8 Stärken von Palworld, die jedes Pokémon-Spiel besser machen würden

Pokémon und Palworld

Alex würde seinen Pokémon gern mehr zur Seite stehen

In Palworld ist der Tamer bzw. Trainer mittendrin statt nur dabei. Während in Pokémon-Spielen der Trainer seine treuen Tierchen nur herumkommandiert, legt man in Palworld selbst Hand an und schnetzelt und ballert selbst mit gegen die gemeinen Gegner.

In Palworld fühlt sich das alles mehr wie eine Zusammenarbeit an, als würde man eine Einheit mit seinen treuen Begleitern bilden und mit ihnen kämpfen und auf die Jagd gehen. Man unterstützt sich, statt sie nur zu befehligen. Das Ganze wird noch durch Synergien und Partnerfähigkeiten gefüttert.

Die eigene Positionierung sowie die des Pals und das Zusammenspiel durch beispielsweise nahtlosen Wechsel zwischen Ritt- und Kampfphase oder sogar berittenen Kampf machen die Gefechte deutlich dynamischer, sodass man sich mit einem guten Drive gerne in den Kampf stürzt. Nintendo könnte hier einiges davon lernen, welche Synergien zwischen Trainer und Pokémon entstehen könnten und wie man auch im Kampf dem eigenen Charakter mehr Gewicht verleihen kann.

Video starten
Palworld: Palfarm – Neues Farming-Spiel mit Pals erinnert an Stardew Valley

Benedikt wünscht sich mehr Freiheit beim Schwierigkeitsgrad

Einstellbarer Schwierigkeitsgrad

Palworld hat ein Feature, das ich in fast jedem Survival-Spiel ausgiebig nutze: einen einstellbaren Schwierigkeitsgrad. Das heißt, ich kann mir das Spiel entweder kinderleicht oder zu einem bockschweren Survival-Game machen, in dem ich bei jedem Fehltritt sterben kann und alles zu verlieren drohe.

So ein Feature würde ich mir für Pokémon wünschen, denn die Pokémon-Spiele sind mir immer viel zu leicht: Kämpfe unterfordern mich und wenn man fleißig genug levelt, sind viele Arena-Bosse einfacher als Kämpfe in der Wildnis. Kämpfe sind am Ende nur noch reiner Grind, aber mit Taktik hat das meist nicht mehr viel zu tun. Viele Spieler setzen daher mittlerweile auf ihre eigenen Challenges, um sich das Spiel schwerer zu machen. Würde mir Pokémon einfach von sich aus die Option bieten, das Spiel härter zu gestalten, würde es die Reihe definitiv besser machen.

Kein erzwungenes Tutorial

Palworld lässt mich direkt zum Start auf die offene Spielwelt los: Es gibt zwar ein Tutorial in Form von Quests, aber das kann ich genauso ignorieren und frei drauflosspielen. Bei Pokémon ist das nur selten der Fall. Das schlimmste Beispiel ist Pokémon-Legenden: Z-A. Hier muss ich mich durch ein fest geskriptetes Tutorial spielen, welches über mehrere Stunden geht. Freie Erkundung oder freie Aufgabenwahl? Fehlanzeige. Das Spiel zwingt mich dazu, das Tutorial abzuschließen. Da kann der Rest des Spiels noch so gut sein, sowas killt mir echt jeden Spielspaß und jede Ambition, weiterzuspielen.

Bitte Pokémon, mach doch deine Tutorials optional, wenn ich die Spiele ohnehin schon x-mal gespielt habe und eh weiß, wie ich mich heile und wie die Elemente funktionieren. Das würde das Spiel aus meiner Perspektive viel angenehmer gestalten, als mir zum 20. Mal erklären zu lassen, wie das Fangen von Pokémon funktioniert.

Währenddessen hat MeinMMO-Redakteur Dariusz Müller einen Heidenspaß mit Palworld. Um möglichst schnell das Spiel kennenzulernen und einmal durchzuspielen, hat er es sich möglichst einfach gemacht – und seine Erfahrung damit hat ihn selbst überrascht: Ich spiele Palworld wie ein 4-Jähriger, das macht überraschend viel Spaß und rettet mir den 1.0-Release

Kommentare

Bitte lies unsere Kommentarregeln, bevor du kommentierst.
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
0 Kommentare
Neueste
Älteste Meisten Abstimmungen
0
Sag uns Deine Meinungx