Alle meckern über ein neues Spiel im Stil von Clair Obscur, aber ich lieb’s, obwohl ich Early Access normal meide

Johanna hat 1666: Amsterdam ausprobiert

1666: Amsterdam hatte MeinMMO-Autorin Johanna vor einiger Zeit auf ihre Wunschliste gepackt und dann prompt vergessen. Vor allem aber wusste sie nicht mehr, dass am 25. August 2026 der Early Access des Spiels startete. Ein Glück hat sie die ONL der gamescom mit einem Trailer daran erinnert, sodass sie das Spiel direkt angezockt hat.

Als ich einen ersten Trailer zu 1666: Amsterdam auf dem Summer Game Fest 2026 sah, packte ich es direkt auf meine Wunschliste bei Steam. Die Atmosphäre und der Look erinnerten mich ganz klar an Clair Obscur: Expedition 33 und zogen mich in den Bann.

Die Demo des Spiels schaute ich mir extra nicht an, da ich bei Release ungespoilert in das Spiel eintauchen wollte. Die Kontroverse rund um den kurzen, spielbaren Prolog bekam ich allerdings trotzdem mit, denn: Spieler fanden heraus, dass in dem Spiel mit generativer KI gearbeitet wurde, und das zunächst ohne Angabe auf der Steam-Seite.

Wie unsere Schwesternseite GameStar berichtete, geriet 1666: Amsterdam dadurch massiv in die Kritik vieler Spieler. Der Entwickler selbst äußerte in einem Statement, dass es sich bei den KI-Inhalten lediglich um Platzhalter handeln würde und diese nicht im fertigen Spiel zu sehen sein sollen. Sie würden durch die Kunst echter Künstler ersetzt werden.

Neben der Kontroverse gibt es noch einen 2. Punkt, der mich bei dem Spiel zögern ließ: Ich bin kein Fan von Early Access. Zu oft gibt es Kandidaten, die im Early Access stecken bleiben und den Weg nie in den richtigen Release schaffen. Zuletzt hatte ich diese Befürchtung bei Palworld, die zum Glück nicht bestätigt wurde.

Die Exposition und der Look von 1666: Amsterdam zogen mich allerdings so sehr in den Bann, dass ich das Spiel unbedingt ausprobieren wollte. Und bis jetzt muss ich sagen: Ich bereue nichts!

  • Falls ihr selbst 1666: Amsterdam ausprobieren wollt: Für den Early Access gibt es bis zum 1. September 2026 einen Rabatt von 10 %. Ihr zahlt somit auf Steam nur 26,99 Euro.
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1666: Amsterdam gibt Early Access im neuen Trailer bekannt

Ein Hexenzirkel, Magie und eine Katze

Während ich diese Zeilen schreibe, habe ich gerade den ersten Boss von 1666: Amsterdam besiegt. Ich bin durch den aktuellen Stand des Spiels also noch nicht ganz durch – das soll laut den Entwicklern wohl so rund 15 Stunden dauern –, aber ich habe schon mal einen ganz guten Eindruck gewonnen.

Wie gesagt, Early Access ist normalerweise nichts für mich, doch 1666: Amsterdam ist eine der wenigen Ausnahmen. Ja, es fühlt sich teils unfertig an, vor allem durch die NPCs, fehlenden Feinheiten und die beiden Abstürze, die ich jetzt schon hatte.

Doch es fühlt sich auch nach genau dem an, was ich mir erhofft hatte: ein düsteres Amsterdam, dessen Mysterien und Geheimnisse ich entschlüsseln möchte.

Wir spielen als die Hexe Noa mit ihrer Katze Aaron, der eigentlich ein Mensch aus den 1990ern ist. Sie ist die Sammlerin und verfügt damit über Magie wie NUX und LUX, mit der sie die Balance in der Welt wiederherstellen muss. Dafür wurde sie von dem Hexenzirkel geboren und aufgezogen.

Mit seiner Story erinnert mich 1666: Amsterdam eindeutig an Assassin’s Creed. Denn wir spielen nicht nur Noa in 1666, sondern auch als Clio in der heutigen Zeit, die die Geschehnisse von Noa entdeckt und verfolgt.

Gemeinsam mit Clio entschlüsseln wir also die Geheimnisse aus der damaligen Zeit, ähnlich wie bei Assassin’s Creed mit dem Animus. Das Spiel ist ziemlich linear bis jetzt, was für mich in Ordnung ist, solange die erzählte Story spannend genug bleibt.

Der Kampf lässt bis jetzt aber leider zu wünschen übrig. Meine Hoffnung ist, dass ich nach dem Boss weitere Angriffe erhalten werde, denn bisher nutze ich nur eine Fertigkeit.

Das Gameplay an sich macht aber Spaß. Ich kann im Prinzip auf 3 verschiedene Arten die Welt erkunden: als Noa, als Noa in Hexengestalt und als Katze Aaron, dessen Gameplay mich ein wenig an Stray erinnert. Noa und Aaron müssen immer wieder zusammenarbeiten, um weiterzukommen. Abwechslung ist bis jetzt also genug da.

Fazit: Ein dunkles Amsterdam mit Schluckauf

1666: Amsterdam kann ich jedem empfehlen, der genauso von einer Atmosphäre und Geheimnissen gepackt werden will wie ich. Denn das bietet dieses Spiel auf jeden Fall. Ich bin mir sicher, dass die Kritikpunkte, die ich bis jetzt habe, einfach nur eine Frage der Zeit sind, bis sie ausgebessert werden. Das bringt Early Access eben so mit sich: ein unfertiges Spiel, das aber stetig besser wird.

Aber ich muss auch ganz klar sagen: Sollte es sich herausstellen, dass KI-Assets nicht nur Platzhalter und dadurch echte Künstler ersetzt worden sind, kann das Spiel noch so gut sein, aber ich würde es nicht weiter unterstützen wollen.

Insgesamt freue ich mich bei 1666: Amsterdam also erstmal auf die weitere Entwicklungsreise, auf welche die Entwickler mich und andere mit dem Early Access nehmen.

Was sagt ihr zu 1666: Amsterdam? Was ist euer Favourit aus der ONL 2026? Schreibt es unten in die Kommentare!
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