Mit Lord of Hatred kam der Warlock als neue Klasse zu Diablo 4. Während viele Spieler im Vorfeld vermuteten, dass er völlig OP sein werde, kehren viele jetzt lieber zu ihren alten Klassen zurück.
Wie stark ist der Warlock? Neue Klassen in Diablo 4 sind zum Release oft viel stärker als alle anderen. Der Geistgeborene aus Vessel of Hatred schoss direkt an die Spitze der Meta und musste generft werden. Auch der Paladin dominierte die Tier Lists nach seinem Release.
Beim Warlock sieht das anders aus. In den Tier Lists für Season 13 steht er zwar weit oben, teilt sich den Platz aber mit anderen Klassen. Wer die Erweiterung also nicht besitzt, findet problemlos gleichwertige und sogar stärkere Alternativen.
„Unglücklicherweise kam der Warlock ausbalanciert ins Spiel“
Was halten Spieler von dem Warlock? In verschiedenen Threads auf Reddit diskutiert die Community aktuell über die neue Klasse. Die Spieler loben die außergewöhnliche Optik des Hexenmeisters und die kreativen Skills, üben aber auch Kritik:
- Selbst die besten Warlock-Builds können nicht mit Wirbelwind-Barbaren oder einer Ball-Lightning-Zauberin mithalten.
- Die visuellen Effekte der Warlock-Skills überlagern das gesamte Geschehen, wodurch AoE-Angriffe der Gegner kaum erkennbar sind.
- Das Spielgefühl wird als „clunky“ und zu langsam für das Speedfarming beschrieben.
- Viele bemängeln, dass man für mittelmäßigen Schaden zu viele Tasten drücken und Buffs im Auge behalten müsse.
- Um Attacken auszuführen, müsse man stehen bleiben, was die Mobilität zusätzlich einschränke.
Die überladenen visuellen Effekte nerven dabei nicht nur viele Hexenmeister selbst, sondern auch ihre Mitspieler, wie ein Meme auf Reddit verdeutlicht:
Viele finden daher, dass der Warlock gegen die altbewährten Klassen den Kürzeren zieht. Der Barbar spiele sich lässiger, die Zauberin dank ihrer Teleportation deutlich flüssiger.
So schreibt andrejoss etwa auf Reddit, dass die Rückkehr zum Barbaren wie eine Erlösung war. Man wirbelt alles weg und sieht dabei, was auf dem Bildschirm passiert, ohne ständig anhalten zu müssen, um Skills zu wirken. Am Ende hat die Erfahrung mit dem Warlock seine Liebe zum Barbaren nur noch weiter gefestigt.
Ein anderer Spieler hat sich gegen den Warlock entschieden und stattdessen den Paladin gewählt. Mit diesem ist er zufällig über eine Spielweise in Diablo 4 gestolpert, bei der er sich einfach verhauen lässt, dadurch Monster erledigt und auch noch richtig Spaß hat.
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