Borderlands 3 Reviews: Shooter wird auf Metacritic gelobt, aber nicht von allen

Der neue Loot-Shooter Borderlands 3 hat die ersten Reviews erhalten. Wir haben uns angeschaut, wie die Ersteindrücke und Reviews verschiedener Gaming-Websites und die Metacritic ausfallen.

Nachdem heute, am Montag den 9. September, die ersten Reviews zu Borderlands 3 erschienen, haben viele Seiten sofort ihre Meinungen veröffentlicht. Wir haben einige der Stimmen eingefangen und gesammelt, um sie Euch zu präsentieren.

So sind die Wertungen auf Metacritic: Borderlands 3 hat auf Metracritic aktuell eine Wertung von 85/100 (Stand 18:30 Uhr). Dabei sind bisher:

  • 15 Kritiken positiv
  • 1 Kritik gemischt
  • 0 Kritiken negativ.

Borderlands 3 hat offiziell am 13. September Release, weswegen noch keine User-Scores verfügbar sind. Einige der Wertungen sind hier im Detail aufgelistet:

Das ist unsere Wertung: Was MeinMMO vom neuen Shooter hält, könnt Ihr in unserem ausführlichen Test zu Borderlands 3 von Leya lesen.

Borderlands 3 im Test – Überrascht an keiner Stelle, ist trotzdem geil

Würdiger Nachfolger oder in der Zeit stehen geblieben?

Borderlands 3 kommt bisher größtenteils positiv an. Lediglich ein Ausreißer beleuchtet die Seiten, die weniger gutr ankommen, etwas deutlicher.

Das wird gelobt

Das Positive in Kürze: Die meisten Reviews sind sich in den positiven Punkten zu Borderlands 3 einig. Häufig gelobt werden:

  • Das actionreiche, kurzweilige Gameplay
  • Ein ausgefeiltes und belohnendes Skill- und Fortschritts-System
  • Die Auswahl und gewaltige Anzahl an verschiedenen Waffen

So kommt das Gameplay an: Das Gameplay von Borderlands 3 reicht dabei von Cutscenes, in denen Ihr Hintergrund-Wissen zu den Charakteren erlangen könnt oder witzige Geschichten erzählt bekommt über zahlreiche Quests bis hin zu den natürlich massenhaft auftretenden Schießereien.

Letztere machen laut den Reviews einen großen Teil des Charmes von Borderlands 3 und auch ein gutes Stück des Spiels selbst aus. Die Schusswechsel sind dabei nicht immer Anspruchsvoll, aber unterhaltsam. Die GameStar schreibt dazu:

Wirklich knallharten Anspruch entfaltet Borderlands 3 allerdings nur selten – und das ist auch völlig in Ordnung so! Es will ja gerade ein Shooter-Diablo sein, und dazu gehört nun mal auch bergeweise Kanonenfutter, durch das wir uns nach Herzenslust metzeln können.

So kommt das Skill-System an: Besonders für Spieler, die den Koop-Modus von Borderlands 3 genießen wollen, ist allerdings der Skill-Aspekt interessant. Die vier verfügbaren Helden des Spiels kommen alle mit einziagrtigen Fähigkeiten und Skill-Bäumen.

Je nachdem, wie Ihr skillt, spielen sich die Charaktere dabei anders und ein wenig individueller.

Borderlands 3 bringt mehr Flexibilität als je zuvor, den Charakter zu erschaffen, den Ihr wollt. Das erste Mal in der Serie ist ein aktiver Skill an einen der drei Talentbäume der Kammerjäger gebunden. […] Als Resultat könnt Ihr und ein Freund leicht den gleichen Charakter spielen, aber vollständig andere Builds und Rollen auf dem Schlachtfeld haben.

Gamespot

So kommen die Waffen an: Die bereits erwähnten Waffen sind dabei allerdings das Highlight für die meisten Tester. Bereits die Vorgänger von Borderlands 3 haben mit massenhaft Waffen bestochen, die es zu sammeln, auszuprobieren und zu benutzen gilt.

In Borderlands 3 haben die Waffenhersteller ihren Produkten noch spezielle Eigenschaften verliehen. Das führt dazu, dass sich jede Marke anders spielt. Für jeden Spielstil könnt Ihr so Eure ganz eigenen Lieblings-Waffen aussuchen. Leya sagt im MeinMMO-Test dazu:

Durch die zufälligen Kombinationen an Eigenschaften ist jeder Waffen-Drop eine Wundertüte. Die Waffen fühlen sich extrem unterschiedlich an. Es wird wohl jedem Spieler mal passieren, eine bestimmte Waffe mit zu niedrigem Level viel zu lange mitzuschleifen, weil sie sich für einen persönlich so perfekt anfühlt.

Das wird kritisiert

Das Negative in Kürze: Auf der anderen Seite gibt es auch einige Punkte, die negativ aufstoßen. In den meisten Reviews trösten die Vorteile die Tester über kleinere Fehler hinweg. Lediglich PCGamer geht härter ins Gericht mit Borderlands 3. Besonders kritisiert das Magazin:

  • Die flachen Charaktere und nur bedingt packende Story
  • Der kindische Fäkalhumor
  • Langweiliges Endgame und häufiger auftretende Bugs

Das stört an der Story: Zur den Charakteren schreibt PCGamer, dass diese oftmals schnell eingeführt werden, ihre Sätze sagen und dann wieder verschwinden oder verschwunden werden. Es sei, als solle man die Charaktere bereits kennen und sich freuen, dass sie kurz auftauchen.

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Es gibt Ausnahmen, aber viele Charaktere sind wohl recht flach.

Das stört am Inhalt: Der Humor klingt aber nach einem der größten Kritikpunkte, den PCGamer anzuführen hat. Das wäre vielleicht noch vor ein paar Jahren lustig gewesen, reicht aber heute nicht mehr aus, um zu überzeugen:

Es ist in den ’00ern hängengeblieben, als oberflächliche Vulgarität genug war, um ‚außergewöhnlich‘ zu sein – Borderlands 3 hat’s wirklich mit Kackhaufen. Damals, als die Reihe erst richtig ankam, reichte das. […]

Es ist gleichzeitig anziehend und abstoßend, ein FPS-RPG, das hervorsticht, wenn sein Waffen-Generations-System Waffen ausspuckt, die sich wundervoll anfühlen, versetzt mit Zusätzen, die Horden von Handlangern, Käfern und Soldaten in Wolken roten Nebels verwandeln […] Und dann erzählt es einen seiner langen, schlechten Witze und die Wolke verschwindet. Ich habe ein fürchterliches Trauma.

Dazu sei das Endgame öde, da es schlicht immer mehr und härteren Grind erfordere oder ein erneutes Durchspielen der Story. Einige Bugs sorgen jedoch dafür, dass man an etlichen Stellen länger sitzt als man eigentlich möchte.

Als „zugleich bester und schlechtester Teil der Reihe“ käme Borderlands 3 einfach zu spät.

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