Steam Deck, wenn ihr es schon besitzt

Das Steam Deck ist der bekannteste Gaming-Handheld. Ihr könnt mit dem Gerät unterwegs spielen oder das Steam Deck wie eine Switch an einen Monitor anschließen und auf diese Weise das Deck wie einen PC verwenden. Das Steam Deck setzt auf SteamOS und verzichtet auf Windows als Betriebssystem.
Vorteile: Auf dem Steam Deck könnt ihr so ziemlich alle eure Spiele spielen, die ihr auf Steam gekauft habt. Spiele, die als „Steam Deck Verified“ markiert sind, funktionieren garantiert ohne Probleme.
Selbst Spiele von Epic oder anderen Plattformen funktionieren, wenn ihr Workarounds in Kauf nehmt. Das Steam Deck könnt ihr obendrein wie einen richtigen PC nutzen, indem ihr das Gerät an einen Monitor anschließt.
Nachteile: Für einige Spiele müsst ihr euch Tipps heraussuchen oder mit Proton herumspielen, bis alles einwandfrei funktioniert. Einige Spiele, die auf spezifische Anti-Cheat-Methoden setzen, funktionieren hingegen gar nicht auf dem Steam Deck. Ihr könnt das Steam Deck zwar an den Monitor anschließen, aber bei hohen Auflösungen ist schnell die Grenze bei der Performance erreicht.
Kosten: Mindestens 569 Euro für das Steam Deck OLED mit 512 GB Speicher. Zum derzeitigen Zeitpunkt (Stand: 1. April 2026) ist kein Modell auf Steam verfügbar.
Welche Alternativen gibt es? Neben dem Steam Deck gibt es noch etliche weitere Gaming-Handhelds, mit denen ihr unterwegs spielen könnt. Die Preise fallen aber teilweise wirklich happig aus. Für Geräte wie das ROG Ally X oder den Lenovo Legion Go Gen 2 werden schnell mehr als 1.000 Euro fällig. Alle Alternativen zum Steam Deck findet ihr direkt auf MeinMMO vorgestellt.
Mit der Steam Machine gibt es bald eine weitere Alternative von Valve. Offiziell soll der Steam-PC noch 2026 erscheinen, doch noch sind viele wichtige Informationen, darunter der Preis, noch nicht bekannt. MeinMMO stellt euch alle wichtigen Informationen rund um die Steam Machine in unserem offizellen FAQ vor: Steam Machine: Die wichtigsten Fragen und Antworten
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Ich glaube ein großes Problem bei Diensten wie GFN über das viele sich nicht so richtig Gedanken machen ist der Umstand, dass einem nichts mehr gehört und man sich abhängig macht von Dienstleistern. Klar machts rein rechnerisch für viele von uns Sinn – bei den Hardware Preisen kann man alle paar Jahre schon ein paar 1000€ für ne neue Kiste ausgeben, wenn man am Limit bleiben will. Dagegen sind die Gebühren für GFN ein Witz. Aber man hat halt auch nichts in der Hand.
Wenn du Spiele etwa über Steam kaufst, gehören diese dir ja auch in dem Sinne nicht, weil du nur die Lizenz bezahlst. Also aus der Perspektive machst du dich auch von Steam, Epic oder wem auch immer abhängig. Diese Diskussion um das “Besitzen oder nicht besitzen”, führen wir ja, seit es Steam und Co gibt und seit dem Ubisoft-Drama ist die Diskussion noch viel aktueller geworden.
Wenn Steam oder Ubisoft dir die Lizenz entziehst, hast du ja auch nichts in der Hand, nur deine Hardware unterm Tisch stehen. Und ohne die passenden Spiele steht die Hardware auch nur daheim herum.
Selbst die Cartridges von Nintendo oder PS5-Blurays sind nichts wert, wenn der Entwickler das Spiel abschaltet oder die Lizenz aus welchen Gründen auch immer abläuft.
Bei GeForce Now und Konsorten zahlst du ja “nur” dafür, deren Hardware nutzen zu dürfen. Das ist wie mit jeder anderen Dienstleistung. Für die U-Bahn oder Straßenbahn muss ich mir ja auch ein Ticket ziehen, deswegen gehört mir aber noch kein Teil der Straßenbahn, mit der ich gefahren bin 😅
Klar, für einige mag sich die Investition von 1.500 Euro in einen PC mehr rechnen als so ein Abo, aber es gibt auch Leute, die halt alle paar Monate sehr viel spielen und dann wieder monatelang gar nicht. Wenn man die Spiele eh schon gekauft hat, mag da so ein Abo einfach interessanter sein.
Da stimme ich dir (mit Ausnahme des Beispiels des ÖPNV) absolut zu. Es betrifft tatsächlich das gesamte Feld der “Nutzungrechte von digitalen Produkten”.