Ich sage voraus: Diese 6 MMOs sterben 2021

Rebirth Online – Ein neues MMORPG mit katastrophalem Start

GenreMMORPG | Entwickler: Caret Games| Plattform: PC | Release-Datum: 3. August 2020 (Early Access) | Modell: Free2Play

Was ist das für ein Spiel? Rebirth Online ist ein neues Free2Play-MMORPG, das am 3. August in den Early Access auf Steam startete. Das Spiel erinnert optisch an Bless Online und möchte die gewohnten Inhalte des Genres liefern. Darunter:

  • Ein spannendes und actionreiches Kampfsystem
  • Eine offene Welt, in der hunderte Spieler Platz haben sollen
  • Vier spielbare Klassen – Waldläufer, Zauberer, Jäger, Berserker
  • Verschiedene Dungeons und Raids
  • Crafting
  • unterschiedliche Arten von Ausrüstungen und Fertigkeiten
  • Verschiedene PvP-Modi
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Wie geht es Rebirth Online aktuell? Zum Start auf Steam wurde das Spiel geradezu zerrissen. Einen Tag nach Release hatte Rebirth Online 90 % negative Reviews. Inzwischen sind “nur noch” 66 % negativ, doch noch immer raten die meisten von dem Spiel ab.

Der größte Kritikpunkt ist, dass es eher an ein Mobile-MMORPG erinnert. Grafik und Interface sind darauf angepasst, die maximale Auflösung beträgt sogar nur 1680×1050. Außerdem gibt es Auto-Kampf und die standardmäßige Sprache ist nicht Englisch, was das Umstellen erstmal schwierig macht.

Die Kritik der Mobile-Optik ist nicht weit hergeholt, da der koreanische Entwickler Caret Games bereits Rebirth M, ein reines Mobile-Spiel aus dem Jahr 2017, im Portfolio hat. Offensichtlich handelt es sich um eine Art PC-Portierung zu diesem Titel.

Darum glaube ich, dass Rebirth Online 2021 sterben wird: Rebirth Online kommt derzeit auf rund 30 Spieler im Durchschnitt. Im Peak spielten es bisher selbst zum Release nur 71 Personen gleichzeitig (via Steamcharts). Das ist ein schwacher Wert.

Rebirth Online ist auf dem PC kein gutes Spiel. Daher halte ich es für wahrscheinlich, dass diese Version 2021 abgeschaltet wird, obwohl sie sich noch im Early Access befindet.

Rebirth M fürs Smartphone hingegen wird wohl etwas länger überleben. Im Play Store kommt das Spiel immerhin auf 4,2 Sterne bei über 13.000 Bewertungen.

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Hisuinoi

Ich kenne keines dieser Games, aber muss sagen auf ersten Blick bietet keines etwas besonderes an. Da gibt es andere bessere Titel.
Muss auch zugegeben es gibt einfach zuviel Müll wenn da mal paar verschwinden ist es auch nicht schlimm.

Inque Müller

Ist das schlimm, wenn ich keines davon kenne ? Habe mal die Gameplays angesehen und wäre das schlimm, wenn ich an keinem, auch nur ansatzweise Interesse hätte. ?

xSkillz

wieso wurde the elder scrolls online nicht erwähnt? hätte sogar auf platz 1 müssen 😀
auf konsole EU server keine 150 spieler

Hisuinoi

Elder Scrolls Online gehört sogar eins zu den beliebteren mmorpgs. Das nur 150 Spieler sind wie du sagst, kann ich schlecht glauben. Außerdem weiß man ja eh nicht wieviele Spieler tatsächlich unterwegs sind außer denen man über den weg läuft.

Ich meine es müsste ja auch mehrere Kanäle haben, ich meine nicht das PhasingSystem das wurde ja meines Wissens abgeschafft da es zu viele Probleme gab. Aber so Kanäle müsste es doch geben zur Spieleraufteilung.

Selbst wenn du Recht hast Konsole und PC gehören zusammen.
Selbst wenn Konsole wieder abgeschalten wird, würde es ja noch PC geben. Somit stirbt Elder Scrolls ja nicht aus.

Xash

Wieso sterben? Um zu sterben muss man erstmal gelebt haben oder?
Was hier teilweise gelistet ist hatte gefühlt nie über 1000 User, da ist einen Tod zu prophezeien schon fast zynisch 😛

BertBrot

Für mich fehlt da noch Last Oasis in der Liste. Das Spiel wird den EA definitv nicht überleben.

Kekladin

Diese Spiele sind ja schon toter als tot…

Ein MMOrpg lebt von seiner aktiven Spielerschaft. Alles was nicht mindestens einige zehntausend gleichzeitige Spieler hat ist quasi tot.

Man sieht es ganz gut bei WoW. Es gibt sehr viele kleine Realmpools mit weniger als 2-3tausend Spielern. Diese wirken wie ausgestorben, das AH ist leer, Gruppen finden sich schwer, …

Anders als auf Antonidas (Allianz) oder Blackhand (Horde) mit 40k+ Spielern auf der jeweiligen Seite.

Ein ausgestorbenes MMO mag niemand spielen. Einige hundert, selbst einige tausend Spieler sind eigentlich ein Witz.

Zuletzt bearbeitet vor 8 Monaten von Kekladin
Caliino

Ein MMOrpg lebt von seiner aktiven Spielerschaft. Alles was nicht mindestens einige zehntausend gleichzeitige Spieler hat ist quasi tot.

Also wenn du danach gehst wären die einzigen “lebenden” MMO’s wohl WoW, BDO, GW2 und FF. Bei allem anderen bezweifle ich sehr stark dass die auch nur annähernd an 10k gleichzeitige Spieler rankommen….

Zuletzt bearbeitet vor 8 Monaten von Caliino
Justin

Du Hast Elder Scrolls Online vergessen

Nein

Astellia. Das Hauptgame hat legit keine Spieler mehr. Es wird künstlich am Leben gehalten. Warum weiß ich jedoch leider nicht.

Aber das Spiel is faktisch tod.

luriup

Ahja da sind schon paar dabei,
die ich allein der Grafik wegen,
nie installieren würde.
Grusel.

EliazVance

Von der Hälfte der Spiele hab ich noch nichtmal wirklich was gehört …

Ein guter Teil der Totgeburten der letzten Jahre geht irgendwo direkt auf das Konto des Prinzips “Early Access”. Plötzlich meint jeder, eine auf dem Papier gut klingende Idee reicht völlig aus um ein erfolgreiches Spiel auf dem Markt zu etablieren.
Dass es gefühlt 9 von 10 Early Access-Titel nie bis zum Release schaffen, oder einfach irgendwann mal “1.0” drunter pinseln und so tun als wärs fertig, will von diesen Startups keiner sehen.
Was da zuweilen zusammengepfuscht wird, ist einfach nur noch grottig und man merkt einfach zu häufig, dass es da an professionellen Konzepten fehlt. So eins wäre eben für eine Finanzierung unabdingbar gewesen – aber so lange Steam alles durchwinkt, und sich immer ein Influenzer findet der den Schrott erstmal richtig aufbläst (bevor überhaupt etwas spielbar ist!), dreht sich dieses Karusell voll Softwareschrott munter weiter.

Natürlich gibts auch einige richtig gute Spiele, die im Early Access oder per Crowdfunding angefangen haben – aber das Verhältnis von Fehlschlägen zu Erfolgen ist schon irgendwo arg in Schieflage.

Gerade MMOs sind halt doch einfach gewaltige Projekte mit vielen technischen und spielerischen Herausforderungen. So einfach, wie sich der durchschnittliche Reddituser die Entwicklung des perfekten MMOs vorstellt ist es halt einfach nicht.

Dass es jetzt scheinbar irgendwo eine Art RPG-Maker gibt, mit dem man in 10 Minuten ein F2P-MMO zusammenbauen kann, machts auch nicht besser. Das Genre muss schon ganz schön leiden, ich hoffe inständig wir bekommen demnächst mal den Lichtblick und damit den frischen Wind den das MMO-Genre so dringend bräuchte.

Caliino

Raft, Rimworld, Groundet, Satisfactory, Green Hell und alle die uns nicht eingefallen sind 😀

EliazVance

Ich kann selbst auch noch einige hinzufügen wie z.B. Divinity, Squad, Conan Exiles, Elite: Dangerous …

Daher sagte ich ja: es gibt einige richtig gute Spiele dank EA, aber das Verhältnis ist extrem unausgeglichen. Das EA-Programm bei Steam gibts (laut Wiki) seit 2013. Jetzt aktuell, findet man unter dem Early Access – Tag bei Steam 6214 Titel. Selbst wenn Early Access über 600 gute Spiele hervorgebracht hätte (und das zweifle ich jetzt einfach mal an), dann wären das immernoch weniger als 10% verglichen mit der Menge der Spiele die sich stand heute (noch immer) im Early Access befinden.

Early Access erinnert mich mehr an den Goldrausch: jeder versucht sein Glück aufgrund von Erfolgen die einzelne damit erreicht haben, die allermeisten scheitern damit.

Dein Artikel hier spiegelt das auch ein wenig wider:

  • Population Zero – Early Accesss
  • Rebirth Online – Early Access
  • Legends of Aria – im Early Access gestartet und ziemlich schnell gefloppt
  • The Skies: Reborn – Ursprünglich Early Access 2016
  • Infestation – Schon mehrfach als Early Access released
Caliino

Ich für meinen Teil sehe gerade im Early Access eine ziemlich große Chance bzw. Zukunft für die Spieleentwicklung. Und ja, es kommt auch eine Menge Mist raus was mitunter auch nie “1.0” erreichen wird, aber genauso kann es das komplette Gegenteil bewirken.

Wall of Text inc 😀

Meine Meinung und um mal ausführlicher zu werden:
Es beschweren sich doch immer alle wenn sie direkt zum Release einen Bug oder ähnliches finden und ich denke dass ein “fehlerfreier” Release heutzutage einfach nicht mehr möglich ist.

Das liegt an drei maßgeblichen Faktoren:
a.) Die Spieler/”Tester”-Zahlen sind in den letzten Jahren (durch den Massenmarkt) explosionsartig nach oben gegangen,
b.) damit natürlich auch das vorhandene Angebot (Anzahl der Games) und
c.) der (vor allem) grafische/technische Fortschritt, wodurch auch viel mehr Zeit in deren Entwicklung gesteckt werden muss.

Daraus resultiert:
Die Spieler wollen immer schneller/häufiger “perfekte” Spiele haben, die Entwickler werden dadurch unter Druck gesetzt = höhere “Fehlerquote” und wenn es nicht das ist was die Spieler erwarten, wird es nicht gekauft/schlecht bewertet und zum nächsten Spiel gesprungen.

Um fair zu bleiben sind zum Teil aber auch die Entwickler daran (mit-)schuld wenn Sie an den Spielern “vorbei” entwickeln. (siehe Fallout 76)

Was sich erst jetzt im breiten Markt zeigt, das kennt man (gerade aus dem MMO-Bereich) schon lange: Die ganzen Spieler die sich beschweren und/oder von einem Spiel zum nächsten hüpfen.

Und genau da sehe ich das Potential von Early Access, Betas und Co:
Viele “Tester” die sich für ein Spiel interessieren und das enorm wichtige Feedback – sowohl in technischer Sicht (Bugs, Performance), als auch beim Gameplay und/oder Ideen was noch fehlt/geändert werden sollte.

Natürlich gibt es dafür genug Beispiele in beide Richtungen, ich will aber nur eines nennen wo ich es nicht für möglich gehalten hätte: Anno 1800. Ja richtig gelesen, ein (primärer) Singleplayer.

Ich bin selbst seit den Betas dabei und wie da seitdem die Community in die Entwicklung mit einbezogen wird, ist einfach nur traumhaft und könnten sich gefühlt 85% eine Scheibe davon abschneiden.

Selbstverständlich soll der Entwickler auch seine Ideen um-/durchsetzen, aber mit den Spielern wäre da vermutlich noch einiges an Erfolg/Verkäufen drin….

Todesklinge

Häufig bieten Early Access Projekte (wenn größere geplant) auch mehr Spielinhalte und Spass bzw. Potential mit anderen Spielern mehr zu machen.

Die großen Spiele bieten häufig sehr wenig (vieles vom gleichen) und das nutzt sich extrem schnell ab. Wenn ich 5, 10, 15, 20, 30 Orks in Quests töten muss (oder andere Kreaturen) stumpft das spätestens bei der end-game Quest total ab, wenn ich da wieder und wieder das gleiche machen muss. Siehe bei World of Warcraft. Grob gesagt spielt man da von level 1 an fast nur die gleichen Quests, bis zum bitteten grind Ende.

Das ist leider so, weil man damig möglichst viele Spieler ansprechen kann (leider eben die falschen). Das merkt man auch bei Black Desert Online. Ich behaupte das es dort ca. 30 Quest-Typen gibt die sind andauernd wiederholen.
Ob ich jetzt 5 Eisenerz oder Kupfer oder …, abbaueb muss macht es auch nicht anders.

Story Quests sind soweit schon besonders gemacht, aber auch recht schnell erledigt und dann bleibt der “Rest” über.

Todesklinge

Wieso haben die ganz großen Entwickler mit ihren zig Millionen, so viele Fehler im Spiel?
Die haben die beste Voraussetzung alles perfekt zu machen und gerade die stolpern häufig am schwersten.

Alexander Ostmann

Da fehlen noch Guild Wars 2 und Overwatch, wenn nicht bald mal neuer richtiger Content kommt.

Zuletzt bearbeitet vor 8 Monaten von Alexander Ostmann
Patrick

Dass halte ich schon für arg übertrieben es gibt sicherlich immernoch mehr als genug Leute die noch nicht jeglichen Content gesehen haben und einige Leute sehen in PVP und Co. Eine dauerhafte Motivation.

Das Spiel ist viel zu populär als dass es wegen sowas gleich wegstsrben würde.

NilS

Overwatch ist kein MMO, sondern eine Arena.

GW2 soll doch seit Release immer wieder sterben aber bleibt konstant erfolgreich. Der Content kommt doch, es ist halt kein riesiges Addon.

Bodicore

GW2 wird kaum sterben. Das Spiel bekommt eine grosse Erweiterung im 2021.
und für mich sieht das sogar etwas nach Neuausrichtung aus…

ausserdem ist der Content da genug gross um Neueinsteiger und Rückkehrer für Monate zu beschäftigen.

Wenn ich einen Boss angreife in der Open World kommen immer 3-4 Spieler dazu, also einsam oder gar tot ist es da nicht.

Zuletzt bearbeitet vor 8 Monaten von Bodicore
Marcel

Ein Spiel scheint immer dann auszusterben, wenn es nicht jeden Monat richtigen großen Content gibt. So die Analysen einzelner, die einfach nur angepisst sind, weil sie nicht pausenlos mit Content versorgt werden.

Alexander Ostmann

Zu Overwatch: Seit über einem Jahr keine OW-typische Karte!

zu GW2:
https://mein-mmo.de/guild-wars-2-das-braucht-erweiterung-3/

Jue

Ich muss aber auch sagen auf Steam gibt’s so unglaublich viel Mist, die sollten mal ordentliche Qualitätskontrollen einführen und nicht jeden Müll und scam rein lassen. In einem YT Video von KiraTV wurden spiele auf Steam gezeigt, vor allem chinesische rpgs die unterschiedlich heissen aber komplett das selbe Spiel sind… 2 verschiedene publisher.. Dann spiele die schon 3 oder mehrmals erschienen sind nur unter anderem Namen usw. Alles zum großteil versuchte abzocke… Ich bin jetzt schon 30jahre am zocken, und obwohl in manchen Spielen unglaublich viel kohle drinsteckt sind sie Müll… Ich vermisse die Zeit als Spiele noch von nerds für nerds war und nicht diese Kapitalistische scheisse ?

Hauhart

Dein letzter Satz hat es voll auf den Punkt gebacht.

Heute lernen Devs, wie man pay2win versteckt und das man Ranked Systeme braucht damit es sich richtig lohnt, dazu noch noch eine Priese VIP,Season Pass, Goldtrade und DLC und fertig ist die schnelle Milchkuh für die Aktionäre.

Das ist auch in anderen Branchen so. Ingeneure z.B. lernen “geplante Obsolezenz” damit das Auto oder der Wecker pünktlich nach 2 Jahren futsch geht bzw. teuer repariert werden muss.

Der Kapitalismus zerstört nicht nur unsere Spiele und andere Produkte, sondern auch unsere Erde.
Und warum?
Weil der Mensch gierig ist!!!

Und es wird leider immer schlimmer *kotz*

Zuletzt bearbeitet vor 8 Monaten von Hauhart
Alexander Ostmann

Aber gerade im Kapitalismus könnte man locker solche Firmen bloß stellen.
Und im Sozialismus sind die Menschen nicht weniger gierig!
Lass dir das von jemandem sagen, der beides kennt.

Zuletzt bearbeitet vor 8 Monaten von Alexander Ostmann
Hauhart

Nur weil ich den Kapitalismus kritisiere, heißt das nicht gleich, dass ich den Sozialismus für gut heiße. Beides ist funktioniert einfach nicht richtig, wie man gut beobachten kann. So oder so, die Gier ist das eigentliche Übel und diese wird leider weiterhin den Menschen begleiten, bis es zu spät it.
Egal, nach mir die Sintflut ist das Motto der Masse, so wie sie sich derzeit verhällt.
Schade!!!

F N

Sind halt irgendwie alle schon tot

Todesklinge

Ich weiss auch nicht was ich derzeit an MMO zocken soll. Irgendwie schon alles durch und es gibt noch ein paar weitere Spiele die vermutlich in 2021 ordentlich stolpern werden.

WoW, TESO, BDO usw das ist alles irgendwie langweilig geworden. Die noch älteren Spiele ebenso.

Ich würde mir so sehr ein Spiel wie Neocron 2 wünschen, dass war richtig gut!

Caliino

Same, bei mir ist es nun schon 1,5-2 Jahre her seitdem ich (länger als 2 Monate) in einem MMO unterwegs bin/war…

Das einzige was mich 4 Jahre durchgehend halten konnte, war Tera. Alles andere konnte irgendwie nicht ganz überzeugen und das obwohl ich so ziemlich alles “durchprobiert” habe….

Mein Hauptkriterium: Das Kampfsystem und kein übermäßiges P2W, alles andere hat Spielraum 😀

Todesklinge

Tab-Targeting ??
Mal schauen was dieses Jahr kommt ?

Hauhart

geht mir auch so, alles irgendwie schon gesehen oder zu krass pay2win

Xpiya

Das ist der Lauf der Zeit.

MMORPGs nutzen sich immer ab, egal welches man gespielt hat, das erste bleibt im Gedächtnis. Das ist auch nicht verwunderlich weil die meisten Spieler diese Spiele falsch spielen, nähmlich ohne RPG, sondern rein als Themepark(mich eingeschlossen).

Dazu sind MMORPGs teuer in der Entwicklung, gesamt ist das Risiko groß viel Geld zu verbrennen, daher findest du auch immer weniger die dort investieren. Dazu ist das Internet und die sozialen Medien unerbitterlich, ein Fehler und es wird draufgeschlagen bis es zerfällt.

Warum auch, mit einem CandyCrush like Spiel lässt sich mit gerinsten Geldeinsatz ein vielfaches an Gewinn machen und die Fallhöhe ist extrem klein.

Die Spieler sind schon auch ein großes Stückweit selbst schuld. Jährlich 3 neue Raids mit mind. 6 Bossen und nem NightmareModus + spätestens alls 12-24Monate ein Add On mit Lvlcap Erhöhung müssen bezahlt werden, daher muss man dann eben auch jeden Hans und Franz abholen damit sich das am Ende rechnet.

Gutes Storytelling kostet nunmal. Was glaubst du warum Serien nur Jährlich 10 Folgen haben und selbst dort könnte man 5 Lückenfüller Folgen streichen, sind reines Geld machen.

Ein gutes Bsp. für die scheinheilige Community war The secret World. 90% der Reviews aus der closed Beta gaben an das sie sich das Spiel kaufen würden weil es gut wäre( über 1Mio. Beta Tester). am Ende stand eine gute Idee(die early Access weit übertraf aber dennoch auch Fehler hatte) die nach glaub 3 Monaten nichtmal 100k verkaufte Einheiten hatte. Die Fa. Funcom ist weg, bzw. ein Schatten seiner selbst hat alle Kreativen Köpfe verloren und verwurstet nun alles zum 2ten und 3ten mal… Das lustige daran ist… das Sie damit sogar mehr Erfolg haben … blicke zu Conan Exiles, reines vewursten des alten Contents von AoC.

Hat schon seinen Grund warum Blizzard noch in den guten Zeiten das Projekt Titan eingestampft hat. Wohl eine der klügsten Entscheidungen die sie je getroffen haben.

Schuhmann

Ja, das ist schon bitter. Was du bei Secret World erzählst, hab ich bei WildStar erlebt. Da waren die Entwickler nett und haben auf die Spieler gehört und haben denen in einer open Beta praktisch das ganze Spiel schon gezeigt. Und da haben dann einige gesagt. Ich hab jetzt über 200 Stunden in der Beta gespielt, ich hab alles gesehen, warum soll ich mir das Game zum Release kaufen?

Spieler sind da echt gnadenlos. Die wollen sich dann auch mit Hype-Betas heiß machen lassen und wollen auf einen Relese hinfiebern. Wenn das wegfällt, ist echt … puh.

Was du über die Schwierigkeit von MMORPG siehst, erleben wir ja seit Jahren. Ich hatte immer die Hoffnung, dass es irgendwann so viele gute MMORPGs gibt, dass man die parallel spielen kann und immer dahin wechselt, wo grad was los ist. Aber das scheint ja auch kaum zu funktionieren. Es müsste einfach Möglichkeiten geben, viel schneller Content für Spiele zu entwickeln. Da waren Everquest oder Camelot Unchained ja dran mit Systemen, durch die Spieler Inhalte bauen sollten, aber … ob das mal klappt, keine Ahnung.

MiwakoSato

Astelia Fehlt Ich denke mal es Wird auf mit F2p Modell nicht Lange Leben

Nein

Wie viele hat das F2P Modell davon?

Das B2B is quasi tod, da spielt man nur noch solo für sich.

Bodicore

Ich würde das so unterschreiben.
Als wir MMO-Spieler gesagt haben “Macht mehr klassische MMO’s” meinten wir eigentlich nicht Grafik und Animation 😉

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