MMO: Die 5 größten Enttäuschungen im Jahr 2015
Destiny Artwork Niederlage

Das MMO-Jahr hatte Höhen und Tiefen. Wir beschäftigen uns heute mit den Tiefen. Was hat uns in 2015 so richtig enttäuscht?

MMOs und MMORPGs herzustellen, ist ein extrem schwieriges Geschäft. Häufig kommt es zu Problemen, Ärger mit den Spielern, etwas verschiebt sich oder passt einfach nicht. Wir blicken heute auf das Jahr 2015 zurück: Was waren die großen Enttäuschungen?

Flop 5: Archeage – Sandbox verläuft im Sande

ArcheAge, man kann sich das heute kaum noch vorstellen, war das große Ding im September 2014. Neues heißes Sandbox-Game mit PvP, Crafting, Seekampf, sozialen Systemen – superspannend!

Doch schon Ende des Jahres zeigten sich Risse. Der Hype entpuppte sich als Strohfeuer und das glimmte nur noch schwach nach einer Reihe von Patzern und Problemen des West-Publishers Trion Worlds. Ende 2014 erntete man mit dem Korea-Port nur noch Spott und Schadenfreude. Zu abstrus waren Fehler, die man beging, zu dreist der Cash-Shop. Ohne Test-Server im Blindflug trieb man die Entwicklung voran, um das Eisen zu schmieden, solange es noch heiß war: Die Folgen waren katastrophal.

ArcheAge Black Pearl 3

2015, sagte Trion Worlds dann, sollte alles anders werden. Man habe verstanden, plane einen Neuanfang bei ArcheAge. Das alte Team aus Producer und Community Manager wechselte zu Devilian – mit frischen Kräften sollte es bei ArcheAge ans Werk gehen, doch schon die ersten Aktionen wirkten unglücklich. Der neue Producer wollte es „zu gut“ machen, schenkte rückkehrenden Spielern einen Delfin, für den andere teuer bezahlt hatten. Dann konnten einige Versprechen, beim Cash-Shop locker zu lassen, doch nicht so gehalten werden (Korea machte Stress) und irgendwie verlief dann das erste halbe Jahr ziemlich im Sand.

Für die zweite Jahreshälfte wollte man mit einer Serverzusammenlegung und wichtigen Updates noch mal angreifen, aber da war ArcheAge schon lange der Sprit ausgegangen und das Interesse am Game war verflacht.

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Insgesamt ist ArcheAge durch die vielen Schwierigkeiten beim Port, beim Umgang mit der Community und mit dem Cash-Shop sicher ein dunkles Kapitel in der MMO-Geschichte der letzten 2 Jahre. Nach wie vor Schade, weil das Spiel an sich so viel Potential hat und Fans, die über all das hinwegsehen können, nach wie vor beschäftigt und glücklich macht.

Es bleibt ein großes „Was wäre wenn?“ – Was wäre wenn ein Publisher „ArcheAge“ geduldig und ruhig auf den Markt gebracht hätte, statt eilig dem Hype hinterherzuhetzen, der unter seinen Händen wie Sand zerrann. Aktuell spricht man über ArcheAge fast nur noch als „Wir haben aus den Fehlern gelernt“ und als „So wie bei ArcheAge wollen wir es nicht mehr machen.“ – Auch ein Vermächtnis.

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Balmung

Etwas sehr spät, aber ich möchte zu ArcheAge noch etwas hinzu fügen: ja, das MMO hatte viel Potential, das wurde aber schon zum Großteil von XLGames in Korea kaputt gemacht, denn das MMO kam generell unfertig auf den Markt und hätte normal in Korea bereits ein weiteres Jahr Entwicklungszeit benötigt. Das MMO ist also bereits dank ungeduldigen Investoren, die ihr Geld sehen wollten und XLGames zum Release zwang, kaputt released worden. Das was wir dann hier in EU als 1.0 verkauft bekamen, war ein aus der Not heraus zusammen geflicktes AA.

Bei AA ging es die erste Zeit einfach nur darum noch so viel Geld wie möglich damit zu machen um die Entwicklungskosten wieder einzuspielen und die Investoren zufrieden zu stellen. Auch darum hat Trion so wenig Einfluss auf die Entwicklung und alles hängt mehr oder weniger an XLGames um Geld bei der Weiterentwicklung zu sparen.

Das Desaster ging also bereits in der Closed Beta in Korea los (die ich damals gespielt habe), schon dort war abzusehen, dass das Spiel unfertig auf den Markt geworfen wird. Zum Glück hatte ich vor dem West Release das MMO bereits abgehakt. Mich noch mal darauf ein zu lassen, nur um dann wieder erneut enttäuscht zu werden, das musste echt nicht sein. Daher wundert mich die Entwicklung von AA rein überhaupt nicht.

A Guest

Wäre das PvP in destiny in letzter zeit nicht so am laggen, wäre das spiel immernoch sehr gut. Aber wenn ich mit nur 5 bzw. 11 anderen im PvP spiele und davon die hälfte eine rote (= godmode) oder gelbe (=unberechenbar) latenz hat, bringt das spielen nicht mehr viel, weil einfach der skillfaktor ausgeklammert wird.
So eine situation hat man jeden tag mehrmals: https://m.youtube.com/watch
Alleine schon das ganze kills-traden nervt ungemein.

ESO hat mMn kein gutes PvP, das hatte ich schonmal ausführlicher kommentiert, sind einige punkte.

WoW spiele ich nichtmehr offiziell, und den rest der hier genannten spiele habe ich nicht gespielt, dazu kann ich nichts sagen.

MfG.

raycer3

Ich spiele nur Destiny zurzeit und für mich sind die grössten entäuschungen: durch harte Arbeit gelevelter Loot ist bei Neuerscheinungen nix mehr Wert, Buggereien ingame PVE und PVP, ungerechte Lootverteilung und schlechte Mitspielert 😉

Svatlas

Wenn Trion und Co Archage nicht versaut hätten, dann würde ich es immer noch spielen. Das hätte was ganz großes werden können, aber es wurde nur ein großes Fiasko (leider). Ich will diese Art von MMO ehrlich gesagt jetzt nicht mehr spielen. Die Luft ist einfach raus oder ich bin zu alt geworden. Ich bin fest davon überzeugt, das die MMO Konzepte, wie Lost Ark oder Devillian, sich stark durchsetzen werden.

Zunjin

Survival- und Shooter MMOs haben sich doch schon längst etabliert bzw. werden immer beliebter. Ich springe auch immer wieder gerne in die Rolle meines Vanu Soldaten bei Planetside 2 und freue mich auf das neue Warhammer 40k MMO.

Doch meist ist das für mich nur meist nur Spaß auf Zeit. Ich kann Spiele wie Palentside 2, Mechwarrior Online oder Spiele in Richtung WoT oder WoWS über Wochen wie ein bekloppter Spielen, aber dann ist auch wieder für Monate die Luft raus. Bei den jeweiligen MMORPGs die mich ebenso begeistert haben, war es hingegen immer andersherum. Da konnte ich Monate oder über ein Jahr spielen, bis ich mal 1-2 Wochen Pause brauchte, um zur Abwechslung mal ein zweites Spiel, meist einen Singleplayer zu spielen.

Von daher sind Spiele wie Planetside für mich eher Lückenfüller für die Zeit zwischen einem MMORPG, oder gar Ersatz für Singleplayer auf die ich mittlerweile immer weniger Lust habe.

Ich sehe mich 2016/2017 jedoch eher wieder über Jahre Spiele wie Camelot Unchained, Chronicles of Elyria, Pantheon: Rise of the Fallen, oder Star Citizen spielen und ARK eher mal als kleinen Zeitvertreib nebenher.

Fr3ak4delle

Ich finde es ja mal gut, dass es eine Seite gibt, die WoW nicht auf Platz 1 der Charts stellt, sondern es als Flop in 2015 bezeichnet. Ich finde, dass bei WoW schon länger die Luft raus ist.

Aktuell tue ich mich auch schwer was neues zu finden. FF XIV finde ich an sich sehr gut, nur mir ist das Kampfsystem auf Dauer zu lahm. Da schläft man schon fast ein, bevor ein Boss liegt. ^^ Und der Rest ist auch nicht so das Gelbe vom Ei.

Ich zocke zur Zeit ESO. Ist zwar streng genommen ein RPG mit Multiplayer Elementen, aber ich finde es trotzdem sehr gut gemacht. Die Story ist einfach der Hammer und das PVP macht auch echt Laune. Das Crafting ist auch sehr gut.

RaZZor 89

Da ich nur Destiny bei den Flops kenne kann ich den „Flop“ an sich verstehen und ich befürchte das es noch schlimmer wird mit bezahlen…….

Real

Für mich dreht sich in Zukunft erst mal alles um Camelot Unchained. Wenn das nix wird, dann ist für mich der MMORPG Sektor wahrscheinlich endgültig tot… Bessere Ansätze und Arbeit als bei Camelot Unchained hab ich noch nicht gesehen.

Tom Ttime

Also ich bin sehr zuversichtlich, was Online-Spiele und vor allem MMORPGs in den kommenden Jahren angeht. Vor allem ist abzuwarten, wie sich die Technologie der Virtual Reality durchsetzt, wie Spieleentwickler darauf eingehen und wie sie dann bei den Spielern ankommt. Ich denke, dass besonders die Playstation VR, insbesondere was das Spiele-Line-Up betrifft, erfolgreich wird und den gesamten VR-Markt voranbringen kann. Dadurch können sich grandiose Möglichkeiten öffnen, noch tiefer in die Spielwelt einzutauchen. Bereits der Trailer zu Ubisofts „Eagle Flight“ macht mir Lust auf
Virtual Reality. Hoffentlich kommen dann auch epische VR-MMORPGs mit bestechender Atmosphäre. Jedoch wird bis dahin wohl noch viel Wasser den Rhein hinunterlaufen…

Luriup

Ja bei Arch Age war ich im nachhinein froh,
dass ich mich Ende 2014 gegen das Spiel entschieden hatte.
In der Beta merkte man schon,dass es sehr Cashshop abhängig werden würde.

2015 hab ich nur Skyforge,ToR und FFXIV ARR+Heavensward als klassiche MMOs gespielt.
Mit denen hatte ich meinen Spass bis es irgendwann halt langweilig wird.
Von daher war 2015 nicht schlechter oder besser als die Jahre davor.

Wildstar und Destiny hab ich 2014 schon beiseite gelegt,WoW sogar schon 2005.
Bissel F2P oder Addons bringen mich nicht dazu in solche Game nochmals reinzuschauen.
Der Westen bringt zwar nix neues,dafür kommt aus Asia Nachschub.
2016 wird erstmal BnS gespielt,BDO zumindest angetestet und dann gibs ja noch die
kleineren Projekte die recht interessant klingen.
Auch ein Tree of Savior würde ich germe mal antesten.

mmogli

oder spiel doch “ boom beach“

Joss

„Die Lethargie, in die das Spiel die letzten Jahre verfallen ist, tut WoW selbst und dem ganzen MMORPG-Genre nicht gut“

So ein Quatsch. Als würden andere Entwicklungen darunter leiden, wenn WoW morgen nicht mehr da wäre.

Gerd Schuhmann

Wenn WoW morgen nicht mehr da wäre, würden Spieler frei – das wär sicher gut für andere Games.

Nur wenn eben das größte Flaggschiff schon nicht zieht und keine Innovationen bringt, dann lahmt das ganze Genre. Es ist kein Zugpferd da, der Spieler für das Genre begeistert und dass die dann vielleicht noch nach was anderem suchen.

Joss

WoW war mit seinem Erfolg die Innovationsbremse schlechthin. Jetzt, wo es langsam stirbt, kommt das Genre erst in Gang. Dass Online-Rollenspiele eine zeitlich begrenzte Mode waren, während der sich der Spielemarkt überhaupt geöffnet hat (vor allem für Frauen), lässt doch nicht darauf schließen, dass ein Platzhirsch gut fürs Genre sei. Du kannst den Markt von heute nicht mit dem von damals über einen Kamm scheren. Es gibt ein riesiges Angebot und heute finde die meisten eben Mobas, Shooter-MMOs und Pad-Games reizvoller. Das hinderte nicht an den zahlreichen Entwicklungen, die gerade unterwegs sind. Lediglich die Spielerzahlen im Genre sind geschrumpft, Innovationen gibt es aber allerorten und zwar anstatt der WoW-Klone. Gut fürs Genre sind die von dir erwähnten Games, SotA, Revival & Co. Du scheinst mir etwas vereinfacht Spielerzahlen mit der Güte eines Genres gleichzusetzen. Dann würde auch über die Güte von Literatur im Bahnhofsbuchhandel entschieden.

Gerd Schuhmann

Das ist ne sehr elitäre Einstellung, die du hast. Zu sagen „Die Masse entscheidet nicht über die Güte eines Genres, das tun die Experten – ein paar Auserwählte haben die Bedeutungshoheit darüber, was gut ist und was nicht gut ist – der Rest ist Bahnhofsbuchhandlung.“

Zumal es ja die Jahre davor auch Perlen gab wie Herr der Ringe Online, The Secret World oder auch Guild Wars 2, die was anderes boten als WoW. Und so in der Kategorie gibt es halt zurzeit nix, sondern dann gleich Crowdfunding, muss man sehen, wie sich das entwickelt.

Also ich hab aktuell nicht den Eindruck, dass die Masse der Spieler sagt. Wohooo, 2015 kam nix, 2016 kam nix, endlich kommt mal was anderes. Sondern die Leute lassen da schon den Kopf hängen. Okay, eine gewisse Nische freut sich zurzeit – das sind Veteranen, die seit 10 Jahren nach einem Spiel suchen … aber so viele werden das nicht sein.

Zunjin

Leider bleibt mir im Vorweihnachtsstress nicht die Zeit für eine Antwort wie du sie verdienst, daher schicke ich dir dieses gesungene Telegramm. 🙂

https://youtu.be/WrjwaqZfjIY

Zumindest was deine erste Antwort an Joss betrifft und den ersten Teil von Antwort zwei. Was GW2, TSW usw. betrifft gebe ich dir recht. Trotz allem ist der Massenmarkt noch nie der Motor von Ideen und Entwicklung gewesen. Das gilt für Mode, wie für Musik, wie für Essen, wie für Spiele…

Rhialy

Nein, er hat Recht mit dem was er sagt.
Es war nie die Rede davon, dass irgendein Massenmarkt im Zusammenhang mit ausschweifenden Innovationen steht.

Albaster

„Qualität“ entscheidet nunmal der Kunde, niemand anderes. Wenn also ein WoW im letzten Jahrzehnt mit Abstand Marktführer war und auch immer noch ist, dann hat Blizzard faktisch alles richtig gemacht.

Man darf auch nicht vergessen, dass sicher auch viele ehemalige WoW-Spieler andere Produkte von Blizzard spielen werden, mit dem der Entwickler wahrscheinlich sogar mehr verdient, ansonsten würden sie mehr Ressourcen in WoW stecken. WoW mag vielleicht ein Verlierer des Jahres 2015 sein, aber Blizzard ist auf jeden Fall einer der Gewinner.

Ich denke auch, ein nicht unerheblicher Teil der WoW den Rücken kehrt, wird sogar ganz aus dem MMO-Markt verschwinden, was dahingehend schlecht für das Genre ist, da es a) ein Altersbreak geben wird und b) die neue „Generation“ wahrscheinlich (überwiegend) an anderen Richtungen der MMO-Ebene, nämlich MOBAs, Shooter u.ä. interessiert ist und – Achtung ich pauschalisiere – auch nicht so sehr gewillt ist, für Qualität und Produkte auf Dauer (Abo) bezahlen zu wollen. Das ist vielleicht die Generation, die mit vielen kostenlosen Services im Internet „groß“ wird.

Generell denke ich, dass das RPG hinter dem MMO immer mehr verschwinden wird. Das WoW deutlich Spieler verliert, kann deshalb schlecht für das Genre sein, weil es eine negative Situation suggeriert: WoW stirbt, dann ist auch das ganze Genre tot. Das kann Spieler daran hindern, sich für MMO(RPG) überhaupt weiter zu interessieren.

„Also ich hab aktuell nicht den Eindruck, dass die Masse der Spieler sagt. Wohooo, 2015 kam nix, 2016 kam nix, endlich kommt mal was anderes“

Ich werde allerdings auch nie verstehen, wer überhaupt mehr als zwei, drei MMOs in einem Zeitraum unter ein Jahr spielen kann, und zwar richtig und wie kann da eine Gemeinschaft aufgebaut und gehalten werden? Der Faktor Zeit muss doch bei vielen eine wichtige Rolle spielen? Daher bin ich gar nicht der Meinung, dass wir mehr MMOs brauchen, gilt zumindest für mich, der mit seiner aktuellen Auswahl (TSW, EvE Online, später SotA und von ganz hinten winselt immer noch ein SW-TOR) hoch zufrieden ist. Ich meine, wo ist denn die Beständigkeit geblieben? Das zumindest hat ein WoW letztlich bis heute mit nur sehr wenig Innovation geschafft…

…demnach kann ich auch keine Enttäuschungen für dieses Jahr nennen.

Zunjin

Beliebtet entscheidet der Kunde, nicht Qualität. Diese ist nur ein Faktor dessen, was zu Beliebtheit führen kann, aber keine Voraussetzung für Beliebtheit.

Albaster

Mhhh? Spieler konsumieren ein Produkt, hier also ein MMO, welches ihnen aus verschiedenen Gründen zusagt. Das ist also IHR Qualitätsmerkmal. Wenn ich TSW spiele, bin ich nur in einem sehr kleinen Spielerkreis, es ist also nicht sehr beliebt. Doch für MICH passt die Qualität, weil mir es gefällt.

Qualität muss nicht zwangsläufig „gut“ oder „herausragend“ bedeuten, sondern ein ausreichender Faktor, der bestimmt, wie ein Spiel ankommt und aufgenommen wird.

Aber wir meinen bestimmt das Gleiche… 😉

Joss

„“Qualität“ entscheidet nunmal der Kunde, niemand anderes.“

Da musste ich sehr schmunzeln. Der Kunde entscheidet gegenüber dem Anbieter von was auch immer nur an einem einzigen Punkt, beim Kauf. Selbst wenn Unternehmen Kunden um ihre Meinung fragen, machen sie das nur, um unternehmerische Absichten zu verfolgen und die sind gewiss nicht deckungsgleich mit den Bedürfnissen der Kundschaft.

Albaster

Richtig. Wenn also die Verkaufsargumentation eines Produktes ausreicht, um es erfolgreich zu verkaufen, dem Kunden also seinen „Qualtätsansprüchen“ genügt, hat der Verkäufer also alles richtig gemacht. Unabhängig ob ein Produkt gut oder schlecht ist, oder ob es bessere gibt.

Joss

Da haben wir die Begriffe unterschiedlich verwendet. Ich hatte Güte hier gleichgesetzt mit Qualität, du den Begriff anders angesetzt. Lindenstraße und Keinohrhasen sind sehr erfolgreiche Produkte, aber dennoch muss sich Schweiger einen eigenen Filmpreis kaufen, damit er mal einen bekommt.

Joss

Bahnhofsbuchhandlung ist schlicht ein Sortimenterprinzip, das sich alleine nach Verkaufszahlen orientiert. Verkaufszahlen definieren als solche keine Güte, sondern den Mainstream durch Absatz. Und genau für diesen wurden Produkte zugeschnitten, beworben und vom Sortimenter platziert. Und das hat bei der Produktplanung und dem Produktdesign eben nicht mit Güte, sondern Marktprognose zu tun. Das kannst du elitär nennen, so funktioniert der Handel. Da du ja behauptet hast, ohne WoW leide die Güte des Genre, folgt daraus auch, dass ohne Mainstreamproduktion die Güte des Nichtmainstreams betroffen wäre. Das habe ich als quatsch bezeichnet. Mehr nicht.

Da geht es nicht drum, dass Joss Goethe oder Capote und Gerd Perry Rhodan oder Sloterdijk liest. Oder vielleicht umgekehrt. Ergo, dass ich, wie du mir unterstellst letztlich sagen würde, dass WoW ein minderes Produkt als solches sei, weil es die Masse konsumiert. Ganz im Gegenteil, ich halte WoW genau für den Massenmarkt hervorragend designt, beworben und merkantilisiert. Das ändert aber nichts an meinem Argument. Wenn WoW morgen weg wäre, würde die MMO-RPG Produktion und also das Genre als solches darunter nicht leiden. Das wäre vor 4-5 Jahren womöglich anders gewesen, weil dann die Abkömmlinge nicht produziert worden wären oder nur im kleineren Maßstab.

m4st3rchi3f

Aber echt…lol

mmogli

Schön das Wildstar wenigsten hier im Ranking dabei ist 😉 ! Ich fand Wildstar auch im Jahr 2015 toll …bin gespannt was im Jahr 2016 auf unserem Planet Nexus so alles passiert 🙂
Auch sehr schön das Wildstar unter den Top 10 der besten Online Rollenspiele dazu gehört..laut Ga…Star,habs grad gelesen.

RC-9797

„Und Bungie tut sich mal um mal schwer, das vernünftig zu kommunizieren.“

Ich bin mal frei und sag es so direkt: Das Community-Management bei Bungie ist unter aller Sau.

Nexxos Zero

Es geht, na dis na wird ja auf die Community eingegeangen….nur sind die Lösungen meistens nur….hm… überbrückend….

derdon

Schön geschrieben, ich finde aber das Archeage inzwischen schon relativ „sauber“ läuft.
Trion ist natürlich noch immer unfähig und die Zusammenarbeit mit XL-Games wohl mehr als schwierig (regrade Event falsch erklärt usw.) Aber ich denke das hier 2016 noch ein Merge kommt so das am Ende 2 „alte“ Server und der „neue“ ausreichen.
Aber die Änderungen die mit 2.5 usw. kommen sind schon ganz gut.
Ich weiß aber auch nicht wie AA neue Spieler generieren soll…

Nexxos Zero

Tja passiert wenn man nur auf den Hype aggiert.
Aber das Mit dem Geld in Destiny war und ist wohl ein leidiges Thema das nie eine Ende finden wird….leider. Wobei sich Bungie und Activision öfters mal selber ins Knie schiessen, ganz so als wollen sie, dass die Spieler sauer werden, nur um sie dann zu beschwichtigen…

m4st3rchi3f

Tja, so kann man auch in den News bleiben.
Einmal den Aufschrei verursachen und paar Tage/Wochen später dann die Entwarnung 😉

Nexxos Zero

Man könnte fast meinen es ist Absicht XD

Gerd Schuhmann

Los, Luke! Diesmal bist du dran!

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