Im Rahmen unserer FYNG-Panels auf der gamescom konnten wir euch einen exklusiven Einblick in Guild Wars 3 geben – wenn auch nur einen kleinen. Der wirft allerdings auch schon genug Gedanken auf.
Was haben wir euch gezeigt? In unserem Panel zu den gamescom-Highlights unserer Chefredaktionen im Rahmen unserer FYNG-Streams sprach MeinMMO-Chefredakteurin Leya über ihre Eindrücke zum kommenden Guild Wars 3 – zumindest so viel, wie sie bisher erzählen durfte.
Da wir erst am 3.9. ausgiebiger mit euch teilen dürfen, was wir zum neuen MMORPG bereits wissen, hat uns ArenaNet allerdings einen exklusiven Sneak-Peek mitgegeben, den wir euch im Stream zeigen durften. Dabei handelte es sich um folgendes Artwork:

Leya ging dabei auch näher auf das Gezeigte ein und zeigte Details, die vielleicht auf den ersten Blick nicht unbedingt auffallen würden. Sie machte auch noch einmal darauf aufmerksam, dass die Geschichte von GW3 rund 1.000 Jahre vor den Ereignissen in GW 1 spielt und sich auf das Reich Orr und die Magie fokussiert.
Da sie zu diesem Zeitpunkt schon ein bisschen mehr wusste als wir, das aber nicht erzählen durfte, hat sie uns in der Redaktion gefragt, was uns auf diesem Bild besonders auffällt, und das habe ich mir natürlich nicht zweimal sagen lassen.
Orr, der Untergrund und die Götter
Was könnte auf dem Bild zu sehen sein? Klar ist, dass hier ein Teil von Orr gezeigt wird – immerhin spielt GW3 dort. Nun gibt es aber verschiedene Varianten, was dort im Detail zu sehen sein könnte:
- Die Asura bauten zu der Zeit den Untergrund aus und kommen aus dem Maguuma-Dschungel. Es könnte also sein, dass sie von dort etwas mitgebracht haben, wenn man sich die Ranken und die grün leuchtenden Chak-ähnlichen Wesen anschaut. Ihre Tunnel erstreckten sich nämlich genau vom Herzen des Dschungels in alle Richtungen.
- Da sich alles um das alte Orr dreht, wissen wir auch, dass die Götter eine große Rolle spielen werden. Es könnte hier sehr wahrscheinlich auch eine Verbindung zu Dhuum angedeutet werden, dem ehemaligen Gott des Todes. Dieser wurde im Verlauf der Geschichte von Grenth, dem Gott der Dunkelheit und des Eises, in der Halle der Ketten eingesperrt, wo er Spielern als Raid Boss dient. Es könnte sich also auch um ein Stück der Unterwelt handeln. Das grüne Leuchten der Wesen unterstützt das und stellt eine potenzielle Verbindung zur Magie der Nekromantie her.
- Der Ort sieht grundsätzlich eher verlassen und nicht bewohnt aus, es ist also wahrscheinlich, dass dieser Ort aus irgendeinem Grund zerstört wurde und von den Bewohnern verlassen wurde.
Drachen, Maguuma oder ein neues Volk? Auf jeden Fall düster!
Was sind eure Theorien? Auf Reddit und X.com teilt ihr eure eigenen Gedanken zu dem Artwork. Einige von euch unterstützen meine Theorie, dass es sich hierbei um eine Verbindung zum Totengott Dhuum und seinem Fall handeln könnte, was zeitlich auch in die Geschichte passen würde.
Andere vermuten bereits erste Verbindungen zu den Drachen Zhaitan und Mordremoth, die vor allem in Guild Wars 2 eine große Rolle spielen. Manche erhoffen sich darin auch eine erste Andeutung auf das noch unangekündigte, vierte spielbare Volk, das vielleicht mit den Chak-ähnlichen Wesen und Maguuma zusammenhängen könnte. Widerum andere vermuten, dass es sich hier um eine Andeutung handelt, dass „Vertikalität“ in Guild Wars 3 eine noch größere Rolle als im Vorgänger spielen wird.
Was genau darauf zu sehen ist, erfahren wir also voraussichtlich am 3.9., wenn mehr über die gezeigten Inhalte gesprochen werden darf. Bis dahin müssen wir uns noch etwas gedulden.
Apropos Asura – die sahen in Guild Wars 2 ja noch sehr…anders aus. Die neuen alten Asura finde ich persönlich allerdings deutlich spannender und sie werden sicher dazu führen, dass ich mir das Volk, das ich in all meinen Jahren Guild Wars 2 nicht überzeugen konnte, doch endlich näher anschauen werde: Guild Wars 3 bringt ein uraltes, potthässliches Volk zurück, aber das ist jetzt so putzig, dass ich es unbedingt spielen will
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