Neben The Boys gibt es auf Amazon Prime Video eine weitere Serie, die das Superhelden-Genre parodiert. Allerdings tut sie es auf eine wesentlich familienfreundlichere Weise und erntet dafür Traumwertungen.
Um welche Serie geht es? The Tick erschien erstmals 2016 und lief in zwei Staffeln bis ins Jahr 2019. Es handelt sich um die Adaption der gleichnamigen Comic-Reihe von Ben Endlund. Grundgedanke davon war, eine Parodie auf klassische Superhelden zu schaffen.
Wie im Comic steht auch in der Serie der titelgebende Tick im Vordergrund. Er ist ein durchgeknallter Superheld, der sich neben seinem blauen Anzug vor allem dadurch auszeichnet, dass er so gut wie unverletzbar ist. Selbst die tödlichsten Waffen können ihm kaum etwas anhaben. Tick ist als Charakter ebenso überzeichnet wie der Rest der Geschichte.
An seiner Seite kämpft etwa der junge Arthur, der ebenfalls ein lächerliches Kostüm trägt, das ein wenig an ein Insekt erinnert. Gemeinsam stellen sie sich einem Oberbösewicht namens The Terror, der plötzlich wieder auftaucht – und mit dem Tick noch eine Rechnung offen hat. The Terror hat nämlich seinen Vater umgebracht.
The Boys, nur wesentlich zahmer
Was macht die Serie so gut? Auf Rotten Tomatoes kommt The Tick auf eine hervorragende Wertung von 95 % bei den Kritikern, während die Zuschauer ebenfalls mit starken 93 % werten.
Gelobt werden vor allem der Humor und die Darstellung der Figuren, die der überdrehten Serie ein Herz und eine Seele geben würden. Hinzu kommt die Action, die das Chaos begleitet.
Besonders wer auf Parodien des Superhelden-Genres steht, sollte The Tick eine Chance geben. Die Serie teilt sich einige Aspekte mit dem Prime-Aushängeschild The Boys, das 2026 sein Finale hatte: Beide Produktionen machen sich über Superhelden lustig, spielen mit Klischees und üben Kritik an etablierten Systemen wie etwa Bürokratie. In The Tick gibt es beispielsweise eine Behörde, bei der sich Helden registrieren sollen.
Aber es gibt auch einen großen Unterschied zwischen den beiden Serien. In erster Linie liegt er im Gewaltgrad und der generellen Härte. The Tick ist familienfreundlicher und ab 12 Jahren freigegeben, während The Boys hierzulande erst ab 16 bzw. 18 Jahren freigegeben wurde. Generell ist The Tick weniger düster und zynisch und geht lockerer mit seinen Themen um.
Mit nur 22 Folgen zu je knapp 30 Minuten ist die Serie auch kein überaus großer Brocken. Habt ihr The Tick bereits gesehen oder überlegt ihr, einen Blick zu riskieren? Schreibt es uns gerne in die Kommentare. Im seriösen
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