Palworld fasziniert die Gaming-Welt – zum zweiten Mal. Der Creature-Collector vereint Survival-Spieler und Pokémon-Fans und findet somit auch in der MeinMMO-Redaktion viel Anklang. Einige Bereiche des Spiels würden auch dem großen Konkurrenten von Nintendo gut stehen und so haben wir eine Liste erstellt mit Gameplay-Aspekten von Palworld, die sich Pokémon zukünftig abschauen sollte.
Als Palworld vor Jahren mit seinem Ankündigungs-Trailer für Gesprächsstoff sorgte und als „das Pokémon mit Knarren“ erste Bekanntheit erlangte, ahnten viele noch nicht, dass hier ein richtig gutes Survival-Spiel entsteht. Zwei Jahre nach dem Early-Access-Release wissen wir mit der Veröffentlichung der 1.0-Version, was der Titel von Pocketpair alles zu bieten hat.
Palworld greift dabei auf das volle Repertoire eines Survival-Games zurück, das für moderne Hardware erschienen ist. Währenddessen setzt Pokémon seit Jahrzehnten auf seine altbekannten Stärken und verzichtet dabei oft auf moderne Gaming-Trends. Palworld zeigt aber ganz offen, was Pokémon von der Konkurrenz lernen kann, wenn sie mal genau hinschauen.
Falls euch noch Dinge einfallen, die Pokémon von Palworld als Inspiration nehmen sollten, schreibt sie uns gerne in die Kommentare. Hier folgt nun aber erstmal unsere Liste.
Johanna will mit ihren Pokémon nicht nur kämpfen, sondern zusammenleben
Ich finde, Palworld hat ein Spielkonzept entwickelt, auf das Pokémon schon längst hätte kommen beziehungsweise das Nintendo hätte herausbringen können. Dass man mit seinen Pokémon nicht nur kämpfen möchte, sondern auch leben und Abenteuer auf andere Art und Weise erleben will, hätte den Pokémon-Machern schon viel früher klar sein müssen. Pokémon hat hier eine offensichtliche Chance verpasst.
Palworld hat mit seiner Idee frischen Wind in das Monster-Sammel-Genre gebracht und Survival gut eingebunden. Es ist der perfekte Mix zwischen Kämpfen und Zusammenleben.
Karsten wünscht sich mehr Interaktion mit den Pokémon
Palworld ist schon beim Early-Access-Start als das „Pokémon mit Waffen“ in die Geschichte der Videospiele eingegangen. Das ist natürlich stark vereinfacht, spiegelt aber auch wider, wie genial der Verkaufsslogan von Palworld ist: Hier könnt ihr nicht nur süße Monster fangen und sammeln, sondern mit ihnen auf eine Art interagieren, wie es bei der großen Konkurrenz nicht möglich ist!
So könnt ihr beispielsweise schon sehr früh einen Feuerfuchs auf den Arm nehmen und ihn als mobilen Flammenwerfer nutzen. Oder ihr ballert euren Pengullet mit einer Panzerfaust auf euren Gegner, wodurch der kleine Pinguin explodiert. Ein flauschiger Lamball lässt sich wiederum als schützender Schild nutzen.
Von solchen Interaktionsmöglichkeiten im Kampf gibt es in Palworld zahllose. Nintendo sollte daraus lernen, da diese den Kämpfen noch einmal eine besondere Note verleihen und die Bindung zwischen Pal und Trainer weiter verstärken.
Pals lassen sich aber auch anderweitig nutzen. Beispielsweise als Reittier, wenn ihr einen passenden Sattel besitzt. Wie cool wäre es, wenn man in einem Pokémon-Spiel auf einem Garados durchs Wasser gleiten, auf einem Zapdos durch die Lüfte fliegen oder auf einem Ponita über die Ebene rasen könnte?
Auch die Interaktion zwischen den Pokémon hat noch viel Luft nach oben. Ein Monster, das wild hinter seiner Beute herjagt, kann bereits für unvorhergesehene Momente sorgen. Palworld profitiert davon, wodurch die Welt deutlich lebendiger wirkt als beim großen Vorbild.
Auf Seite 2 geht es weiter mit den Meinungen von Mary zur Open-World und Technik sowie Dariusz zur Steuerung und dem Basis-Bau.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Kommentare