Willkommen beim MeinMMO-Format „Das spielen wir an diesem Wochenende“. Wir verraten euch, was wir in den freien Tagen spielen und warum ihr genau dieses Spiel aktuell ebenfalls auf dem Schirm haben solltet. In dieser Ausgabe erfahrt ihr, warum MeinMMO-Autor Cedric Holmeier am Wochenende Honor of Kings: World grinden muss, das er eigentlich schon kennt.
Das beschäftigt mich dieses Wochenende: Eigentlich kenne ich Honor of Kings: World schon recht gut. Für euch habe ich den Titel in China bereits circa 40 Stunden gespielt und befinde mich dort nur einen Katzensprung von dem Endgame entfernt.
Dank Patches der Community klappt das inzwischen auch gut in Englisch, sodass ich auch die ein oder andere tiefere Mechanik inzwischen drauf habe. Doch am Wochenende läuft auch die Alpha des MMORPGs im Westen, und das trotz des guten Wetters nur bis zum 27. Mai.
Dort haben dann auch alle westlichen Spieler mit Zugang auch ohne Umwege die Möglichkeit, das neue MMORPG auszuprobieren. Für mich gibt es dabei zwar wenig Neues, die Entwickler zwingen mich aber dazu, dennoch wieder reinzuschauen.
Ein und kein MMORPG
Was ist das für ein MMORPG? Honor of Kings: World ist kein echtes MMORPG. Das muss ich Kollege Karsten Scholz einfach lassen. Der Titel ist einer der neuen Ableger des MMORPG-Lite-Genres. Wer will, kann das ganze Spiel quasi alleine durchspielen und braucht mit anderen Menschen keinen Kontakt zu haben.
Gleichzeitig kann man das aber dennoch tun und erlebt dabei die typischen MMORPG-Momente. Spaß hatte ich in meinem Test jedoch dennoch:
- Das Kampfsystem, das aus der Wahl der Fähigkeiten zweier MOBA-Charaktere besteht, spielte sich selbst mit einem Ping über 300 genial.
- Der Trubel in der Stadt funktioniert trotz schemenhafter Charaktere gut und gab mir ein richtig nostalgisches Erlebnis.
- Die offene Spielwelt war gut gefüllt, bot Rätsel, Bosse und Secrets! Außerdem kam man dank Fliege-Skateboard und Schnellreise zügig von A nach B.
- Das Spiel hat kein echtes Pay2Win, man orientiert sich eher an dem Monetarisierungssystem von MOBAs der 2010er Jahre.
- Im Housing-System steckt viel Liebe zum Detail und Fans von Die Sims kommen auf ihre Kosten.
- Die Grafik sieht ungewohnt scharf und gut aus, was mich überrascht hat, denn der Titel soll auch mobil laufen.
Obwohl Honor of Kings: World also kein „echtes“ MMORPG ist, hatte ich schon sehr viel Spaß dabei. Was mir klar fehlte, war eine Herausforderung. Für mich wurde der Grind stellenweise zu einfach, die Gegner waren entweder untötbar stark oder konnten meine HP kaum ankratzen.
Doch ich werde quasi zum Spielen gezwungen! Die Entwickler haben sich einen bösen Plan ausgedacht. Nur wer Level 21 im Test erreicht, wird auch zum nächsten eingeladen. Der erste Alpha-Test, um den es am Wochenende geht, wird mir persönlich aber kaum etwas Neues zeigen.
Laut den Experten gibt es für mich genau die gleichen Inhalte wie in China, bloß dass nun wohl das meiste auf Englisch übersetzt sein wird. Gleichzeitig läuft der Test nur für 6 Tage, vom 21. bis zum 27. Mai. Ich werde es also kaum in das Endgame schaffen, um dort endlich selbst zu sehen, ob es noch herausfordernd wird.
Gleichzeitig möchte ich natürlich an zukünftigen, längeren Tests teilnehmen und meine Chance nicht durch Untätigkeit verschenken. Ihr werdet mich ingame also als denjenigen sehen, der die ESC-Taste zum Überspringen der Dialoge fleißig drückt, um zu sehen, ob er es nicht doch noch bis ins Endgame schafft.
Der Zwang, Honor of Kings: World zu spielen, ist natürlich mit einem Augenzwinkern versehen. Ich bin auch gespannt, wie gut die Übersetzung inzwischen geworden ist und wie der Titel im Westen so ganz ohne Identifikation mit den nur in China bekannten Charakteren auskommt. Mehr Informationen zum Test bekommt ihr hier: Honor of Kings World Alpha: Alles, was ihr zu Startzeit, Dauer, Anmeldung und Systemanforderungen wissen müsst
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