Heroes of the Storm: Es sollen mehr Overwatch-Helden kommen, aber …

Heroes of the Storm vereint alle Blizzard-Universen, darunter auch Overwatch. Dabei sind gerade die Helden aus Blizzards Hero-Shooter eine gewaltige Herausforderung für die Entwickler.

In Heroes of the Storm gehören sie zu den absoluten Publikumslieblingen und haben ihren Platz in jedem Team: Die Rede ist von Overwatch-Helden!

Deren Siegeszug in Blizzards MOBA begann einst mit der schnellen Hetzerin Tracer, die anfangs so stark war, dass sie generft werden musste und sogar Cortyn zur Verzweiflung brachte. Zwischenzeitlich sind auch die mächtige Zarya und der Supporter Lúcio im Spiel und sind beliebte Helden.

Overwatch Helden in HotS – Schwerer als gedacht

Lúcio, Tracer und Zarya sollen freilich nicht die einzigen Overwatch-Charaktere in Heroes of the Storm bleiben. Doch die Übertragung vom Shooter in die MOBA erweist sich oft schwerer als erwartet. A

uf der Webseite PCGamesN ließ HotS-Chef Claudio Gentilini verlauten: „Nicht jeder Overwatch-Held lässt sich leicht in Heroes [of the Storm] übertragen […]“ So sei beispielsweise Phara eine echte Herausforderung, da ihr vertikales Gameplay kaum in einer MOBA zu realisieren ist, wo es keine Strukturen gibt, auf denen Pharah landen könnte.

Heroes-of-the-Storm-zaryaEin anderes Problem besteht bei Publikumsliebling Reinhardt, einer der am meisten gespielten Tanks in Overwatch. Dort projiziert er einen riesigen Schild, der extrem viel Schaden blockt und in dessen Schutz alle anderen Helden vorrücken können. Dieser Schild sei laut Gentilini sehr schwer zu balancen, denn man müsse ganz genau austarieren, was er alles blockt und wie viel.

Heroes of the Storm – Lúcio war schwer, aber funktionierte

Solche Herausforderungen müssen aber nicht heißen, dass sie nicht überwunden werden. So geschehen beim letzten Overwatch-Helden Lúcio. Ausgerechnet dessen „Wall-Ride“-Fähigkeit war für die Entwickler von Heros of the Storm eine harte Nuss und erst eigentlich nur als Speed-Boost gedacht.

HotS Lucio ArtworkDas fand Entwickler Nathan LaMusga weniger cool und so entstand das neue Konzept, mit dem Lucio an anderen Helden vorbeiskaten konnte, wenn er sich neben einem Hindernis bewegt. Das Konzept kam dann so gut an, dass es übernommen wurde – und auch die Spieler lieben es, laut Gentilini.

Daher will man trotz der harten Herausforderungen weiter an Overwatch-Helden für Heroes of the Storm arbeiten. Lúcio, Zarya und Tracer werden sich wohl nicht lange einsam fühlen müssen.

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Quelle(n): PCGamesN
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