Obwohl sie Milliarden Dollar erbte, trug sie gebrauchte Kleidung und fährt immer noch mit der U-Bahn

Obwohl sie Milliarden Dollar erbte, trug sie gebrauchte Kleidung und fährt immer noch mit der U-Bahn

Mitzi Perdue ist milliardenschwere Erbin zweier Unternehmen. Dennoch lebt sie bescheiden. Sie erklärt: Für ein verschwenderisches Leben hätte es in ihren Familien nie Anerkennung gegeben, sondern für Hilfsbereitschaft und Engagement.

Die heute 84-jährige Mitzi Perdue ist Journalistin und Philanthropin und ist gleichzeitig Erbin von zwei milliardenschweren Unternehmen:

  • Mit 26 Jahren erbten sie und ihre Geschwister die Mehrheitsbeteiligung ihres Vaters Ernest Henderson an den Sheraton-Hotels. Das Unternehmen ist 12,2 Milliarden US-Dollar wert.
  • 2005 erbte sie von ihrem verstorbenen Ehemann Frank Perdue das Unternehmen „Perdue Farms“. 2024 soll der Umsatz bei 10 Milliarden US-Dollar gelegen haben. Das Vermögen der Familie Perdue wird von Forbes auf 3,2 Milliarden geschätzt.

Dennoch lebt sie zurückgezogen und bescheiden, obwohl man das von einer Person mit so vielen Milliarden vielleicht nicht unbedingt erwarten würde.

Für teure Kleidung oder Statussymbole gab es keine Anerkennung in ihrer Kindheit

Das sagt Perdue zu ihrem Lebensstil: Perdue erklärt, dass beide Familien, sowohl ihre eigene als auch die ihres Mannes, Wert darauf gelegt haben, nicht verschwenderisch zu leben. Für teure Kleidung oder Statussymbole gab es in ihrer Familie keine Anerkennung, sondern für Engagement und Hilfsbereitschaft. In ihrer Kindheit trug sie daher auch gebrauchte Klamotten.

Deswegen ist Reichtum für Mitzi Perdue kein Selbstzweck. Sie betont, dass wahres Glück aus Geben und Engagement für andere entsteht, nicht aus Konsum oder Luxus.

Sie engagierte sich in der Landwirtschaft, kaufte Land für agrarwissenschaftliche Experimente und arbeitete später als Journalistin mit Schwerpunkt auf Landwirtschaft und psychische Gesundheit, aktuell arbeitet sie an der Entwicklung eines KI-Trauma-Therapeuten für Kriegsopfer.

Perdue sieht sich als Teil einer Generation von Familienunternehmern, die sich als „Verwalter“ des Familienvermögens verstehen, um es an die nächste Generation weiterzugeben, statt es für kurzfristigen Luxus zu verschwenden:

Wenn du glücklich sein willst, überlege, was du für andere tun kannst. Wenn du unglücklich sein willst, überlege, was dir zusteht.

Aus diesem Grund fährt sie mit der U-Bahn, fliegt Economy und wohnt in einer einfachen Wohnung in einem Mehrfamilienhaus, in dem auch viele ihrer Angestellten leben. Ihre Schuhe lässt sie lieber reparieren, als sich einfach neue zu kaufen.

Die Geschichte um Mitzi Perdue erinnert an einen anderen Milliardär, der ebenfalls bescheiden lebt: Ken Fisher besitzt ebenfalls ein milliardenschweres Vermögen. Doch seit 25 Jahren fährt er das gleiche Auto. Er erklärt selbst, er mache sich nicht viel aus Geld und materiellen Dingen. Und deswegen wolle er auch nicht, dass seine Kinder sein Vermögen erben. Für sein Vermögen hat er bereits andere Pläne: Er fährt seit 25 Jahren denselben Volvo, obwohl er ein Vermögen von 11,2 Milliarden Euro besitzt und nicht will, dass seine Kinder alles erben

Quelle(n): fortune.com
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Theroja
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Greenbeast

Nicht alle müssen ihr Ego an die Nullen ihres Bankkontos knüpfen.

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