MeinMMO-Redakteurin Jasmin hat sich mit ihrem Diablo-Trupp das Koop-Spiel Dragonkin: The Banished auf PS5 genauer angeschaut. Dabei hat sie vor allem ein kleiner, süßer Drache begeistert.
Zusammen mit 2 Mitspielern habe ich bereits das Grundspiel und die 1. Erweiterung von Diablo 4 durchgezockt. Da wir alle 3 passionierte Loot-Geier sind, holt uns eine solche Art von Spielen total ab und wir spielen mindestens bis zum Ende der Kampagne.
Deshalb wurden wir auch auf Dragonkin: The Banished aufmerksam. Dabei handelt es sich nämlich ebenfalls um ein isometrisches Action-RPG, bei dem Hack & Slay großgeschrieben wird. Es gibt hier einen starken Fokus auf die Jagd nach besserem Loot und das Ausbauen des eigenen Charakters.
Besonders interessant fanden wir den Aspekt, dass es sich um eine Welt voller Drachen handelt. Und genau die waren es auch, die uns bis zum Ende der Kampagne motiviert haben – denn danach wartet nicht allzu viel auf euch.
Dragonkin schreibt Drache groß
Bei Dragonkin geht es darum, die namensgebenden Drachenblütigen und ihre Chefs, die mächtigen Drachenlords, zu bezwingen. Wir gehören zu den legendären Helden, die sich den Drachen entgegenstellen müssen.
Dabei können Spieler aus einer von 4 Klassen wählen: Barbar, Ritter, Bogenschütze oder Orakel. Mit denen kann man sich dann durch die unterschiedlichen Maps, Gegnerhorden und Bosse kämpfen.
Mit dabei ist ein kleiner süßer Drachen-Wyrmling, der einen begleitet und dem man eine putzige Rüstung anziehen kann. Anders als in Diablo 4 handelt es sich dabei nicht nur um ein kosmetisches Pet, das einem Loot aufsammelt, sondern es kämpft aktiv mit und verstärkt einen mit passiven Boni.

Den Drachen gibt es in 4 unterschiedlichen Elementvarianten, die ihr eigenes Aussehen haben. Es fühlt sich so an, als sei der Drache ein wichtiger Begleiter und nicht nur Deko, da er sein eigenes Level hat und man ihn in 4 unterschiedlichen Pfaden verstärken kann.
Doch nicht nur der kleine Drachen-Wyrmling, auch die großen Drachenbosse haben uns besonders beeindruckt. Jeder hatte seine eigene Mechanik und Rotation, wodurch uns nie langweilig wurde. Vielmehr haben wir uns auf jeden neuen Boss gefreut, da die unser Highlight waren.
Auch das Ahnen-Gitter, mit dem man seinen Charakter individuell verstärken kann, hat bis zum Ende der Kampagne motiviert. Insgesamt hatten wir den Spaß unseres Lebens – bis es zum Endgame kam.
Endgame? Könnt ihr skippen
Eigentlich sagt man Spielen wie Diablo nach, dass nach der Kampagne das eigentliche Game losgeht. Man hat seine Mechanik zu schätzen gelernt und baut diese im Endgame weiter aus, auf der Suche nach immer stärkerem Loot. Doch in Dragonkin: The Banished fühlt sich das alles andere als lohnenswert an.
- Von der Stadt aus kann man mehrere Aktivitäten beginnen, beispielsweise zufallsgenerierte Dungeons oder gezielte Boss-Jagden. Vollkommen neue Inhalte, die man zuvor so noch nicht gesehen hat, gibt es allerdings nicht.
- Der Ausbau des Ahnen-Gitters ist im Endgame deutlich inaktiver als beispielsweise bei Diablos Paragon-Brett.
- Die Stadt kann weiter ausgebaut werden und neue Gebäude oder positive Effekte können hinzugefügt werden. Doch das alleine motiviert nicht, um uns nach dem Endgame noch genügend Stunden zu unterhalten.
Hinzu kommt, dass es im Endgame zahlreiche Bugs geben soll, die uns persönlich allerdings nicht aufgefallen sind. Wir haben das Endgame dafür zu kurz getestet.
Solltet ihr allerdings eh nur auf Kampagnen aus sein und nicht unbedingt auch noch nach dem Endgame viele Inhalte von einem Hack & Slay, das auf Loot basiert, erwarten, kann ich euch Dragonkin: The Banished ans Herz legen.
Im Gegensatz dazu unterhält Diablo 4 auch nach der Story mit neuen Saisons und spannenden Inhalten. Hier wird der Endgame-Content sogar gefeiert, weil Spieler auf die harte Tour lernen, was Leid ist: Diablo 4: Spieler feiern Endgame-Content von Season 14, weil sie endlich wieder aus dem Leben gebrezelt werden
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