Warum ich mir in Anthem einen Ausschalter für die Dialoge wünsche

Eine effektive Möglichkeit des Gear-Farmens in Anthem sind Festungen. Micha verliert dabei mittlerweile jedoch regelmäßig den Verstand.

Festungen sind in Anthem eine beliebte Methode, um Gear zu Farmen. Sie bieten einen etwas knackigeren Schwierigkeitsgrad, lassen sich jedoch trotzdem flott erledigen. Perfekt also, um zwischendurch noch ein wenig auf Lootjagd zu gehen.

Das einzige, was mir dabei den Spielspaß trübt, sind die Dialoge der NPCs. Diese wiederholen sich nämlich immer wieder und wieder.

Anthem Faye
Faye ist ein ganz wunderbarer Charakter, aber in der Mine der Tyrannin würde ich sie gerne ausblenden können.

Was ist das Problem? Mein liebster Farm-Spot ist derzeit die Festung „Mine der Tyrannin“. Diese ist schon aus den Betas bekannt und die meisten Spieler kennen sie in- und auswendig.

Alle Infos zu den drei bisherigen Festungen findet Ihr hier.

Meinem Spaß tut dies jedoch keinen Abbruch, denn je nach Schwierigkeitsstufe ist der Stronghold noch so knackig, dass er eine Herausforderung ist, jedoch kurz genug, damit man einige Läufe hintereinander schafft.

Wenn man sie denn schafft: Mit bluten schon nach einigen Durchläufen die Ohren, denn die Dialoge der NPCs gehen mir mächtig auf den Keks.

Anthem Mine der Tyrannin
Nicht die riesige Tyrannin, sondern die Dialoge sind der Endboss in dem Stronghold.

NPCs halten nie den Mund: Anscheinend hat BioWare nur je einen Dialog pro Festung aufnehmen lassen, denn bei jedem Betreten der Dungeons spulen die NPCs die gleiche Platte ab.

In der Mine darf ich mir jedes Mal anhören, was die Skar doch für Bastarde sind, weil sie Eier gefüllt mit Säure zu den Relikten bringen. Meine Vorahnungen haben zudem Hand und Fuß und mein Freelancer klopft sich später auf den Rücken.

Nachdem der Endboss gefallen ist, wird mir entgegengebrüllt, dass dieser sogar bei seinem Tod gruselig ist und dass der Corvus-Agent Sev mindestens acht Biere trinken muss, um den Minen-Boss zu vergessen – eins für jedes Bein der Tyrannin.

Was bei den ersten zehn Malen noch irgendwie erheiternd war, wird bei jeder weiteren Festung zur Qual.

Gegen welche Feinde Ihr in Anthem noch antreten müsst, haben wir hier für Euch.

Die Skar: Was für Bastarde!

Was kann man tun? Hier muss ich mal die Konkurrenz in Form von Destiny heranziehen, denn die Spiele hatten zwar ebenfalls nicht die besten Dialoge, diese haben sich jedoch wenigstens abgewechselt. Die Einführungen vor jedem Strike, während man im Anflug war, haben bei den Destiny-1-Fans mittlerweile Kultstatus erreicht.

Auch in Destiny 2 wird man in den Dungeons mit Dialogen verschiedener Charaktere bombardiert. Durch die Abwechslung fallen diese meiner Meinung nach jedoch nicht so negativ auf.

Im Anthem-Subreddit plädieren einige Spieler dafür, dass man die Dialoge abschalten oder wenigstens die Häufigkeit der Ansagen reduzieren kann. Auf die Richtungsangaben wollen einige Spieler nämlich nicht verzichten.

Wegen mir könnte BioWare die Konversationen in den Strongholds nach dem ersten Durchlauf komplett deaktivieren. Dann habe ich die Story der Festung gehört und kann mich ganz auf das Gameplay konzentrieren.

Auf die bösen Jungs schießen erklärt sich doch eigentlich ganz von selbst.

Was ist mit Euch? Seid Ihr Fans der Festungs-Dialoge oder kommen sie Euch auch zu den Ohren raus?

Spieler scheinen in Anthem zudem Probleme mit Kreisen zu haben:

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Quelle(n): RedditReddit
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