In einem Interview hat der Take-Two Chef Strauss Zelnick über den Release von GTA 6 auf dem PC gesprochen und erklärt, warum Steam-Spieler noch länger warten müssen.
Um wen geht es? Strauss Zelnick ist der CEO von Take-Two, dem Publisher von GTA 6 und damit derjenige, der das Sagen hat, wenn es um den Release, die Plattformen und die Werbung des Spiels geht.
In einem Interview mit Bloomberg hat er nun auch über den Release und die damit verbundenen Erwartungen der Fans gesprochen und dabei auch erklärt, wieso GTA 6 erstmal auf der Konsole startet.
Hier könnt ihr den aktuellen Trailer zu GTA 6 sehen:
GTA 6 erst später auf PC
Was sagt der Chef zum PC-Release? Im Interview mit Bloomberg kommen die Gesprächspartner auch auf den PC-Release von GTA 6 zu sprechen. Dabei erklärt Zelnick, dass Basketball-Spiel NBA habe 2007 als er anfing, auf dem PC nur 5 % der Verkäufe generiert, doch das habe sich geändert.
„Was jetzt die großen Titel angeht, so kann der PC-Anteil 45 bis 50 % des Umsatzes ausmachen“, erklärt er im Interview. Doch warum GTA 6 nicht direkt auch auf dem PC startet, hat einen anderen Grund. So erklärt er:
Rockstar bringt seine Spiele immer zuerst auf Konsolen heraus, denn ich glaube, bei einer solchen Veröffentlichung wird man daran gemessen, ob man die Kernzielgruppe bedient […] Man muss die Kernzielgruppe wirklich bedienen. Wenn die Kernzielgruppe nicht dabei ist, wenn sie nicht als Erste und am besten bedient wird, erreicht man die anderen Zielgruppen irgendwie nicht.
Strauss Zelnick im Interview mit Bloomberg
Gibt es eine Vereinbarung die das Datum beschränkt? Schaut man sich Titel wie Helldivers 2 an, dann gibt es eine gewisse Exklusivität für die PlayStation. Ein verspäteter Release auf dem PC könnte also auch daran liegen, doch Strauss Zelnick bestreitet das.
Im Interview erklärt er: „Nein, […] Ich meine, bisher hat Rockstar seine Spiele immer zuerst für Konsolen veröffentlicht. […] Wir werden sehen, wie es läuft“.
Obwohl man also mit etwa der Hälfte der Verkäufe auf dem PC rechnen muss, entscheidet man sich bei GTA 6 ganz bewusst darauf, eine Zielgruppe erstmal warten zu lassen. Dadurch öffnet sich jedoch auch eine Chance, nämlich eine Art zweiter Release, der dann nochmal neue erste Eindrücke für eine kritische Masse von Spielern generiert.
Ob sich Rockstar Games und Take-Two mit dieser Entscheidung am Ende schaden oder ob die Strategie tatsächlich aufgeht, bleibt abzuwarten. Auch der Preis und der Nachfolger von GTA 6 werden vom Chef besprochen: Chef von GTA 6 spricht über den Preis, belebt für das nächste Projekt fast vergessenen Klassiker wieder
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Übersetzen wir das mal:
Wenn die Verkäufe auf den Konsolen nachlassen, verkaufen wir ein 1 Jahr altes Spiel an die Trottel auf dem PC für Vollpreis um weiter Geld zu scheffeln.
Entweder das Spiel kommt zeitgleich mit dem Konsolen auf den PC oder es ist mindestens um die Hälfte billiger bei PC Release.
Ansonsten interessiert es mich nicht.