Ich habe ein Gadget, mit dem ich mich beim Zocken körperlich fitter fühle, und kann das nur jedem empfehlen

Johanna zockt am liebsten auf dem Laufband

MeinMMO-Autorin Johanna wollte eigentlich nur während der Arbeitszeit gehen, doch jetzt muss sie dabei auch noch zocken.

Wenn ich meine Haltung während des Zockens beschreiben müsste, würde ich sie als Südsee-Garnele bezeichnen. Die C-förmige Neigung bekomme ich nahezu perfekt auf meinem Schreibtischstuhl hin, manchmal noch davon untermalt, dass ich meine Beine auf meinen Tisch ausstrecke.

Damit ich diese Haltung nicht auch noch beim Arbeiten im Homeoffice einnehme – denn zu viel sitzen ist definitiv nicht gut für mich –, hatte ich mir vor kurzem ein Laufband angeschafft. Das benutze ich fleißig mit meinem höhenverstellbaren Schreibtisch und schaffe so mindestens meine 5 Stunden Spazierengehen am Tag. Am besten funktioniert für mich dabei eine Geschwindigkeit zwischen 1 und 2 km/h.

Mein Körper und vor allem mein Rücken danken es mir, denn ich fühle mich schon viel besser dadurch: Ich bin viel wacher und kann nachts auch besser schlafen, da ich mich den Tag über bewegt habe, anstatt einfach nur im Stuhl zu sitzen.

Wichtig: Das hier ist keine medizinische Beratung und MeinMMO ist auch keine Anlaufstelle dafür. Ich gebe lediglich wieder, was zu meinem eigenen Wohlbefinden beigetragen hat. Das bedeutet nicht, dass das bei euch genauso sein muss, denn jeder Körper ist individuell. Sprecht mit eurem Arzt, um herauszufinden, welche Art von Bewegung am besten für euch ist.

Vieles und vor allem langes Sitzen kann eurer Gesundheit allerdings schaden. Näheres dazu könnt ihr auf aok.de lesen.

Unter der Woche habe ich also kein wirkliches Problem mit Bewegung, denn wenn ich arbeite, dann laufe ich automatisch. Kritisch wird es allerdings, wenn ich am Wochenende zocke und dabei fast den ganzen Tag in einem Spiel versinke, beispielsweise in Tainted Grail, der perfekte Skyrim-Ersatz für mich. Da kommen meine Südsee-Garnelen-Gene ganz schnell wieder durch.

Mit welchem Tier würdet ihr eure Haltung beim Zocken vergleichen? Schreibt es mir unten in die Kommentare!

In Pokopia versinke ich auch immer wieder:

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Beim Zocken bewege ich mich mit meinen Spielcharakteren mit

Die Lösung: Ich gehe jetzt auch beim Zocken auf mein Laufband. Im ersten Moment war das ziemlich ungewohnt, doch den langsamen, entspannten Trott konnte ich schließlich auch mit dem Zocken vereinen. So fühle ich mich körperlich fitter und das auch mental, da ich das Zocken als produktiver empfinde.

Mittlerweile ist es so, dass ich mich fast schon unproduktiv fühle, wenn ich beim Zocken einfach nur sitze und nicht auf dem Laufband stehegehe.

Beim Zocken auf dem Laufband spiele ich allerdings nur Spiele, die ruhig genug dafür sind, wie beispielsweise ein Cozy Game. Würde ich einen Shooter oder Ähnliches spielen, so müsste ich mich wieder zu sehr auf das Spielgeschehen konzentrieren und würde wahrscheinlich vom Laufband fallen.

Johannas Laufband ist ihr treuer Begleiter beim Zocken
Was nicht fehlen darf, sind natürlich geeignete Schuhe!

Eine weitere Einschränkung ist die Steuerung: Wenn ich mit Tastatur und Maus zocke, habe ich beim Gehen enorme Schwierigkeiten, meine Finger auf WASD zu behalten, und auch meine Mausbewegungen leiden unter dem Hin und Her.

Deswegen spiele ich die Spiele ausschließlich mit dem Controller. Außerdem wähle ich nur Spiele, bei denen ich genügend Abstand zu meiner Spielfigur in Third Person habe. Ego-Perspektive geht gar nicht, denn das verwirrt mein Gehirn und meine Beine und ich verlieren das Gleichgewicht.

Wenn all das passt, macht mir das Zocken beim Gehen aber richtig Laune – und steigert nebenbei mein Wohlbefinden.

Was sagt ihr zum Gehen beim Zocken? Habt ihr es schon ausprobiert oder habt ihr ganz andere Eigenheiten? Schreibt es gerne unten in die Kommentare. Wenn ihr nach Tipps sucht, um im Homeoffice smarter zu arbeiten, dürfte unser Tech-Autor Jan ein paar gute Programme für euch haben: 5 Programme, die ich für meinen Alltag im Homeoffice gerne früher entdeckt hätte

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