Am Abend des 19. Oktobers gingen neue Gerüchte um Bungie viral. Das Studio hinter Destiny 2 könnte zukünftig ein neues Spiel entwickeln – ganz offiziell im Universum von Star Wars.
Was sind das für Gerüchte? Der amerikanische Gaming-Journalist und Branchen-Insider Jeff Grubb hat am 19. Oktober 2026 in einer neuen Podcastfolge seiner Medienplattform „Giant Bomb” über verschiedene Gerüchte gesprochen, die einer Ausgabe des Videospielmagazins “Electronic Gaming Monthly” geäußert wurden (via YouTube).
Diese Gerüchte besagen, dass Disney große Pläne für die „Star Wars Battlefront“-Reihe habe und die „Anzugträger bei Lucasfilm derzeit auf der Suche nach einem Entwicklungspartner für den Nachfolger“ seien. Zwei Studios stechen dabei besonders hervor. Neben EA DICE, das bereits Star Wars Battlefront 2 entwickelt hat, soll außerdem Bungie in Betracht gezogen werden.
Bungie hat bereits im Rahmen von Destiny 2 mit Lucasfilm zusammengearbeitet und im Jahr 2025 die Erweiterung „Renegades” veröffentlicht, mit der von Star Wars inspirierte Inhalte wie Lichtschwerter in den Loot-Shooter kamen.
Experte glaubt, die angekündigten Destiny-Pläne würden nicht geopfert
Das sagt Destiny-Experte Paul Tassi zum Gerücht: Nachdem die von Jeff Grubb angesprochenen Gerüchte um ein mögliches Star Wars Battlefront 3 von Bungie in den sozialen Netzwerken diskutiert wurden, äußerte sich auch Destiny- und Bungie-Experte Paul Tassi von Forbes in einem YouTube-Video zu dem Thema.
Tassi begleitet Destiny und Bungie bereits seit Jahren sehr aktiv, ist eng mit einzelnen Mitarbeitern von Bungie verknüpft und hat nach eigenen Angaben sogar einige Freunde bei dem Studio.
In seinem Video sagt Tassi zunächst deutlich, dass Bungie derzeit bislang nicht an einem Battlefront-Spiel arbeitet. Zudem glaubt er, dass nicht das gesamte Studio an einem solchen Spiel arbeiten, sondern ein bereits bestehendes Team auf Battlefront 3 angesetzt werden würde.
Tassi ist dabei überzeugt, dass Bungie für Battlefront 3 nicht die bereits bewilligten Destiny-Pläne canceln würde. Das Studio hat erst im September 2026 angekündigt, die in der Vergangenheit aus dem Spiel entfernten Inhalte aus dem Content-Vault zu holen und zurück ins Spiel zu bringen.
Stattdessen glaubt Tassi, würde das derzeitige Marathon-Team damit beauftragt werden. Hierfür müsse der Extraction-Shooter aber sterben:
„Wir befinden uns derzeit in der Phase der letzten Chancen für Marathon. Wenn Marathon mit seinen kommenden Updates keine nennenswerten Ergebnisse liefert, könnte dieser Teil von Bungie künftig neben den bestehenden Destiny-Plänen zu einem Star-Wars-Spiel übergehen.“
Laut Tassi könnte das genau die Art von Deal sein, nach der Sony sucht, um Bungie so einzusetzen, „dass sie wieder Geld einbringen, anstatt durch Entwicklungskosten auszubluten.“
Wie würdet ihr ein Star Wars Battlefront 3 von Bungie finden? Glaubt ihr, das Spiel hätte Potenzial, oder würdet ihr lieber wieder einen Ableger von EA DICE sehen? Schreibt uns eure Meinung dazu gerne in die Kommentare!
Mit der großen Ankündigung, die ehemals entfernten Inhalte in Destiny zurückzubringen, hat Bungie einen wichtigen Schritt für die Zukunft von Destiny als Franchise und des Studios übernommen. MeinMMO-Redakteur Dariusz Müller ist aber vorerst nur vorsichtig optimistisch: Destiny 2: Den Content Vault zu sprengen, ist nur das absolute Minimum: Jetzt muss Bungie liefern
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