Der Arbeitsalltag kann selbst im Homeoffice schnell anstrengend werden. Ständig will jemand etwas, Screenshots müssen hektisch geteilt werden und seine Konzentration beizubehalten, das wird zum Balanceakt. Deswegen hat unser Tech-Autor Jan Hartmayer seine fünf Lieblingsprogramme für einen produktiveren Arbeitstag zusammengestellt.
Zwar bastle ich als absoluter Hardware-Nerd gerne an Computerteilen herum, doch sitze ich selbst die meiste Zeit zuhause vor meinem Rechner und arbeite von daheim. Dadurch habe ich schnell gemerkt, wie wichtig es ist, die richtigen Programme parat zu haben.
Denn nichts ist unpraktischer als beispielsweise ein Bild, das jemand schnell geteilt haben möchte, und man verzweifelt bei der Suche nach einem Weg, um dem Wunsch zeitnah nachzukommen. Solche Momente haben mich anfangs ab und an auf dem falschen Fuß erwischt, doch eigentlich ist es relativ einfach, ihnen vorzubeugen.
Außerdem gibt es verschiedenste Möglichkeiten, seine Arbeitsleistung durch kleine Produktivitätsprogramme zu steigern.
Kleine, aber fleißige Helferchen für den Alltag
In meinem Arbeitsalltag benutze ich überwiegend folgende Programmtypen:
- Rechtschreibsoftware ist ein Muss für jedermann und es gibt keinen Grund, sie nicht zu benutzen. Denn egal wie gut eure Rechtschreibung ist, eine zusätzliche Kontrollinstanz beim Versenden von wichtigen E-Mails oder sonstigen Texten ist immer sinnvoll! Kostenlose Beispiele wären Quillbot oder rechtschreibprüfung24.
- Einen digitalen Notizblock nutze ich jeden Tag ohne Ausnahme und er macht es mir einfach, meine Gedanken schnell zusammenzufassen, Fragen und Antworten vorzuformulieren oder To-Do-Listen zu erstellen. Für einfache Texte reicht mir zum Beispiel der Editor, der mit Windows kommt, aber es gibt auch kostenlose Alternativen wie Notepad++ mit mehr Umfang.
- Screenshots sind ebenso wichtig für mich, da ich somit schnell und einfach zeigen kann, was ich mache und wo mögliche Probleme liegen. Kostenlose Beispiele sind Greenshot oder ShareX.
- Anti-Ablenkungsprogramme sind für mich verdammt nützlich, wenn es darauf ankommt, Arbeit in einem bestimmten Zeitrahmen fertig zu bekommen. Denn andernfalls kann es vorkommen, dass man permanent von Benachrichtigungen auf seinem Handy oder PC abgelenkt wird. Für das Smartphone empfehle ich die Forest-App, da sie gleichzeitig etwas für die Umwelt tut, wenn ihr ungestört arbeitet. Am PC ist unter anderem Freeter eine kostenlose Alternative.
- Passwortmanager sind vor allem praktisch, wenn man sich nicht 12 verschiedene Varianten von Passwörtern für 10 unterschiedliche Programme merken will. Sie sind auch oftmals sicherer als einfache Listen auf eurem Smartphone und PC. Eine beliebte, kostenlose und Open-Source-Variante ist zum Beispiel KeepassXC.
Wichtig ist aber anzumerken, dass die Vorteile einer Software immer von den jeweiligen Bedürfnissen einer Person abhängen. Ich persönlich kann ohne meine Helferchen nicht mehr, während andere Arbeitnehmer auch perfekt ohne auskommen.
Genauso gibt es noch dutzende andere Programme, die je nach Situation eure Produktivität steigern können. Wie ist es bei euch? Arbeitet ihr von daheim? Nutzt ihr Produktivitätstools? Wenn ja, welche und warum? Verratet es uns gern in den Kommentaren! Aber nicht nur die Arbeitsqualität kann zuhause steigen: Forscher haben sich vier Jahre lang mit Homeoffice beschäftigt, um festzustellen, was Millennials schon lange wussten
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