Fortnite: Twitch-Star erklärt, warum er politisch korrekter ist als früher

Der Online-Shooter Fortnite hat Tyler „Ninja“ Blevins viel Erfolg beschert. Der ist der größte Streamer der Welt auf Twitch. Aber einige der Fans beschweren sich, Ninja hätte sich verändert. Der erklärt, dass er eigentlich noch der „alte Ninja“ sei. Der Teil, der er nicht mehr sein darf – das hätte gute Gründe.

Das ist Ninja: Ninja ist der Poster-Boy der Generation „Fortnite.“ Der professionelle Gamer war der erste auf Twitch mit 10 Millionen Followern und hat den Preis als Content-Creator des Jahres 2018 gewonnen.

Er ist betont „kinderfreundlich“, flucht nicht in Streams. Firmen wie Red Bull oder Samsung machen Werbedeals mit ihm.

Was vielen aber nicht klar ist: Ninja macht das schon ewig. Blevins ist seit 2009 professioneller Gamer. Damals für Halo. Seit 2011 ist er Streamer.

Und zu der Zeit war er noch etwas anders als heute.

Das war der alte Ninja: Eine Montage von „Old Ninja“ hat auf YouTube mittlerweile fast 3 Millionen Views. Die zeigt Blevins vor seiner Wandlung zur Werbe- und Kinderfreundlichen Gaming-Maschine.

Der erste Clip zeigt Blevins gleich, wie er nach einem Sieg aufspringt und in einem Moment des Triumphes Worte wie „fucking“ und „bitches“ verwendet. Und das war bei einem Sieg.

In weiteren Clips spricht er mit übertrieben Dialekten, die schon bisschen rassistisch wirken könnten. Er macht sich mit Emotes über Gegner lustig und ist aufgedreht und nicht gerade politisch korrekt.

Einige Spieler wünschen sich gerade diesen „Ninja“ zurück und sagen: „Wenn Ninja so ausrastet und flucht, war er am besten.“

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So ist der neue Ninja: Der neue Ninja hat sich selbst verboten, zu fluchen. Er versucht in jeder Situation „brand-safe“ und eher kinderfreundlich zu sein.

Etwa im Mai 2018 erklärte er, jetzt kinderfreundlich sein zu wollen. Der Brief eines Elternteils habe ihn zum Umdenken bewegt. Er wolle nicht, dass Kinder rumlaufen und „Fuck“ brüllen, nur weil sie seine Streams sehen.

Seitdem beherrscht sich Ninja in vielen Moment sichtbar und versucht seinen, in ihm lodernden Ehrgeiz im Zaum zu halten. Es ist Ninja anzumerken, dass er sein Temperament kennt und versucht, locker und lustig nach außen zu wirken.

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Ich bin der alte Ninja – nur ohne Fluchen

Das sagt Ninja selbst zu den Vorwürfen: Nachdem Ninja immer wieder mit den Vorwürfen konfrontiert wurde, er sei nicht mehr der alte, hat er dazu Stellung genommen.

Ninja erklärt: „Ich bin genauso heiß und ich raste genauso aus wie der alte Ninja.“

Der einzige Unterschied sei, früher habe er wie irre geflucht, als er starb. Heute mache er das nicht mehr. Sonst sei alles beim Alten geblieben.

Wenn Ninja mal ausrastet, gibt’s Ärger

Das sagt Ninja, warum er sich zusammenreißt: Lange nannte Ninja die Kinder als Grund, warum er sich zusammenreißen musste. Doch mittlerweile weiß der Streamer auch, was passiert, wenn er sich mal gehen lässt und nach einer Niederlage kein guter Verlierer ist, sondern sich über den Kill aufregt.

Ninja sagt:

Ich bin die selbe Person wie früher. Ich fluche nur nicht mehr so. Aber wisst Ihr was: Als ich einmal ausgerastet bin, sind zwei Typen auf reddit abgegangen und haben Posts darüber gemacht und mich angegriffen. Und ein Typ hat sogar einen Bann gefaket, um meinen Namen zu beschmutzen. Das passiert, wenn ich ausraste, also mache ich es nicht mehr.

Ninja spielt damit auf diesen Vorfall an:

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Autor(in)
Quelle(n): kotakudexerto
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