MeinMMO-Redakteurin Jasmin konnte sich auf der Gamescom 2026 eine Stunde lang eine Demo zu Final Fantasy VII Revelation anschauen. Sie wollte sich dabei einer Herausforderung stellen, die sie nun erst in der Vollversion bewältigen kann.
Der Fokus lag beim Spielen dabei auf der Highwind, dem neuen Luftschiff von Cloud und seiner Truppe: Ein Gefährt, das wir in der Luft über die komplette Weltkarte steuern können. Ich schwang mich also hinter das Steuerrad und lenkte das Luftschiff über den Ozean, auf dem sich einige Kontinente tummelten.
Besonders cool ist es, dass Spieler von überall aus dem Luftschiff springen können. Mit einem Fallschirm kann man dann den Punkt ansteuern, den man von der Weltkarte aus steuern möchte. Ich probierte dabei zahlreiche Landepunkte aus und konnte dabei immer einen sicheren Ort zum Landen finden.
Per Knopfdruck ist es sogar möglich, direkt auf seinem Chocobo zu landen. Hierbei hat es mir besonders gut gefallen, dass man überhaupt keine Zeit verliert, wenn man sich von der Luft aus auf den Boden begibt. Einmal auf dem Rücken des Chocobos gelandet, konnte ich direkt weiterstürmen und die Erkundung fortsetzen.
In der Demo gab es neben dem Steuern des Luftschiffes und dem Landen noch einen weiteren Punkt, den ich mir gerne anschauen wollte, jedoch gebremst wurde, weil der Inhalt einfach viel zu schwer ist.
Fallschirmsprung ins Unglück
So ganz auf der gesamten Weltkarte landen klappt allerdings nicht. Denn über der Wüste ist ein großer Sturm aufgezogen, der es uns unmöglich macht, direkt in der Mitte zu landen. Als ich in dem Wüstengebiet landen wollte, wurde ich durch den Wind abgedrängt und weiter an ein Randgebiet im Sand verfrachtet.
Der Grund ist, dass sich einer der Wächter eingenistet hat, ein extrem mächtiger Boss in Final Fantasy VII: Revelation. Wächter sind zum Teil sogar in die Hauptstory mit eingebunden.
Als ich fernab der Wüstenmitte landete, schossen mir plötzlich mehrere Tentakel entgegen. Ich musste sie in einem Kampf besiegen und habe dabei viele Phönixfedern geopfert, da der Gegner echt bockschwer war.
Der Gegner teilte nämlich nicht nur ordentlichen Schaden aus, sondern steckte auch viele meiner Treffer ein.
Als ich dann irgendwann die Tentakel besiegte, dachte ich mir schon, dass es das wohl nicht gewesen sein kann. Überall in der Wüste tauchten dann nämlich plötzlich an mehreren Orten solche Tentakel auf, die besiegt werden mussten, um schlussendlich den großen Wächter freizugeben.
Bei meinem zweiten Versuch bin ich leider elendig gestorben, da ich zuvor vergessen hatte, mich zu heilen, und auch langsam meine Heil-Items zur Neige gingen.

Als ich schlussendlich den Game-Over-Bildschirm vor mir hatte, tippte mich ein Mitarbeiter von Square Enix auf die Schulter an und riet mir, den Kampf für diese Demo besser sein zu lassen, da er viel zu schwer sei und ich lieber noch andere Sachen erkunden sollte.
Einerseits gab ich ihm recht und wollte so viel wie möglich in der Demo sehen, weshalb ich mich dazu entschloss, die Wüste zu verlassen und in einem anderen Gebiet weiterzumachen.
Andererseits nagte immer noch dieser Schmerz in mir, dass ich eine Niederlage bei einem Wächter kassiert habe. In der Vollversion werde ich dann schlussendlich meinen Rachefeldzug gegen den Tentakel-Wächter aus der Wüste beginnen.
Ich bin froh, dass Final Fantasy VII Revelation solche Herausforderungen bietet. Dann ist man nämlich gewillt, auch nach der Hauptstory seine Zeit bei bestimmten Inhalten zu verbringen. Neben dem Gold Saucer, dem Casino im Spiel, werde ich mir diesen Wächter vorknöpfen, das weiß ich einfach jetzt schon.
Auf welche zusätzlichen Inhalte aus Final Fantasy VII Revelation freut ihr euch am meisten? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.
Zudem bin ich auf eine bestimmte Stelle im Spiel gespannt, die sich rund um Protagonist Cloud und seine Identität dreht. Sie hat nämlich dafür gesorgt, dass Naoki Hamaguchi, der Director des Spiels, bei jedem Run weinen musste. Die Geschichte dazu lest ihr hier: Entwickler zockt sein eigenes Game 40-mal durch, weint bei jedem einzelnen Run
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Kommentare