Während des vergangenen Fan-Festivals in den USA stellte sich der Chef von Final Fantasy XIV einem offenen Q&A. Live auf Twitch verlangten die Spieler die Möglichkeit, ihren Charakteren dicke Hintern zu verpassen. Aber das ist wohl gar nicht so einfach.
Was wollen die Fans mit dicken Hintern? Ganz konkret wünschen sich die Spieler von Final Fantasy XIV die Möglichkeit, die Größe des Hinterteils ihres Charakters einstellen zu können. Die Frage kam nun im Rahmen eines Q&As während des US-amerikanischen Fan-Festivals auf, bei dem die neue Erweiterung Evercold angekündigt wurde.
Der Director und Producer des Games, Naoki Yoshida, versuchte noch zu erklären, warum größenverstellbare Hintern im MMORPG schwierig sind: Wenn man den Popo groß macht – lasst uns sagen, ihr tragt zum Beispiel eine Schwertscheide an der Seite oder habt ein Cape hinter euch hängen – wenn dann der Popo größer ist, als er sein sollte, seht ihr den Popo raus stehen.
Damit spielt Yoshida auf sogenanntes Clipping an. Davon spricht man, wenn Assets in einem Spiel ineinander ragen oder aus einem anderen Asset raus. Das versuchen Entwickler die meiste Zeit zu vermeiden. Den Leuten auf dem Fan-Festival war das aber nicht Argument genug.
Aber bei Zenos funktioniert es doch!
– Ich sterbe.
Wieso beharren die Fans so auf dem Slider? In Final Fantasy XIV gibt es den Charakter Zenos. Dieser hat in seinem ursprünglichen Design ein Outfit an, das sein Hinterteil riesig wirken lässt. Deswegen gibt es in der Community schon länger Memes und Witze über ihn. Jetzt führen sie ihn als Parade-Beispiel an: Aber bei Zenos funktioniert es doch
, ruft jemand aus dem Publikum.
Es dauert einen Moment, bis die Implikation bei Naoki Yoshida ankommt. Er reagiert mit einem müden ich sterbe
und verspricht, das Thema nochmal mit seinem Team zu besprechen.
Twitter-Nutzer @Yuushiiron hat die Interaktion mit den passenden und belegenden Screenshots von Zenos auf X versehen:
Eine der nächsten Fragen reizt ihn allerdings genau wie die nach dem Popo-Slider: Können wir lange Haare bis zum unteren Rücken/oberen Popo haben?
Auch hier führt Yoshida erneut das Clipping-Problem als Grund für wenige lange Haarstyles an.
Allerdings kommt auch hier das Publikum mit dem Zenos-Argument, der sehr lange blonde Haare trägt.
Schlussendlich gibt Naoki Yoshida auf: Er will beide Themen, also den Popo-Slider und die langen Haare, noch einmal bei seinem Team anbringen. Aber er sagt auch: Bitte hört auf, dauernd Zenos anzusprechen!
Während des Fan-Festivals kündigte Naoki Yoshida auch die kommende Erweiterung Evercold an. Darin verschlägt es die Spieler auf eine Splitterwelt, die von ewigem Eis befallen ist. MeinMMO-Redakteur Alexander Mehrwald hat sich eingehend mit den neuen Infos beschäftigt und sagt: Die neue Erweiterung für Final Fantasy XIV könnte jetzt die Rettung sein, erinnert an die beste Zeit des MMORPGs
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