ArcheAge: Schöne neue Welt? Update 3.0 Revelation kommt

Trions Sandbox-MMO ArcheAge startet am 10. Dezember einen Neuanfang. Mit Update 3.0 Revelation kommen nicht nur viele neue Inhalte ins Spiel, es besteht auch die Möglichkeit, nochmal ganz von vorne zu beginnen.

Die Geschichte von ArcheAge liest sich teilweise wie eine Lehrstunde zum Thema: „Fehler, die man vermeiden sollte, wenn man ein MMO aufziehen will“. Denn vom Start an plagten diverse Probleme das Sandbox-Projekt. Die schlimmsten Schnitzer waren zweifellos massive Login-Probleme zum Release, die vielen Spielern nie eine Chance auf dem umkämpfen Immobilienmarkt ließen, Pay2Win-Vorwürfe sowie der Shitstorm mit dem rosa Delfin, womit Trion seine treuen Kunden erzürnte.

ArcheAge Party

Nochmal, aber diesmal richtig!

Dennoch hielt sich ArcheAge, wurde weiterentwickelt und nach und nach verbessert. Zuletzt mit Update 2.0, mit dem die Spieler ganze Nationen gründen durften. Jetzt legt Trion noch einen drauf und bringt mit Update 3.0 die Möglichkeit, nochmal ganz neu zu beginnen. Es gibt ab dem 10. Dezember die Gelegenheit, auf einem speziellen Neustart-Server ein neues Konto zu eröffnen und dort dann endlich das Spiel so zu beginnen, wie es eigentlich schon damals im Jahr 2014  gedacht war. Also ohne Warteschlangen, Pay2Win und Ärger.

  • Die Server starten nicht alle gleichzeitig, sondern werden nach einem strengen Zeitplan nach und nach geöffnet. So sollen die Server-Crashes der Vergangenheit verhindert werden. Geplant ist, dass die Server am Samstagnachmittag zwischen 16 und 18 Uhr wieder hochfahren.
  • Der umstrittene Echtgeld-Shop bietet jetzt weniger und andere Items an. Beispielsweise gibt es keine unbegrenzt kaufbaren Echtgeld-Tränke mehr, die eure Energie wieder auffüllen. Stattdessen könnt ihr nur noch eine Art Trank-Abo anlegen, das euch jeden Tag für einen Monat je ein Tränklein spendiert. Dadurch sollte ein großer Pay2Win-Vorwurf ausgeschaltet werden.
  • Man kann bei diesem Neustart keine Fortschritt von den alten Servern auf die neuen Mitnehmen, es werden wirklich alle Spieler gleichberechtigt sein.
  • Gründer bekommen nur Titel und kosmetische Items für den Neustart.

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Sandbox, wie sie sein soll

Durch die genannten Maßnahmen soll die „Rush-Phase“ so lang wie möglich anhalten, also die Zeit, in der die Spieler wie damals die Siedler im Wilden Westen der USA immer weiter vordringen und Land und Ressourcen für sich beanspruchen und darum kämpfen. Und das alles ohne massenweise gegen Geld kaufbare Items, die einen Vorteil verschaffen.

Ebenfalls ein Grund für den Neuanfang: Die neuen Völker der Zwerge und Kriegsgeborenen. Wer diese zocken will, muss eh neu anfangen, warum also nicht gleich auf den neuen Servern? Außerdem gibt es mit den neuen Völkern auch neue Gebiete und sogar eine Zone, in der massenweise Housing-Plätze stehen und PvP-Verbot herrscht. Ideal für Leute, die gemütlich eine Existenz aufbauen wollen.

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Jürgen meint: Besser spät als nie! ArcheAge hat sich in seiner bisherigen Geschichte nicht gerade mit Ruhm bedeckt, aber wenn der Neustart so klappt, wie sich die Entwickler das vorstellen, könnte ArcheAge endlich so laufen, wie es Sandbox-Fans damals schon haben wollten.

Verpasst auch nicht meinen großen Artikel zum Thema: ArcheAge – Ein Fest für Gilden!

Autor(in)
Quelle(n): MMORPG.comMassively OP
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