Der Grind war euch in Destiny 2 noch nicht anstrengend genug? Dann werdet ihr euch auf den Release des kommenden DLCs aber freuen. Bungie hat ein neues Feature für die Loot-hungrigen Hüter vorbereitet, das euch noch länger an den Grind binden soll.
Was wird sich ändern? Die Art, wie sich der Grind zukünftig in Destiny 2 entwickelt. Bungie verändert den Loot massiv und überarbeitet die Möglichkeit, Waffen und Rüstungen zu verbessern – zum Nachteil eurer Sammlung.
Viele eurer alten Items werden dennoch nutzbar sein, aber nicht ganz so stark wie die nagelneuen Items aus dem kommenden DLC. Es ist also an der Zeit, neue Items zu grinden, doch mit einem Haken: Jede Erweiterung wird euer Lichtlevel massiv zurücksetzen, damit der Grind von Neuem beginnt.
Das System ähnelt dabei an bekannte Mechaniken, die man von ARPGs kennt wie Diablo 4 oder PoE. Diese Wipes sollen Fans dazu animieren, neue Items und Builds zu testen und dafür sorgen, dass ihr länger grindet, um wieder genauso mächtig zu sein wie in der vorigen Erweiterung.
Wipes genau wie in Diablo 4
Womit haben Fans zu rechnen? Klar ist, Bungie möchte, dass Fans mit dem neuen „Portal“-System agieren, um so an ihre neuen Items heranzukommen. Ob es PvP, PvE oder allgemein das Endgame ist. Die einzigen Unterschiede sind nun eben die Tatsache, dass der neue Loot wichtiger ist und nicht nur eine neue Waffe oder Rüstungsteil darstellen, die man schick in den Tresor packen kann.
Wer wirklich die besten Items aus der aktuellen Erweiterung haben möchte, muss viel Zeit investieren, um die notwendigen Materialien und Rolls zu erlangen, die man sich wünscht.
Zudem werden alle Spieler zum Start der neuesten Erweiterung „Edge of Fate“ auf Power-Stufe 10 zurückgesetzt und müssen dann das neue Softcap 200 erreichen. Durch saisonale Buffs soll das Power-Level dann 450–550 Punkte erreichen können. Wichtig zu wissen ist hierbei, dass Bungie euch bei dem Release einer neuen Season wieder auf Stufe 200 zurücksetzt, damit ihr erneut grinden müsst.
Was ebenfalls zurückgesetzt wird, ist eure Sammlung von „Unstable Cores“ auf Deutsch „Instabile Kerne“. Diese werden dazu genutzt, eure Ausrüstung über das Softcap zu pushen, um noch stärker zu werden. Wenn die aktuelle Season aber endet, wird eure Sammlung der Kerne ebenfalls entfernt.
Hier könnte man Parallelen erkennen wie aus den bekannten ARPGs, indem jede neue Season dafür sorgt, dass jeder Spieler dieselben Chancen hat voranzuschreiten, ohne einen „Vorteil“ zu haben, weil man fleißig gespart hat.
Es bleibt abzuwarten, wie gut das System bei den Spielern tatsächlich ankommen wird. Die ersten Stimmen dazu sind jedoch zwiegespalten. Einige lieben die Änderungen und denken, Bungie würde ein Fundament für ein neues Zeitalter von Destiny 2 legen (Quelle: Reddit).
Andere hingegen sehen darin nur eine Praktik, um den Grind noch härter zu gestalten und Fans länger daran zu binden. Was haltet ihr von den Änderungen? Findet ihr sie gut oder schrecken sie euch ab? Lasst es uns in den Kommentaren erfahren! Mehr zu Destiny 2 findet ihr hier: Bungie bringt in wenigen Wochen einen neuen DLC für Destiny 2, doch sind das genug Inhalte, um Fans zurückzuholen?
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Die Idee sich an Diablo zu orientieren, ist eigentlich eine gute Idee. Das Problem ist nur, dass man in Diablo auch nach einer Season die Items auf dem ewigen Realm weiter verbessern kann und so quasi nichts verliert. Wenn man beispielsweise den Char in Qual 4 gegen Uber-Lilith ausprobieren möchte oder ein hohes Gruben Level erreichen möchte.
Das geht in dem Modell von Destiny 2 nicht. Es klingt nach einem Ähnlichen Vorhaben wie man es in The Division 2 umsetzten wollte.
Ich schaue mir die Änderungen an und warte mal ab was die Kritiker sagen. Destiny 2 ist wie Diablo 4 ein Spiel wo ich gerne für 3-4 Wochen reinschaue.
Ohne die Aussicht auf neuen oder überarbeiteten alten Content, können sie am Gameplay gerne soviele Änderungen vornehmen, wie sie wollen, Destiny 2 verbleibt weiterhin in dem Zustand, in dem es sich nun seit 4 Monaten befindet – ein deinstalliertes Spiel meiner PS5 Sammlung. Grundsätzlich bin ich derartigen Grind Mechaniken nicht abgeneigt, doch nach 2 1/2 Jahren exzessiven Gaming und 1 1/2 Jahren mit immer längeren Pausen, ist mir im März endlich der (endgültige) Cut gelungen und das was ich zum Content der neuen Erweiterung lese bzw vielmehr nicht lese, holt mich einfach nicht mehr ab. Doch Bungie darf sich gerne weiterhin „bemühen“, vielleicht erkennen sie ja irgendwann, warum ein härterer Grind nach ein paar neuen Waffen und ein saisonales Sunsetting die alten Spieler nicht zwingend zurückholt.
Wie noch öfter die selbe Aktivität bis man sein loot hat? Ne danke also das ist jetzt definitiv der Punkt wo ich fest zu Warframe wechseln werde.
Für so einen 180-Grad-Turn respektiere ich meine Freizeit mittlerweile zu sehr. Bei mir hat Bungie mit allem, was in letzter Zeit kommuniziert wurde, zumindest effektiv dafür gesorgt, dass ich keine Lust mehr habe. Aktuell schaffe ich es nicht einmal mehr, mich einen Abend auf eine Handvoll EP++ BZ zu motivieren. Ein kurzer Dungeon-Run mit Freunden war letztens lustig. Anschließend bin ich gerne wieder zu meiner Pile of Shame gewechselt.
Wenn ich könnte, würde ich mittlerweile sogar meine blödsinnigerweise getätigte Vorbestellung stornieren. Viele haben es auf den Punkt gebracht: Wahrscheinlich kommt bis auf das neue Gearsystem, ein bisschen Kepplar und massig recyceltem Kram nicht viel. Spielerbindung soll dann durch Grind des Todes aller 6 Monate gefestigt (gefesselt?) werden.
Es gibt sicherlich eine Zielgruppe und vielleicht hätte ein ähnliches System im Zuge einer größeren Erweiterung, als die Spieler noch motivierter waren, auch funktioniert. So bleibt nur abzuwarten, ob Bungie (zugegebenermaßen) mutiger (oder fauler?) Schritt genug Spieler wird binden können. Ich schaue dann wohl nur noch vom Seitenrand ab und zu mal rein und hoffe, dass sie das System bis Renegade vielleicht etwas „Papafreundlicher“ gestalten. Bezahlt hab ich Depp den Mist ja nun leider.
Mich schreckt diese Änderung enorm ab. Sie zeigt, dass keinerlei Respekt vor der Freizeit der Leute besteht. Mir vergeht da einfach der Spielspaß, wenn ich weiß, dass mein Loot in einigen Wochen eh für die Tonne ist oder wenn ich das ganze Leveln wieder von vorne beginnen muss.
Ab einem gewissen Punkt möchte ich sagen können “jetzt bin ich fertig mit meinem Build.” – wenn dann in Zukunft mal hier und da bessere Items erscheinen, die andere Gegenstände ersetzen, dann aktualisiere ich den Build natürlich.
Aber auf Krampf saisonales Sunsetting? Nö, danke.
Das erste dlc das ich nicht vorbestelle und mir erstmal als f2p anschaue. Ich glaub es wird viel zu grind lastig, wahrscheinlich warte ich das mit sh und iron dann Nach justiert wurde.
Ich bin mir da aktuell auch überhaupt nicht sicher, wie ich das ganze bewerten soll…seasonale Wipes in einem MMO-Shooter…
…auf der einen Seite spart man sich viel Arbeit und entgeht in gewisser Weise den Content-Loop, aber wirkt das nicht – vor allem für die Veteranen – nicht abschreckend?
Was mich wie outi wundert: bungie hat die letzten Monate/Jahre eigentlich das Gegenteil gemacht und nun gibts aus meiner Sicht völlig unerwartet eine 180Grad Kehrtwende?
Ich bin mir nicht sicher, ob nicht diese Maßnahme mehr Spieler vergrault als anlockt – aber mutig ist der Schritt schon und in gewisser Weise tatsächlich etwas interessant für mich.
Klingt für mich nach saisonalem Sunsetting. Klingt außerdem nach Hamsterrad. Mir fällt auf, dass Bungie viel über die kommenden Sandbox und Levelling-Änderungen spricht. Ueber neue Inhalte dafür wenig bis gar nicht. Da keimt in mir der Verdacht auf, dass es wohl ziemlich wenig neuen Content geben wird. Ich befürchte außerdem, dass das erstmalige Verlassen des Sonnensystems nicht dazu geführt hat, dass Bungie dafür neue Assets erstellt hat. Wird wohl an bereits bekannte Locations erinnern, vielleicht mit einer anderen Farbgebung.
Das Ganze stimmt mich wenig positiv, Hype nicht vorhanden, Vorfreude ist nahezu bei Null, so gefährlich nahe bei “völlig egal!” war mir im Vorfeld noch keine Destiny-Erweiterung.
Ich mach´s wie bei TFS: abwarten, Reviews der Erweiterung lesen, Eindrücke aus der Community einholen. Wenn die positiv sind, steige ich wenige Wochen nach Start ein, sonst lasse ich es.
Außerdem möchte ich Chris meine volle Zustimmung dazu aussprechen:
Also wie es verstanden habe: kein Strike, kein Lost Sector. Dafür ein 3 Mann Event das in seiner Schwierigkeit variieren kann.
Klingt nicht so nach burner.
Also, nicht, dass EIN neuer Strike oder EIN neuer Lost Sector der Burner wären, aber: wenn es nicht einmal diese gibt, wie zum Teufel will man die Spieler dazu bringen, die Core-Playlists zu spielen? Ich lass mal die geplanten Sandbox/Levelling Änderungen so stehen. Ob die gut oder schlecht sind, ist einerlei. Leider funktionionieren solche Dinge eher mit einer Community, die noch rasend Bock auf das Spiel hat und weniger mit einer zwölf Jahre alten Core-Resterampe. Die würde so was wie Content erwarten, wo nach es bis dato nicht ausschaut.
Meine Glaskugel zeigt entweder einen Forsaken-ähnlichen Content Hammer oder das Ende.
Wobei es mir gerade jetzt völlig unmöglich ist, ein PVP-Match zu starten, Trials oder Kontrolle. Wird wohl an mir liegen…
Oh wirklich,.kein Strike oder ähnliches? Ist das schon sicher, also wurde es von Bungie bestätigt?
Kerngedanke ist gut. Aber der Rest? Bungie setzt immer den Fokus auf Grind. Wenn wir Inhalte haben, die Spieler gerne rauf und runter spielen, dann brauchen wir gar keinen Grind um die Spieler zu binden.
Also dieses System könnte mich, je nach Umsetzung, von Destiny entfernen. Hab es bei Diablo schon nicht gemocht.
Aber was wirklich wieder fragwürdig ist… Bungie hat aus bestimmten Gründen irgendwann das Lichtlevel nur noch wenig oder garnicht zurück gesetzt weil es die Spieler hassen sinnlos zu grinden… warum zur Hölle kommen sie jetzt auf die Idee genau das Gegenteil kommt gut an? Ich ahne schlimmes…aber dann ist Bungie wirklich selbst Schuld. Einfach mal die Dienstberatungsprotokolle der letzten Jahre durchlesen 😉
Ich finde das auch seltsam. Als hätte die Taskforce Spielerbindung nach Jahren gedacht: Das muss es sein! Deshalb sind uns die Spieler davongerannt. Es lag nicht am Content, nicht am vernachlässigten PvP, nicht an Bugs oder Recycling. Die Leute arbeiten schlicht in ihrem echten Leben noch nicht genug. Ist doch wunderbar. Für die Entwickler weniger Aufwand, für die Spieler mehr Hamsterrad. Win-Win! 🤪 Könnte glatt aus nem Monthy Python Sketch stammen. 🤣
Tendenziell ne gute Idee, allerdings viel zu spät. Veteranen die sich kunstvolle Rüstungen ergrindet haben, trifft das mit am härtesten. Ich Frage mich auch wieso sowas jetzt kommt, nachdem die Story ja abgeschlossen ist. Ich für meinen Teil bin da raus, ich war lange genug in dem hamsterrad
Naja… Neue Saga, neues Glück. Hätte es selbst wohl nicht anders gemacht und gravierend neue Mechaniken auch erst zu begin einer neuen Saga eingeführt. Imagine du bist total lange dabei und mit der letzten Erweiterung einer Saga dreht sich das Gameplay um 180 Grad und nun kannst du als Konsument nicht mehr das Ende spielen weil du teile der neuen Mechanik hasst. Ist halt echt dumm diese Änderungen jetzt erst zu bringen.