Team hinter Demon Slayer macht Drohung wahr, lässt jetzt ersten Störenfried verhaften – Entpuppt sich als Verbrecher

Team hinter Demon Slayer macht Drohung wahr, lässt jetzt ersten Störenfried verhaften – Entpuppt sich als Verbrecher

Wer Demon Slayer im Kino mitfilmt, dem drohen harte Strafen – das kündigte das Animationsstudio schon vor Monaten an. Ein junger Mann war wohl so mutig, Infinity Castle direkt zum Kinostart des Animes in Japan mitzufilmen. Das könnte jetzt teuer für ihn werden.

Was ist passiert? Die Polizeiwache Otsuka des Metropolitan Police Department verhaftete am 30. Juli 2025 den 24-jährigen Koreaner namens Shin Jun-woo. Der junge Mann ist ein Berufsschüler aus dem Adachi-Bezirk in Tokyo und hat sich beim Kinobesuch etwas Schlimmes geleistet.

Ihm wird vorgeworfen, den Film Demon Slayer: Infinity Castle direkt zum Kinostart am 18. Juli 2025 in einem Kino in Japan mitgefilmt zu haben. Bei uns erscheint der Film erst am 18. September, in Japan startete er bereits 2 Monate früher. Er bildet den Anfang vom großen Finale von Demon Slayer.

Die Polizei vermutet, dass der junge Mann mit dem Smartphone den insgesamt 150 Minuten langen Film aufgenommen haben soll. Dieser soll allerdings bestreiten, dass er heimlich mitgefilmt habe.

Bei den Recherchen zu dem Koreaner kam allerdings heraus, dass er noch mehr Straftaten begangen haben könnte.

Mitfilmer hat wohl noch andere Straftaten begangen

Was hat er sich noch geleistet? Der Koreaner kaufte sich wohl mit der Kreditkarte einer fremden Person 200 Anime-Blu-rays im Wert von 1,3 Millionen Yen. Das macht umgerechnet etwa 7.600 Euro. 

Zudem fand die Polizei auf dem Smartphone des jungen Mannes tatsächlich den mitgefilmten Kinostreifen zu Demon Slayer. Ihm wird nun vorgeworfen, gegen das Gesetz zur Verhinderung illegaler Filmaufnahmen und das Urheberrechtsgesetz verstoßen zu haben.

Was droht dem jungen Mann? Das Team von Demon Slayer kündigte an, hart gegen Verbrecher vorzugehen, die im Kino mitfilmen.

Der Koreaner muss jetzt mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 10 Jahren und einer Geldstrafe von bis zu 10 Millionen Yen rechnen, wenn man den Kreditkartenbetrug nicht mitrechnet. Das wäre umgerechnet eine Strafe von etwa 58.000 Euro für ihn.

Demon Slayer ist schon jetzt ein voller Erfolg in Japan. Er soll in einem Monat nach seiner Veröffentlichung über 25,7 Milliarden Yen (150 Millionen Euro) eingespielt haben. Es bleibt abzuwarten, wie der Film im Rest der Welt ankommt. 

Doch der Erfolg des Mangas spricht dafür, dass der Kinofilm auch im Rest der Welt durch die Decke gegen wird: Ein Manga aus der Ära der Gen Alpha erreicht die Liga der Großen, schafft etwas, das nur Dragon Ball und One Piece gelungen ist

Quelle(n): Asahi, Mainichi, Sankei
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hyourinmaru

Tja, selber Schuld würde ich sagen. Warum filmt man auch einen Film im Kino mit und das mit einem Smartphone, wo man es alle anderen Kinobesucher mit auf der Tonspur hat und irgendwelche Personen zeitweise durch den Saal laufen, weil Toilette vllt.
Es war doch bekannt, dass man hart durchgreifen wird und trotzdem hat sich jemand gedacht “Jo, versuchen kann mans ja mal.” Jo, war n teurer Versuch. 🙄🤦

Deadlyjoker

10 Jahre für einen Film abfilmen, oof.

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