Destiny 2 verrät erste Details zu Waffen-Crafting: Baut euren eigenen God-Roll

Bungie wird mit der Erweiterung „Witch Queen“ im Februar 2022 das neue Feature „Waffen-Crafting“ zu Destiny 2 bringen. In Interviews verriet man erste Details. So soll es ein tiefes System werden und ein ganz anderes Crafting-Erlebnis bieten als etwa WoW.

Was wusste man bisher über Waffen-Crafting? Nicht viel. Vor einer Woche gab es einen großen Showcase zur neuen Destiny 2 Erweiterung „Die Hexenkönigin“, die erst im Februar 2022 erscheinen wird. Dort hieß es:

  • Waffen-Crafting gibt Hütern die ultimative Kontrolle über ihre Waffen
  • Es soll möglich sein, sich einen „eigenen“ God-Roll zu erstellen
  • Ihr erhaltet mehr Möglichkeiten die Waffen anzupassen, je mehr Aufgaben ihr mit dem Item erfüllt
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„Oh, das ganze Spiel funktioniert nicht mehr“

Das sagt Bungie nun: Einer der führende Köpfe von Destiny 2 hat mit englischsprachigen Seiten Interviews zum Waffencrafting geführt: Joe Blackburn. Das ist der neue starke Mann und Schlaufuchs von Destiny 2, den hat Bungie extra von Riot Games zurückgeholt, nachdem er ausgebüchst war.

Blackburn räumt ein, dass so ein Waffen-Crafting einige Risiken mit sich bringt. Jedes Mal, wenn man ein zentrales System von Destiny ändert, könnten Dinge furchtbar schiefgehen:

„Es ist echt leicht, sich da am zentralen Nervenmark zu vergehen und plötzlich merkt man: Oh, das ganze Spiel funktioniert nicht mehr.“

Joe Blackburn, Game Director

Über dieses Risiko sei sich Bungie völlig im Klaren, deshalb investiere man eine Menge Zeit und Ressourcen in das Waffen-Crafting.

Es gehe bei dem Feature darum, sich die Waffe zu bauen, die man immer wollte. Bei Bungie glaubt man: Wenn jemand so viel Zeit und Mühe investiert, um sich den God-Roll einer Waffe zu besorgen, dann könne man ihn auch die Waffe exakt so bauen lassen, wie er das will:

„Wir denken: Wenn du so viel Zeit in eine Waffe investiert, dann ist es für uns okay, wenn du jede Version davon herstellen kannst, die du willst.“

Bungie sieht darin Vorteile:

  • Spieler müssten nicht mehr hunderte Versionen einer Waffe in ihren Tresor packen
  • Spieler können sich auf Meta-Änderungen sofort einstellen, indem sie die „optimale Version“ einer Waffe craften

Alle Spieler würden zudem auf dem gleichen Stand anfangen, es sei ein völlig neues System. Es werde also nicht so sein, dass jemand einen Vorteil hat, nur weil er besonders viele legendäre Shards hat oder Ähnliches.

Retter verspricht: „Beste Tage von Destiny 2 kommen noch!“ – Kaum wer glaubt ihm

Ist das Crafting denn so wie in anderen MMORPGs? Nein, gar nicht. Blackburn sagt:

In MMORPGs wäre es so, dass man 1000-mal irgendeinen Quatsch herstellen muss und dann könne man das Ding bauen, das man eigentlich bauen will. So sei es in Destiny nicht. Hier solle man eine Beziehung mit einer Waffen aufbauen, ein Experte für sie werden.

Blackburn ergänzt: Es sei definitiv ein viel tieferes System, als jedes System, das im Original-Destiny hatte.

Allerdings gibt Bungie auch zu bedenken: Bis zum Februar könne sich das ändern.

Waffen-Crafting bei Destiny 2 klingt nach einem „Artefakt“-System

Das steckt dahinter: Es klingt so, als ist das „Waffen-Crafting“ kein eigentliches Crafting-System, sondern eher ein „erweiterter Fortschritt.“

Es wirkt, als entscheidet man sich für eine Waffe und kann die dann wie eine Art „Artefakt“-Waffe in anderen Spielen erweitern und anpassen.

Je länger man die Waffe spielt, desto mehr Möglichkeiten hat man, sie zu verändern.

Letztlich können Spieler eine Waffe dann so erweitern, dass sie sich ihren eigenen God-Roll bauen können.

Das wird sicher eine Menge Zeit und „Grind“ erfordern. Ein Problem ist dann, dass man auf Meta-Änderungen zwar reagieren kann, aber nur solange wie die „Lieblingswaffe“ noch mithalten kann. Wenn plötzlich Schrotflinten völlig out und dafür Automatikgewehre angesagt sind, hat man die Zeit im Waffen-Crafting verballert. Das könnte dann zu Frustrationen führen.

Das Waffen-Crafting ist sicher ein Schritt, um Vielspieler langfristig zu beschäftigen. Das könnte ein Schritt in die richtige Richtung sein, Destiny 2 wird ja seit 2019 für einige Änderungen harsch kritisiert:

Destiny 2 ohne Activision Blizzard sollte toll werden, ist bislang enttäuschend

Quelle(n): pcga,er, polygon
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KingK

Ich kann mir das noch nicht so recht vorstellen, will aber nicht zu voreingenommen sein. Unterschiedliche Rolls einer Waffe zu finden ist ja einer der Reize von Destiny. Macht man hier den Fehler und es wird doch zu einfach sich seine Waffen zu einem wirklichen god roll zu basteln, sehen wir künftig zig Hüter mir der gleichen Waffe nach Anleitung der Streamer herumlaufen. Das wäre so der worst case, an den ich denken muss.
Aber vielleicht kriegen sie da nen guten Spagat hin, auch das ist möglich.

Bene89

Dann ist es doch genau so wie jetzt. Nur das aktuell alle die Waffen solange Farmen, bis sie den God Roll haben. Schaut man ins PVP sieht man jetzt genauso viele Hüter mit dem gleichen Loadout. Palindrom oder Dorn oder Chaperon…immer vertreten.
Letztlich bleiben es persönliche Vorlieben und “Wohlbefinden” was man spielt und sich selber ausbauen kann!

KingK

Ja aber es hat doch nicht jeder dieselbe Palindrom. Das meine ich. Sich selbst eine Waffe zu bauen hatten wir halt in anderer Form schon einmal als light version. Jeder ist dann mit der Matador mit Sardinenbüchse etc. rumgeflitzt (einschließlich mir) 😅

CandyAndyDE

Jedes Mal, wenn man ein zentrales System von Destiny ändert, könnten Dinge furchtbar schiefgehen:

Meint er so wie aktuell? Es startet eine neue Season; sie bringen ein paar neue Aktivitäten und plötzlich funktionieren alte Dinge nicht mehr:

– Läufer-Event kann nicht mehr heroisch getriggert werden, weil man von den Bubbles weggestoßen wird #Hüpfburgparadies
– Brutfeste-Strike ist verbuggt. An einer Stelle kommt man häufig nicht mehr weiter, wegen einem unsichtbaren Boden
– In der Gläsernen Kammer öffnet sich das Tor nicht bzw ist unsichtbar

Bungie muss endlich diesen Grütz-Code anpacken.

D1vet

Eigentlich muss der Satz ja. Heissen :

“.Jedes Mal, wenn man ein zentrales System von Destiny geändert hat, sind Dinge furchtbar schief gegangen “….

….die Hoffnung stirbt zuletzt….. Aber sie stirbt..

Sleeping-Ex

Bei den letzten beiden deiner Punkte hatten wir bisher wenigstens noch so viel Glück das immerhin einer durch kam. ?

Nolando

bei uns kamen immer nur die next gen guys durch, der rest musste in den orbit und wieder rein.

habt ihr das problem über alle plattformen und konsolen generationen verteilt?

KingK

Wir auf der 5er kommen auch regelmäßig nicht durch. Ist RNG.

Sleeping-Ex

Einmal kam ich durch, einmal nicht. Beides PS5.

Millerntorian

Du musst das positiv sehen. Startes du das Läufer-Event und wirst von einer Bubble zur nächsten katapultiert, hast du ein Minigame in Destiny implementiert. Einen Gratis Flipperautomaten. Each touch counts!

Bei 50 Punkten gibt’s dann ein Azendentenbruchstück als Belohnung…

no12playwith2k3

OT: Ist der Critspot der Wyvern verbugged?
Habe für den Triumph alle Gegner mit Crit-Treffern besiegt. Wyvern definitiv auch. Sowohl nach freilegen des vorderen Critspot, als auch durch “anschleichen” von hinten. Zählt einfach nicht…

Wrubbel

Jo, ist er. Was wohl gehen soll: mit Wardcliff Multikills machen. Musst das mal googeln.

Walez

Tja, keine Ressourcen mehr, um die jeden Tag schlimmer verbuggte Strike “Brutfeste” zu patchen? Oder den Lost Sector Wolfschiff Turbine, wo ich zumindest, nach dem Oger, nicht mehr weiterkomme und somit den Sector nicht abschliessen kann… seufz. Crafting von Waffen, wird bestimmt cool ?

D1vet

Mir schwant schlimmes, Crafting von Bungie umgesetzt ? Ich denke eher – es geht in Richtung Nein Danke. Wer kaum Content hinbekommt, 40 % aller Waffen die eingeführt werden auf Copy PAste Basis betreibt aus D2 Vergangenheit und D1 , wer usw und sofort – Der sollte lieber nicht den Crafting Sektor bedienen, wird Bungie eh vermasseln. Und Nein, das ist keine Schwarzmalerei, das nennt sich aus Jahrelanger Erfahrung -> realitätsnahe Vermutung.

Zuletzt bearbeitet vor 2 Monaten von D1vet
jolux

Dann craften sich alle die gleiche Godroll, die dann Meta wird, und dann muss der entsprechende Perk generft werden. Viel Spaß! 😉

Zuletzt bearbeitet vor 2 Monaten von jolux
Patsipat

Mal eine kurze Frage die nicht direkt zum Thema gehört: Lohnt sich ein Wiedereinstieg in Destiny 2? Hab, glaube, das letzte Mal bei dem Osiris Dlc gespielt.

Shirou Amakusa Tokisada

Naja wenn du seit Osiris nicht gespielt hast dann hast du viel zum nachholen und neu erleben aber letzten Endes finde ich das es deine Entscheidung

Furi

Auf jeden Fall. Hör nicht auf die Schwarzseher hier, die meckern eh immer und über alles…

Patsipat

Das Meckern ist man ja von anderen Spielen gewohnt.

Hab mal ne etwas doofe Frage: Ist es denn auch möglich die anderen beiden großen DLCs abseits vom aktuellen noch nachzuholen?

Furi

Man kann Forsaken, Shadowkeep und Beyond Light spielen.

Sleeping-Ex

Ich meine letztens gesehen zu haben das die Legendary Edition für 40€ im Angebot ist. Da sind dann Forsaken, Shadowkeep und Beyond Light drin. Du müsstest dir dann noch die aktuelle Season kaufen oder den Seasonpass um alle Inhalte seit Beyond Light freizuschalten. Was dann halt auch für die Exotics gilt. Letztendlich ist die Frage wieviel Geld man noch investieren will, auch wenn ich denke das der Content für ein halbes Jahr damit definitiv gegeben ist.

Zuletzt bearbeitet vor 2 Monaten von Sleeping-Ex
Dave

Absolut richtig was Du sagst, allerdings ist in der Legendary auch noch zusätzlich die aktuelle Saison enthalten.

MFG DaveyB

Millerntorian

Wobei der von dir genannte Preis (liegt so zwischen 33,- EUR und 39,- EUR je nach Shop) für den PC gilt. Die Konsolenversion (z.B. PS4) schlägt mit ca. 77,- EUR zu Buche.

btt., Kauf lohnt bestimmt. Gerade wenn man lange nicht gespielt hat, denn es bedeutet vielleicht, dass man mal Gefallen an dem Game hatte. Und jedes Game, welches einen unterhält, ist eine Investition wert. Ob es nun Macken hat oder nicht, ob man ldgl. 3 Tage damit spielt oder länger, entscheidend immer der persönliche Unterhaltungswert.

Insofern gilt für Spiele immer die individuelle Vorliebe. Alles andere (ob nun gute oder schlechte Erfahrungen anderer, denn ich bin nicht irgendwelche andere) ist ohne Bedeutung.

Sleeping-Ex

Jup, vollkommen richtig. Wenn ich 60 Tacken auf den Tisch lege und dafür zehn Stunden gut unterhalten werde war es mir das schon wert. Würde ich die selbe Zeit im Kino oder einer Bar verbringen würde mich das unter Garantie mehr kosten. ?

Millerntorian

..vor allen Dingen in ‘ner Bar. ?

Patsipat

Danke für die Antworten und ich hab mal zugeschlagen.
Jetzt muss ich mich erstmal wieder zurecht finden.

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