5 Empfehlenswerte MMOs im Januar 2017 – WoW, FF XIV, Overwatch
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Ein neues Jahr beginnt im Januar und zumindest bei den MMOs gibt es nichts zu meckern. Denn in World of Warcraft erwartet euch ein neuer Raid, Paragon erstrahlt als komplett neues Spiel und das gute alte War Thunder ist nach vier Jahren Beta endlich offiziell erschienen.

Der Januar bietet zwar keine spaßigen Events wie an Weihnachten oder Halloween, aber langweilig ist der erste Monat des neuen Jahrs deswegern noch lange nicht. Fünf Spiele sind im Jenner besonders interessant, da sie mit neuen, lang ersehnten Inhalten aufwarten. Lest hier, was es in WoW, Overwatch oder War Thunder alles Neues gibt.

World of Warcraft – Elfen kloppen in der Nachtfestung

Am 18. Januar erscheint endlich der nächste große Raid in World of Warcraft: Legion. Dieses Mal geht es in die mächtige Nachtfestung, dem Bollwerk der Nachtgeborenen in der Region Suramar. Die Festung besteht aus vier Flügeln und enthält insgesamt zehn Bosse. Der Schlachtzug ist auf Helden der Stufe 110 ausgelegt. Vorerst wird es nur die normale und die heroische Variante geben. Die abgespeckte-Raid-Finder-Version sowie die beinharte Mythic-Variante sollen in den Wochen nach dem Release kommen.

WoW Legion Suramar Thalyssra Rebellion

Rache an Gul’dan!

Doch warum sollte man die Nachtfestung spielen? Was ist daran so toll? Erst einmal sieht der neue Schlachtzug extrem cool aus, denn Suramar und die Stadt der Nachtgeborenen gehören zu den eindrucksvollsten Regionen in Legion. Und gerade Fans der komplexen Story von World of Warcraft kommen hier auf ihre Kosten, denn die Nachtfestung wurde einst als letzte Zuflucht der Nachtelfen erbaut.

WoW Gul'dan Orc Warlock Fel

Diese Zuflucht ist jetzt jedoch ein Albtraum, denn die Führer der Nachtgeborenen haben sich der Legion verschrieben und Gul’dan persönlich als Ehrengast in die Butze eingeladen. Mit dem hässlichen Orc haben eure Helden seit dem Start von Legion einige Hühnchen zu rupfen, daher trifft es sich nur allzu gut, dass der grimmige Hexer als letzter Boss oben auf dem höchsten Turm der Festung auf unsere Schwerter wartet.

So viele Bosse, so viel Loot!

Gul’dan ist dabei nur einer von insgesamt zehn Bossen. In den vier Flügeln der Festung, die von den Aquädukten über das „königlichen Athenaeum“ bis zum Turm der Nachtspitze gehen, erwarten uns noch viel mehr Endgegner. Darunter auch alte Bekannte wie den Schreckensfürsten Tichondrius oder die verräterische Großmagistrix Elisande.

WoW Illidan Artwork

Jeder dieser Endgegner ist eine ordentliche Herausforderung (außer im noch kommenden LFR-Modus) und nach jedem Sieg könnt ihr euch über dicke Beute freuen. Darunter neue Items wie das mächtige Tier-19-Set. Das Item-Level geht dabei im normalen Modus von 870 bis 880, im Heroischen Modus beginnt es schon bei 885 und endet mit dicken 895 Punkten.

Wer in World of Warcraft: Legion schon alles gesehen hat, der sollte sich also den 18. Januar im Kalender anstreichen, denn die Nachtfestung wird sicherlich ein Mords-Spaß für alle Raid-Fans. Wer jedoch nur die Story sehen will und Gul’dan das schäbige Orc-Maul neu ausrichten mag, der sollte in der LFR-Version ebenso seinen Spaß haben. Diese kommt aber wohl erst im Februar oder gar März.


Auf Seite zwei geht es weiter mit Final Fantasy 14 und dem Weg zum Addon Stormblood.

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Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
3 Jahre zuvor

Die Bedeutung „MMO“ ändert sich, weil sich auch die Spiele ändern.

Aus Performance- und Fairnessgründen gibt es kaum noch Content in einem Spiel, der keine Spielerobergrenze hat. Mit einer Spielerobergrenze ist das „MMO“ im Wortsinn tot.

Also hätte man vor 10 Jahren sagen sollen: Gut, es gibt keine MMOs mehr – außer EVE von mir aus. Wir sagen jetzt nur noch „Multiplayer-Online“-Spiel dazu.

Aber: MMO war da schon ein etablierter Name und man hat einen Teufel getan, den zu ändern. Sondern hat das weitergeführt, weil das ein etablierter Begriff war und Geld gebracht hat. Das ist die Realität,in der wir leben.

Guck dir mal an, wie „Rockmusik“ definiert ist und was da alles drunterfällt. Das ändert sich auch einfach mit den Jahren und Jahrzehnten.

XaTa
XaTa
3 Jahre zuvor

Wusste garnicht das man overwatch, war thunder und paragon auch mmo’s sind.
Das man mit Massen an Spielern gleichzeitig spielen kann. Dann sind ja CoD, counterstrike, bf1, Dota 2, league of legends uvm auch mmo’s -_-

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
3 Jahre zuvor

Dota 2 und League of Legends sind MOBAs. Die werden mittlerweile in der Praxis unter „MMO“ als weiteren Oberbegriff zusammengefasst, jo.
War Thunder sieht sich selbst als MMO. Genau wie World of Tanks.
Overwatch ist ein Team-Shooter. Die Grenzen zu MMO sind da fließend.

MMO ist der zusammenfassende Oberbegriff und dann geht es mittlerweile noch mal in genauere Untergenres rein: MMORPG, MOBA, MMO-Shooter, Action-MMO usw.

Früher war „Multiplayer“ was Besonderes. Da konnten zwei Leute mit zwei Joysticks oder zwei Controllern vorm Rechner oder Konsole sitzen und miteinander spielen. Das war „Multiplayer.“ Der Werbebegriff.

Später gab es die ersten „Online Multiplayer“, wo man mit Fremden zusammen spielen konnte. Das hat man dann „MMO“ genannt, um sich von „Multiplayer“ und „LAN“-Spielen abzugrenzen. Da war das was Besonderes: Ich kann mit der ganzen Welt zusammenspielen. Das ist mehr als „Multiplayer“, das ist „Massive Multiplayer.“ Da waren z.T. richtig viele Spieler gleichzeitig auf dem Bildschirm.

Dsa gibt es heute gar nicht mehr oder kaum noch. Immer sind es aus Fairness- oder Performancegründen nur eine begrenzte Anzahl von Spielern gleichzeitig in einer Partie. Das hat man aber weiterhin „MMO“ genannt.

Heute ist es eine Technologie, die verbreitet ist und ganz viele Spiele umfasst. Der Begriff hat sich verändert. Der „MMO“-Begriff wie er heute von Spielern, der Industrie und den Medien verwendet wird ist ein ganz anderer als vor 10 Jahren. Heute heißt „MMO“= Multiplayer Online-Spiel. Das „Massive“ hat im Wortsinn seine Bedeutung verloren, weil es kaum ein Spiel gibt, das das erfüllt, wie es früher mal war. Während „Multiplayer“ und „Online“ heute fast jedes Spiel ist. So ändern sich die Zeiten.

Feerox
Feerox
3 Jahre zuvor

Das ist einfach falsch. Das Kürzel MMO bezeichnet Spiele bei denen nicht mit 10, 20 oder hundert anderen Spielern, sondern mit (mehreren) Tausend zusammen gespielt wird.
In den meisten Fällen also MMORPGs.
Auch heute noch ist „MMO“ eine klar definierte Kategorie bei Spielen, da nicht jedes Spiel ein MMO ist, oder seien sollte.
Overwatch spielt man zu 12, bei WOW tummeln sich je nach Realm mehrere tausend Spieler zusammen.

Der Begriff ist auch nicht fließend, sondern ganz klar definiert, aber für die Definition muss ich an dieser Stelle auch nicht Wikipedia zitieren.

Wenn Leute nach einem MMO suchen, suchen sie also nicht nach Spielen wie Overwatch oder Dota 2…

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
3 Jahre zuvor

Overwatch spielt man zu 12, bei WOW tummeln sich je nach Realm mehrere tausend Spieler zusammen.
——
Und 20 sind im Raid das Maximum. Und normalerweise, wenn man Instanzen macht, spielen nur 4 andere überhaupt eine Rolle – der Rest hat überhaupt nichts mit dem Spiel oder Spielerlebnis in der Situation zu tun.

Mit den restlichen 3000 Spielern auf deinem WoW-Servern hast du so wenig zu tun, wie mit den restlichen 3 Millionen bei Overwatch.

Das funktioniert so nicht, weil sich die Technik verändert hat. Das „Massive“ im Wortsinn gab’s noch bei DAOC, wo 200 Leute eine Burg verteidigt haben gegen 400 Angreifer und dann hat alles gelaggt und war unspielbar. Heute gibt es das nicht mehr, weil bei fast allem „Relevanten“ die Spielerzahlen streng begrenzt sind.

So etwas wie eine „Instanz“ ist mit einem „MMO“ im Wortsinn nicht zu vereinbaren.

Feerox
Feerox
3 Jahre zuvor

Auch heute gibt es MMOs bei denen man mit mehreren hundert bis tausend Spielern ein gemeinsames Ziel verfolgt, siehe WvWvW in GW2 oder EvE Online.

„Mit den restlichen 3000 Spielern auf deinem WoW-Servern hast du so wenig zu tun, wie mit den restlichen 3 Millionen bei Overwatch.“
Das ist nicht war. Ich kann sie anschreiben, zum Duell herausfordern, falls sie zur feindlichen Fraktion gehören töten oder einfach nur nerven. Man kann mit all diesen Spielern interagieren und all diese Spieler interagieren mit dir, selbst wenn man nur in der Hauptstadt sitzt und diesen „Passanten“ zuguckt.
Für viele Spieler ist dieses Erlebnis einer virtuellen Gesellschaft ein entscheidender Faktor.

Wie man es auch dreht und wendet: Online Spiele sind einfach nicht automatisch MMOs.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
3 Jahre zuvor

Auch heute gibt es MMOs bei denen man mit mehreren hundert bis tausend Spielern ein gemeinsames Ziel verfolgt, siehe WvWvW in GW2 oder EvE Online.
——–
Ja, bring mal mehr Beispiele, dann wirst du sehen, wie wenig es da gibt.

EvE Online gilt ja vielen als „einziges“ MMO in diesem Sinne. Bei GW2 ist doch auch begrenzt, wie viele Leute gleichzeitig ins WvW können. smile

Also im „normalen MMO“ wie bei WoW. Wenn du da spielst, bist du in Arenen, BGs, Raids oder Instanzen. Da hast du mit allen anderen nichts zu tun. Das ist ja das Problem im Genre. Dass WoW aus dem MMO ein Lobby-Spiel gemacht hat. Du kannst theoretisch in der Hauptstadt rumstehen, aber da kannst du nichts wirklich Relevantes machen, jo.

Das sind Sachen, die sind seit 10 Jahren ein Thema. Du kannst das gerne so sehen mit „online Spiele sind nicht automatisch MMOs“ – die Industrie sieht es aktuell anders.

Wenn SuperData Daten über MMOs herausgibt, meinen sie: „Alle Multiplayer-Online-Spiele.“ Wenn World of Tanks über sich selbst schreibt, dann sind sie ein MMO. Und bei x anderen Sachen ist es auch so.

Während andere Spiele, die klar MMOs sind, über sich selbst sagen: Also ein MMORPG sind wir ja bei The Elder Scrolls Online nicht. Jedenfalls nicht so wie vor 10 Jahren. Und die „coolen Shooter“ wollen mit MMOs nix zu tun haben, weil das ja ein lahmes Bleistift-Genre ist. Die sind „Coop“ oder „Shared World“ oder so.

Feerox
Feerox
3 Jahre zuvor

Naja, bei jemandem aus dem „Mein-MMO Team“ hätte ich mehr Fingerspitzengefühl für die Genres erwartet, als bei jemandem aus der Marketingabteilung eines Freemium Spiels, aber ich merke wir finden keinen Konsens.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
3 Jahre zuvor

Also „MMO“ ist ein Marketingbegriff. Da kommt das her. Der kommt aus der „Marketingabteilung“ eines Spiels. Das ist vor 20, 30 Jahren halt passiert, um sein Spiel von anderen Spielen abzuheben.

Ich kann deine Argumente schon nachvollziehen. Ich hab das Gespräch schon xmal geführt und wir werden „MMO“ nicht so definieren können, dass ein weltweites Umdenken stattfindet.

Mein Punkt ist: Das erste „M“ in „MMO“ hat seit 10 Jahren nicht mehr die Bedeutung „Massive“. Weil das damals und heute führende „MMO“ World of Warcraft einen ganz anderen Weg eingeschlagen hat, die sind gezielt von „Massive“ weg hin zu Instanzen.

Der Begriff MMO wird seitdem von allen Seiten immer weiter ausgedehnt. So dass wir heute eigentlich nur von Multiplayer-Onlinespielen reden, wenn’s um MMO geht. Das kann man doof finden, aber es ist verdammt schwierig, was daran zu ändern.

Und die Definition, wonach WoW ein MMO ist und LoL oder Overwatch nicht – die ist wirklich nicht so einfach. Da müsste man mit Persistenz kommen und ob Persistenz wirklich ein Merkmal von MMOs sein müsste, ist fraglich. Jetzt Crowfall will es ja gerade ohne Persistenz hinkriegen z.b. und die sehen sich natürlich als MMORPG.

Wir beschäftigen uns schon sehr lange mit dem Thema und wir haben da vielleicht nicht zu wenig Fingerspitzengefühl und Einblick, sondern eher mehr. smile

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