Aktuell spielen MeinMMO-Redakteurin Jasmin und MeinMMO-Autorin Johanna in ihrer Freizeit Enshrouded miteinander. Jasmin hat bereits über 80 Stunden im Spiel verbracht, hasst aber immer noch ein Feature wie die Pest.
Nach etwas über 70 Spielstunden entschloss ich mich, mit meiner Kollegin Johanna eine neue Welt in Enshrouded zu starten. In meiner vorherigen Welt habe ich die Story-Missionen des Grundspiels bereits durchgespielt. Doch seitdem sind viele tolle Updates veröffentlicht worden und mein damaliger Spielpartner findet nicht mehr die Zeit, mit mir gemeinsam zu zocken.
Deshalb wollte ich Johanna das Spiel näherbringen. Wir haben bereits zusammen eine kleine Basis gebaut, ein wenig die Welt erkundet und dabei sichtlich Spaß. Auch an den ersten Bauwerken haben wir uns schon versucht und sind dabei teilweise verzweifelt. Letztendlich haben wir es doch immer geschafft, ein Gebäude für jeden NPC zu basteln.
Doch es stand schon von vornherein fest, dass wir eine Gefahr gemeinsam überspringen. Denn auch nach 80 Stunden Spielzeit kann ich es nicht leiden, wenn die ersten Sonnenstrahlen hinter den Bergen verschwinden.
Der wahre Endgegner in Enshrouded ist die Nacht
Sobald es dunkel wird, ist es bei uns ein ungeschriebenes Gesetz, dass wir uns schnell in unsere Basis zurückziehen. Wir rennen dabei jeder in sein eigenes Bett und überspringen so die Nacht. Denn wenn sich alle Spieler in einer Welt in Enshrouded im Bett befinden, wird die Nacht mit einer 60-fachen Geschwindigkeit abgespielt und dauert nur wenige Sekunden.
Trotz geeigneter Grafikeinstellungen bin ich einfach nachtblind. Ich hasse es, nachts die Gegend zu erkunden und nach bestimmten Dingen Ausschau zu halten, denn:
- Man stolpert plötzlich in Gegner, wenn sie nicht gerade leuchten, und kassiert damit meist schon den ersten Schlag.
- In der Hektik kann man dann eine Klippe oder Ähnliches übersehen und fällt in einen tiefen Abgrund. Am besten befindet sich dort auch noch Miasma-Nebel, sodass man sich nicht heraus teleportieren kann.
- Auf der Suche nach Ressourcen übersieht man diese leicht. Ein Strauch in der Dunkelheit lässt sich kaum vom Schatten der Bäume unterscheiden.
Auch in anderen Survival-Games wie Palworld gehe ich so vor. Dort habe ich teilweise mit einer 5er-Gruppe von Freunden ausgemacht, dass wir nachts immer ins Bett gehen. Allerdings gibt es hier noch den Vorteil, dass man in der Nacht besser die grünen leuchtenden Statuen sieht, die man nutzen kann, um seine Fangchancen zu erhöhen.
In Enshrouded ist die Nacht aber einfach nur nervig und hat mich in der Vergangenheit so manches Mal das Leben gekostet. Einfach nur, weil ich etwas nicht gesehen habe. Irgendwann hilft es nicht mehr, den Grafikregler hochzustellen, oder es sieht merkwürdig aus.
Umso mehr freut es mich, dass ich mit Johanna eine Spielpartnerin gefunden habe, die ebenfalls ins Bett flüchtet, wenn die Dunkelheit hereinbricht.
Dazu sei gesagt: Ich kenne bisher nur die Inhalte aus dem ursprünglichen Spiel. Mit den Updates sollen nachtexklusive Inhalte ins Game gekommen sein, mit denen ich mich aber erst ganz zum Schluss beschäftigen werde, wenn es nichts anderes mehr zu tun gibt.
Kennt ihr das auch mit der Dunkelheit in Spielen, dass ihr dann plötzlich nicht seht? Bei welchen Spielen würdet ihr am liebsten die Nacht überspringen? Schreibt es gerne in die Kommentare!
Wenn Johanna nicht gerade mit mir Enshrouded spielt, ist sie in die Unterwasserwelt von Subnautica 2 versunken. So wie ich mich vor der Nacht in Enshrouded fürchte, so ist die Unterwasserwelt in Subnautica 2 ihr Albtraum: Subnautica 2 macht mir deshalb so viel Spaß, weil ich Angst habe
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Das mit Nachtblind:
Ja, hier. Ich musste sogar einige Spiele aufgeben, auch wenn ich den Gamma Wert hoch gedreht habe. Helldivers 2 bei Nacheinsätzen ist so ein Kandidat. Zur Zeit spiele ich Conan Exiles enhanced und dort sind die Probleme ähnlich. Besonders auf Siptah, mit deren steilen Abhängen. Ich glaub ein Kollege von euch kann dazu bestimmt was sagen 🙂
Selbst in 7DaystoDie sind die Zombies Schneller, Persistenter und kommen gerne mit Freunden vorbei.
Da hat wohl Minecraft sicherlich Einwirkung gehabt. In Windrose erscheinen sogar “Zombies” an den Stränden.
Keine Ahnung warum es so viele Survival Spiele es übernommen haben. Wegen Kontent? *Schulterzuckt*
Wir müssen uns mal Benedict schnappen und zu viert auf nen Server stürmen!
Schön geschrieben! Ich finde, du hast unsere gemeinsamen Abenteuer gut zusammengefasst 😌
Ich möchte an dieser Stelle nur nochmal an die Jägerin erinnern, der ich ein riesiges hübsches Haus gebaut habe, nur damit sie unzufrieden war, darin nicht leben wollte und lieber das in 30-Sekunden zusammengeschusterte Haus dann gewählt hat!
Hmm… Nun ich spiele ungerne Ingame Nächte, wenn es in echt Tag ist. Denn genau DANN erkenne ich auch oft zu wenig, da es einfach zu hell im Raum ist. Eine Möglichkeit wäre natürlich die Rollos zu schließen, nur diese merkwürdigen, grünen Tentakel Dinger… Orks… nee… AH Pflanzen, ja genau, diese Pflanzen brauchen ja Licht und so, da möchte ich nicht immer alles verdunkeln.
Ansonsten aber, Nachts dann, oder an wunderbaren Regentagen, oder in der besten Jahreszeit Winter- da mag ich auch Ingame Nächte sehr.
Im Spiel müssen da aber auch die Dinge mit dem Licht funktionieren. Kerzen, Laternen, Fackeln, Lichtschein! Nicht dunkel in dunkel… Gar nichts zu sehen ist nun auch nicht mein Ding.
Enshrouded hab ich schon länger nicht gespielt. Mal überlegen… da bin ich auch öfters die Nacht ins Bett ind hab diese verschlafen, da es doch etwas anstrengend war, Nachts zu erkunden. Aber bestimmt ebenso oft, schlich ich Nachts einfach herum und machte ganz gezielt Jagd auf Gegner.
Wenn die Spiel- und Lichtmechaniken stimmen, können Ingame Nächte durchaus spaßig sein.
Das stimmt, bei hell erleuchteten Städten liebe ich auch Nacht-Gameplay und in Enshrouded gibt es auch leuchtende Bereiche, bei denen man gut sehen kann. Es gibt aber auch dunkle Gänge voller Nebel, da habe ich teilweise NICHTS gesehen 😀 Das war verrückt. Ist nach dem aktuellen Update aber, fairerweise, besser geworden ^^
Vielleicht würde ne Art “Lichtfee” (Kommt das aus Zelda?. Dann hat Nintendo sicherlich nen Patent dafür) oder eine Fackel es ersetzen. Aber bei einer Lichtfee, kann man Sie/Er in einer Halskette tragen und somit die Hände frei halten.
Aber…. ja, ich schreibe es nur
Es gibt tatsächlich Fackeln, aber wer kennt es nicht – genau dann hat man keine mit und wenn man stirbt, lässt man ja auch einen Teil seines Inventars fallen… ;; Und soooo hell leuchten sie auch nicht
Die Idee mit der Lichtfee ist echt gut! 🙂
Man kann Diese Lichtfee kurzzeitig “Fernlicht” erzeugen, aber das mit Cooldown. Weil Sie ihre “Magie” wieder erholen muss. So kann man was Taktik mit einbeziehen
Vielleicht auch ne Art “Stamina”, das Die Fee es nicht Unendlich machen kann
Aber, ich mal wieder. Sorry. Ich stehe hier und kann nicht anders 😀
Bei Terraria gibt es Light Pets, die dem Spieler folgen. Sehr nützlich!