt sich

Blizzard und die Overwatch-League standen nach einer unglücklichen Aussage zuletzt ziemlich unter Beschuss von ehemaligen Castern. Nun rudert das Entwicklerstudio zurück und entschuldigt sich bei den Castern.

Das war passiert: Der Vize-Chef der Overwatch Liga, Jon Spector, sprach in einem Interview davon, dass er gar nicht glücklicher mit den aktuellen Castern sein könnte und dass sie Overwatch leben und atmen würden.

Das stieß den Ex-Castern auf, die vorher im Streit mit Blizzard auseinander gingen. So wurde beispielsweise gesagt, dass Blizzard keinen Anstand habe und sie ebenfalls Overwatch “gelebt und geatmet” hätten.

So reagiert nun Blizzard: Jon Spector ruderte in einem Statement zurück. So sagt er, dass da der Kontext fehlt und es deshalb falsch rüber kam.

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Dieses Interview sorgte für viel Zündstoff bei den Ex-Castern

“Wir sind stolz auf die Ausstrahlungen 2018 und 2019”

Das sagt Spector: Laut ESPN entschuldigt Spector in einem Statement bei den Ex-Castern. Er betont, dass er stolz auf die Austragungen in den vergangenen Jahren war.

Ich möchte mich für meine gestrigen Kommentare entschuldigen. Ich hatte nicht die Absicht, jemanden zu kränken, aber ich habe es versäumt, einen wichtigen Kontext zu liefern. […]

Wir sind stolz auf unsere Übertragungen 2018 und 2019, und wir haben ein gutes Gefühl für unsere Aufstellung in dieser Saison. Wir sind unglaublich dankbar für all die talentierten Stimmen, die an der Einführung der ersten beiden Spielzeiten der Overwatch-Liga mitgewirkt haben. Ohne eure Arbeit wären wir nicht dort, wo wir heute sind – danke, dass ihr alle Overwatch lebt und unsere Liga von Anfang an unterstützt habt.

Jon Spector in einem Statement

Spector entschärft also seine Aussage, die in der hitzigen Diskussion zwischen den Castern und Blizzard für viel Zündstoff gesorgt hat.

Overwatch League Symbol
Die Overwatch-League steht gerade mächtig unter Druck

So steht es um die Caster bei der Overwatch-League: Blizzard und die Ex-Caster sind vor der Saison aneinander geraten. Es gibt aktuell zwei Standpunkte:

  • Die Caster meinen, dass sie gegangen sind, weil ihnen die neue Ausrichtung der Liga nicht gefällt. Zudem soll schlechte Bezahlung ein Grund gewesen sein.
  • Blizzard meint, dass sie mit Absicht diesen Schritt gegangen sind, weil sie neue Stimmen in die Liga bringen wollten.

Blizzard krempelte die Liga nämlich ordentlich um. Sie wird jetzt exklusiv auf YouTube gezeigt, was zu Beginn für einen riesigen Zuschauerverlust sorgte.

Dazu verließen einige wichtige Mitarbeiter die Overwatch-League und Blizzard schlug einen strikten Sparkurs ein. Vor allem der Führungswechsel schmeckte den Ex-Castern nicht. So sagte beispielsweise MonteCristo, einer der ehemaligen Caster, dass er mit dieser Führung nicht zusammenarbeiten könnte.

Ein ehemaliger Overwatch-Profi hat ebenfalls nicht viel Gutes über die neue Ausrichtung der Liga zu verlieren:

Overwatch-Star befürchtet, dass die League stirbt – YouTube könnte Schuld sein
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