Son-Goku ist der gutherzige Protagonist aus Dragon Ball, der ein ums andere Mal die Erde rettet. Doch wenn man den eigentlichen Autor von Dragon Ball fragte, war Son Goku alles andere als der strahlende Held, für den viele ihn halten.
Warum soll Son-Goku kein Held sein? Im Wired-Magazin von 1997 gab es ein Interview mit Akira Toriyama, dem Schöpfer von Dragon Ball (zu lesen auf Kazenshuu). Dort stellte er klar, dass Son Goku nicht für andere kämpfen würde, sondern aus egoistischen Motiven handelt.
Der Saiyajin wolle sich nämlich einfach nur mit starken Kämpfern messen. In einem späteren Special Talk fügt Toriyama hinzu, dass es deshalb nur ein Zufall sei, dass Goku dabei jedes Mal die Erde rettete:
Jedenfalls wollte ich, dass er wie dieser seltene Typ wirkt, der nur danach strebt, „stärker als zuvor zu werden“, und zwar so sehr, dass man das Gefühl hat: „Es gibt niemanden, der so rein ist wie dieser Mensch.“ Und obwohl er als Folge davon am Ende alle rettet, besitzt er selbst zumindest eine sehr reine Aufrichtigkeit, was den „Wunsch, stärker zu werden“ angeht. Was ich am meisten darstellen wollte, war das Gefühl, dass er vielleicht gar kein guter Kerl ist, obwohl er als Resultat gute Dinge tut.
Wenn der Saiyajin sich also in einen Kampf stürzt, dann nicht, weil er die Menschheit beschützen will. Stattdessen will er einfach nur herausfinden, ob er seinen Gegner bezwingen kann und er selbst der stärkste Kämpfer aller Universen ist.
Und genau diese Darstellung soll laut Toriyama bei einer Sache nicht so ganz gelungen sein.
Der Anime stellt Goku anders dar
Womit ist Toriyama unzufrieden? Toriyama verriet zudem, dass er immer unzufrieden mit der Darstellung von Son-Goku im Anime war. Dort wäre er als rechtschaffender Held dargestellt worden. Doch eigentlich sollen Goku egoistische Motive antreiben.
Damit könnte er beispielsweise meinen, dass im Anime Dialoge oder sogar ganze Situationen verändert wurden, die Goku noch gutherziger erscheinen lassen.
Doch wir selbst müssen nach kurzer Recherche auf YouTube feststellen, dass er auch im Anime oft egoistisch dargestellt wird. In der allerletzten Episode von Dragon Ball Z regen sich beispielsweise Bulma und Chi-Chi darüber auf, dass Son-Goku lieber mit Oob trainieren geht, als sich um seine Familie zu kümmern.
Was haltet ihr von Son-Goku? Ist er der strahlende Held in euren Augen oder habt ihr schon immer etwas Egoistisches in ihm gesehen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.
Der Protagonist von Dragon Ball wirkte zudem immer so, als würde er einfach jeden Gegner besiegen können. Doch es gibt eine Sache, die hat er lieber seinen Rivalen machen lassen: Son-Goku ist zwar einer der stärksten Kämpfer des Universums, doch eine Sache lässt er in Dragon Ball Z lieber Vegeta machen
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