Activision Blizzard will seinen Finanzchef feuern – 26% Kursverlust

Wie Activision Blizzard (WoW, Destiny 2, Overwatch) bekannt gibt, will man sich von seinem Finanzchef trennen. Der hat im letzten Finanzjahr fast 10 Millionen $ an Honorar kassiert. Die Firma gibt keinen Grund für die Entlassung an, aber der Aktienkurs ist 2018 um 26% gefallen.

Um wen geht es? Es geht um den 48-jährigen Spencer Neumann. Der ist CFO, Chief Financial Officer, für den riesigen Gaming-Publisher Activision Blizzard.

Neumann ist seit 2017 bei Activision Blizzard. Vorher war der Harvard-Absolvent unter anderem bei Walt Disney und ABC.

Neumann hat 2017 insgesamt 9,47 Millionen US-Dollar an „Kompensation“ erhalten.

Activision Blizzard teilt als börsennotiertes Unternehmen solche Entscheidung in der Führung offiziell mit, die füllen da Formulare bei der Börsenaufsicht aus (via sec.gov). 

WoW Screenshot Sylvanas For the Horde

Warum entlässt Activision Blizzard seinen CFO? Dafür nennt der Publisher keine offiziellen Gründe. Man teilt lediglich offiziell mit, die Entlassung stehe „in keinem Zusammenhang mit dem Finanzbericht der Firma oder der Offenlegung von Kontrollen und Prozeduren.“

Also es steckt kein Grund dahinter, den man mitteilen müsste.

Es gibt aber zwei große Spekulationen:

  • Zum einen berichtet Reuters, der Serien-Riese Netflix wolle Neumann abwerben, damit er der Finanzchef dort wird.
  • Und zum anderen ist der Aktienkurs von Activision Blizzard 2018 um 26% gefallen – allein im Dezember 2018 verlor die Aktie 10% des Werts, nachdem bekannt wurde, dass sich die Zahl der monatlich aktiven Nutzer verringert hatte.
cod blackout

Welche Probleme hat Activision Blizzard? In letzter Zeit mehren sich Negativ-Nachrichten bei den Titeln des Konzerns:

Activision Blizzard hat drei Quartale in Folge an monatlich aktiven Nutzern verloren. Gründe dafür könnten das zunehmende Alter der Spiele sein (WoW) oder dass Fortnite den Hype um Titel wie Overwatch oder Call of Duty: Black Ops 4 einschnürt.

Der Aufstieg von Fortnite und der Fall von Destiny 2

Wie geht es jetzt weiter? Neumann wird die Gelegenheit haben, sich gegen die Entlassung zu wehren. Währenddessen wird er suspendiert, bekommt aber weiter sein Gehalt.

Doch ab Dienstag ist Dennis Durkin, der aktuelle Chief Corporate Officer, für die Finanzdinge von Activision Blizzard zuständig. Der hatte den Job als CFO schon von 2012 bis 2017.

In letzter Zeit gibt es einige Reports, dass sich Activision stärker bei Blizzard einmischt. Der gestiegene finanzielle Druck könnte dafür verantwortlich sein.

Insider sagt: Blizzard spart jetzt überall, außer an der Spieleentwicklung
Quelle(n): cnbc, dvsgaming
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JamMamela
JamMamela
1 Jahr zuvor

Wenn man sich die Geschichte von Walt Disney ansieht dann kommt mir nur ein naaahjaaa.

Sexismus in Kinderfilme, eingefügte Bilder in Millisekunden tackt von nackten Frauen…

Wann war der genau bei Disney?
OMG ich bin wahrscheinlich damit aufgewachsen

Der Blobb
Der Blobb
1 Jahr zuvor

Ich glaube, der am wenigsten damit zu tun hat, ist der Finanzchef – LOL

Mampfie
Mampfie
1 Jahr zuvor

Auf die Community scheißen ☑
Halbfertigen WoW Content liefern ☑
Diablo Mobile Desaster auf der BlizzCon ☑
Heftige Zensur Welle im Netz um die Diablo Fans Mundtot zu machen ☑
HotS Support eingestellt ☑

Alles richtig gemacht würd ich sagen.

Napoleon
Napoleon
1 Jahr zuvor

Einen Frage: Kannst du auch was anderes, außer haten, bzw. gibt es überhaupt ein, das dir ansatzweise zusagt?:D
Fällt nur auf, da du wirklich bei fast jedem Spiel wiederholt mit aggressiv negativen Kommentaren glänzt^^

Mampfie
Mampfie
1 Jahr zuvor

Willst du mir etwa sagen dass diese Punkte die ich nannte nicht der Wahrheit entsprechen? Ich bin negativ weil nun mal nahezu alles Scheiße ist, wenn du dich gerne verarschen lässt bitte.

Zerodah Zultek
Zerodah Zultek
1 Jahr zuvor

Blizzard macht alles falsch, was man nur falsch machen könnte.
Schuld hat aber der Finanzchef.
Oh Blizzard. 20 Jahre, doch kein König regiert für immer.
Ihr macht euch aktuell ALLES kaputt.

Scaver
Scaver
1 Jahr zuvor

Sorry, aber die Aussage ist alles andere als richtig.
WoW läuft immer noch super und spühlt Blizzard mehr Geld in die Kassen, als fast jeder andere Titel jedes anderen Publishers. Ja, es könnte besser sein, aber besser geht immer.
Trotz Kritik, Problemen und Fehlern (die WoW schon immer in irgend einer Form hatte), ist WoW Millionen von Dollar davon entfernt, irgendwie unrentabel zu werden.

HotS war nie ein Hit und hat nie das große Geld gebracht. Dazu war die MOBA Konkurrenz schon immer viel zu groß.
Bei MOBAs ist LOL der unverdrängbare Platzhirsch, wie es WoW bei MMORPGs ist.

Overwatch fährt auch mehr als genug Gewinne ein. Es ist auch weit entfernt, ernsthafe Konkurrenz zu haben und irgendwie unrentabel zu sein.

Diablo III und StarCraft II sind zwar keine Gelddruckmaschinen, haben aber schon mehr als genug Gewinne eingefahren und was jetzt da noch rein kommt, ist eben ein nettes Plus. Sind ja auch im Betrieb nicht so kostenintensiv wie z.B. WoW oder Overwatch.

Bei Hearthstone weiß ich es gerade nicht, das interessiert mich nicht so sehr. Da müsste ich noch mal in den Bericht schauen. Aber eines dürfte sicher sein… auch das ist kein finanzielles Grab.

Unterm Strich geht es Blizzard gut.
Blizzard hatte bisher nur den Luxus, bei den Strukturen nicht so auf Kosteneffizienz achten zu müssen.
Activision Blizzard (=/= Blizzard) geht es auch nicht schlecht. Sicher, der Aktienwert ist gefallen, aber alles andere als schlecht. Sie machen auch keine Verluste, nur weniger Gewinne. Um das auszugleichen werden nun überall die Kosten überprüft und optimiert, auch bei Blizzard.

Kaputt ist das gar nichts und sie machen auch nichts kaputt!

Hans3000
Hans3000
1 Jahr zuvor

Fanboy? Ob etwas rentabel ist oder nicht weiß du ja nicht. Da Blizzard keine konkreten Abonnentenzahlen nennt und welche kosten dagegen stehen. Ob WoW die anderen unrentablen Spiele bzw. die nie veröffentlichen Projekte trägt weiß du auch nicht. Auch wenn die Einnahmen für Blizzard genug sind, kommt immer noch ein Aktionäre daher und meint zu wenig Rendite und investiert wo anders. Dadurch sinkt der Aktienwert und hat weniger Kapital.

Dunnkare
Dunnkare
1 Jahr zuvor

Berichte. Es gibt *Berichte*, dass Activision sich mehr bei Blizzard einmischt. Ist das so schwierig?

Alex Lein
Alex Lein
1 Jahr zuvor

Also so wie ich das mitbekommen habe, wurde er nicht „gekündigt“ sondern ist von sich aus gegangen um bei Netflix jetzt den Job zu übernehmen. Daraufhin hat Blizzard es als „Kündigung“ dahingestellt.
Dazu gibt es seit ca. 2 stunden auf Youtube von so nem Youtuber der ständig über Blizzard berichtet ein Video.

Freez951
Freez951
1 Jahr zuvor

Ja, ob das wirklich so stimmt? Warum sollte er freiwillig zu Netflix gehen? Die Firma hat immense Schulden. Es ist so als würde man ein sinkende Schiff betreten wollen.

Scaver
Scaver
1 Jahr zuvor

Schulden sind nichts negatives in Unternehmen, zumindest nicht grundsätzlich.

Man muss sehen, wie viel Vermögen den Schulden gegenüberstehen.
Oftmals machen Unternehmen bewusst schulden.
So kann es sich für viele Unternehmen rechnen, Anschaffungen durch Kredite zu finanzieren, anstelle sie direkt aus dem Vermögen zu bezahlen.

Könnte das bis ins Detail hier erklären, aber das ist eher unnötig.

Man kann aber unterm Strich sagen, dass es Netflix nicht schlecht geht.
Ist ähnlich wie bei Amazon. Gewinne werden sofort wieder investiert, dazu Kredite aufgenommen. Unterm Strich bleibt wenig übrig. Würde man die Investitionen aber kurzfristig stoppen, können die Schulden schnell bezahlt werden und es bleibt mehr als genug Gewinn übrig.

Scaver
Scaver
1 Jahr zuvor

Naja, Activision Blizzard hat der Aufsichtsbehörde mitgeteilt, dass er entlassen wurde. Also wird das so wohl auch stimmen. Eine falsche Angabe dort, auch ob jemand entlassen wurde oder gekündigt hat, würde zu enormen Strafen führen.
Da wäre Activision Blizzard ja schön blöd!

TheDivine
TheDivine
1 Jahr zuvor

Schon gespannt wann ein Artikel zu Asmongolds reaktion auf den Reddit post kommt der mit über 40k upvotes eingeschlagen hat.
Bin die Tage zufällig drüber gestolpert, da ich nun schon recht lange das interesse an Wow verloren habe.
Aber der Post hat mir wirklich aus der Seele gesprochen.

Nyaromight
Nyaromight
1 Jahr zuvor

Hast nen Link dazu? Finde den post nicht.

TheDivine
TheDivine
1 Jahr zuvor

https://www.reddit.com/r/wo

Oder direkt von Asmongold vorgelesen:
https://youtu.be/r6NAhdn3Gq8

Blbl….doppelpost ????

TheDivine
TheDivine
1 Jahr zuvor
Bavarian Wolf
Bavarian Wolf
1 Jahr zuvor

Link

Lygras Hypocrit
Lygras Hypocrit
1 Jahr zuvor

Ja das sind genau die Artikel die wir brauchen, über irgendeinen ungepflegten Nerd der in seiner Messi Bude 24/7 Wow zockt.

TheDivine
TheDivine
1 Jahr zuvor

An dem Reddit post ist trotzdem viel wahres dran.
Inzwischen über 40k upvotes haben mMn einiges an Aussagekraft.

Lygras Hypocrit
Lygras Hypocrit
1 Jahr zuvor

Das wollte ich auch gar nicht in Abrede stellen.

Mampfie
Mampfie
1 Jahr zuvor

Aber jeden Tag was von Ninja hören der 24/7 Fortnite zockt.

Lygras Hypocrit
Lygras Hypocrit
1 Jahr zuvor

HaHa, da muss ich dir uneingeschränkt Recht geben. Der Typ ist ähnlich irrelevant.

Phil
Phil
1 Jahr zuvor

Aktienkurs um 26% gefallen, da kann man ja nur hoffen das es an nicht verkauften Lootboxen lag!

Belpherus
Belpherus
1 Jahr zuvor

Es geht nur um Zahlen. Wenn Investoren sehen, das ihre Investition auf irgend eine Art an Wert verliert, dann verkaufen sie schnell ihre Anteil. Gerade jetzt wo Aktien viel schneller gekauft und verkauft werden war das abzusehen nach dem Diablo Skandal

Phil
Phil
1 Jahr zuvor

Das war auch nur ein Spaß um das Jahr mit Lootboxhate zu starten ;D

Belpherus
Belpherus
1 Jahr zuvor

Such dir nen besseren Vorsatz, bitte.

Phil
Phil
1 Jahr zuvor

Ein Hoch auf die Lootboxen?

Belpherus
Belpherus
1 Jahr zuvor

Nein, ich denke nur das negative Stimmung zu verbreiten über ein Thema was bisher nichts als negative Stimmung gebracht hat ist keine gute Sache.
Lootboxen sind sowieso bei weitem nicht mehr so ein Thema. Viele Publisher werden davon absehen noch welche zu Verkaufen denn sie stehen auf einer wabbeligen Gesetzteslage.

Phil
Phil
1 Jahr zuvor

Absolut die werden auf diese Einnahmen verzichten, die teilweise die Einnahmen der verkauften Spiele übertreffen, selbst wenn Lootboxen nach EU Recht jemals unter Glücksspiel oder ähnlichen fallen sollten kommt ein +18 Stempel auf die Box oder wie es atm in China gemacht wird man kann Boxen dann für Geld kaufen den Coins dürfen verkauft werden… Man muss das neue auch nicht mit positiver Stimmung beginnen wo kein Platz für ist^^

Belpherus
Belpherus
1 Jahr zuvor

Sie Bonuseinnahmen beziehen sich allerdings nicht nur auf Lootboxen, sondern auf Mikrotransaktionen generell. Außerdem haben die Spieler seit BF2 so viel Wind dagegen geschürrt, dass kaum noch Spiele welche eingebaut haben danach. Selbst EA scheint die nicht mehr in Multiplayertitel einbauen zu wollen, verständlicherweise. Außerdem hat es nichts damit zu tun, das ich nicht angebrachte positve Stimmung verbreiten will. Man muss aber auch nicht auf biegen und brechen negative verteilen.

Sha
Sha
1 Jahr zuvor

Das Hunting wird für den jetzigen Wechsel Mitschuld sein, gut reagiert .

TestP
TestP
1 Jahr zuvor

Der Typ ist ein CFO. Der hat was die Spielentwicklung angeht jetzt nicht so viel zu melden. Man kann ihn auch nicht für die Fails, die Actvision Blizzard so macht nicht verantwortlich machen. Vielleicht geht er aus freien Stücken, wer weiss?

MfG

self1sch
self1sch
1 Jahr zuvor

Er entwickelt selbst keine Spiele, der CFO hat aber sehr wohl großen Einfluss auf die Entwicklung zukünftiger Projekte und deren Finanzierung. Der CFO kann sagen: „Der Mobile Market ist höchst lukrativ, wir sollten einen Teil unser Ressourcen dafür aufwenden“. Wenn der Rest der Firmenführung zustimmt, dann wird das auch gemacht. Mal ganz simpel gesagt….
Bei jeder Firma geht es darum so viel Gewinn wie möglich zu machen, der CFO spielt dabei die Hauptrolle.

Plauze
Plauze
1 Jahr zuvor

Wenn da eine Person, und es wird nicht der einzige sein, knapp 10 Mio im Jahr abgreifen kann, kann es denen ja gar nicht sooo schlecht gehen. Mich würde mal interessieren, was bei denen der kleine Programmierer am anderen Ende der Kette bekommt. Der, der die eigentliche Arbeit macht.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Programmierer werden in der Regel sehr gut bezahlt. Die stehen nicht am Ende der Kette. Die Nachfrage nach Programmiern ist wohl in den letzten Jahren explodiert und das wirkt sich auf das Gehaltsgefüge aus.

Wir hatten da mal einen Artikel: https://mein-mmo.de/amazon-

Wer wohl schlecht bezahlt wird, sind Q&A-Tester und Support-Mitarbeiter. Darüber gibt’s jedenfalls immer wieder Horror-Geschichten.

Fenrir
Fenrir
1 Jahr zuvor

Es kommt bei Programmierern sehr stark auf die Hardskills an, wieviel er verdient. Zudem wird wahrscheinlich jeder SAP Programmierer mehr verdienen als der typische „Gaming“ Programmierer.

Aber gegen die 10kk verdienen die meisten Programmierer einfach nur Peanuts

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

„Meine“ Programmierer verdienen circa 100k Brutto p.a. Also Arbeitgeberbelastung ca. 120k. Das variiert aber auch je nach Branche und ist somit nur bedingt übertragbar. Und wie Gerd Schumann schon meinte, wenn man unterbezahlte Leute sucht, wird man in anderen Berufsfeldern sicherlich schneller und eindeutiger fündig ^^

Fenrir
Fenrir
1 Jahr zuvor

jap das ist sicherlich ein gutes gehalt. trotzdem sind selbst 100k gegen 10kk einfach peanuts^^

und selbst 100k sind nicht umbedingt üblich bei den entwicklern.

cyber
cyber
1 Jahr zuvor

Spiele Entwickler sind nicht zwangsweise Programmierer. Das Personal, dass sich um die Engines und Netzwerkinfrastruktur kümmert wird vermutlich nicht schlecht verdienen, die Armee an Designern(Artists und Animateure, Writer) wird vermutlich nicht in der gleichen Gehaltsklasse spielen.

Luigee
Luigee
1 Jahr zuvor

Wenn juckt sowas?

self1sch
self1sch
1 Jahr zuvor

Mich zb o/

SPARTANER-117
SPARTANER-117
1 Jahr zuvor

Dito

c s
c s
1 Jahr zuvor

jub mich auch

Bodicore
Bodicore
1 Jahr zuvor

Ich denke nicht dass es da einen Zusammenhang gibt, warscheinlich hat er einfach die falsche Sekretärin angemacht oder einem von der Marketingabteilung in den Bauch geboxt wegen der Blizzcon.

Es bliebt zu hoffen, dass das ganze ja für die Spieler positive Auswirklungen hat und Blizz und sich Blizz wieder etwas ins Zeug legt.

Wir wissen ja alle das Blizzard gute Spiele machen kann die sind einfach
nur Loorbeerenkuschler.

Wobei da warscheinlich auch einige Leute arbeiten, die ein langes Gesicht machen und etwas von schwieriger Marktlage faseln wärend sie warten das alles von selber wieder gut kommt.

Plague1992
Plague1992
1 Jahr zuvor

Es ist zwar immer die Rede von Activision Blizzard, aber könnte King nicht auch ein Grund sein? Die haben früher mit ~2,5 mrd Umsatz immerhin 40% ausgemacht. Der Hype um Candy Crush und Co. ist definitiv abgeflacht verglichen mit vor 4-5 Jahren und viel neues kam die letzten Jahre auch nichts.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Ich denke Fortnite gräbt denen die Erweiterungs-Route bei Overwatch ab. Aber kann auch sein, dass King eine Rolle spielt, klar.

Auch Hearthstone ist irgendwie nicht mehr so das Phänomen wie vor 1, 2 Jahren noch, oder? Weil sich auch die Dynamik auf Twitch verschoben hat.

Sowas wie Fortnite/PUBG ist halt so groß, dass es sich auf unheimlich viele Dinge in der weiteren Umgebung auswirkt.

Riordian123
Riordian123
1 Jahr zuvor

Bei Hearthstone ist aber auch ein Problem, dass die letzte Erweiterung kaum gute Karten hatte und die Meta sich daher kaum verändert hat.

Phil
Phil
1 Jahr zuvor

Ob das jetzt schlecht ist weis ich nicht, mir persönlich reichen ergänzende Karten ich will z.B. nicht das alle 3 Monate sich die Meta ändert ich finde es eher nervig.Mir graut es jetzt schon vor April der Monat mit dem niedrigsten Kartenpool

Riordian123
Riordian123
1 Jahr zuvor

Und natürlich starke Konkurrenz durch Artifact, Elder Scrolls: Legends, Gwent und Magic Area

Psycheater
Psycheater
1 Jahr zuvor

Wie man hier wieder sieht steht Aufwand und Verdienst in keinerlei Zusammenhang. Wie in so vielen Bereichen. Leider

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Welche Quantität meinst du? Die unzählbare Anzahl von Activision Blizzard Titeln seit 2017?

Joey
Joey
1 Jahr zuvor

Die Jährlichen CoD Titel evtl?

Leider scheinen einige Firmen zu glauben dassJährlische Titel mehr Profit geben als alle 3-4 Jahre ein gutes Spiel.

Und so lange es Spieler gibt die sich jedes Jahr den neuesten COD Klon, Battlefieldklon, FIFAklon oder AssasinsCreed Klon kaufen scheinen sie damit durchzukommen.

Hier müssen die Spieler mal nachdenken wenn sie sich jedes Jahr das gleiche Spiel mit ner neuen Jahreszahl dahinter kaufen ob sie dieses Geschäftsmodell unterstützen wollen.
Denn alle anderen Spieleentwickler sehen mit wie wenig Aufwand man Geld machen kann und swerden früher oder später darüber nachdenken ein ähnliches Geschäftsmodell einzuführen.

Zurück zum Thema: hoffentlich bringt der Wechsel Blizzard wieder auf den alten Kurs zurück wo wir ein Jahrzehnt auf ein GUTES Spiel warten.

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Schwer zu sagen. Aber einem so großen Studio zu raten: es soll allgemein weniger auf Quantität setzen um dann auf eine Reihe von COD zu referenzieren, klingt für mich jetzt nicht so überzeugend. Der Ausstoß von Titeln seit 2017 in Relation zu anderen Spieleschmieden der Größe ist sehr viel geringer.

Zu dem waren die letzten beiden CODs rein finanziell kein Flop. Ich spiele diese Reihe nicht, aber das hat dafür auch keine Relevanz.

Metacritic für COD WWII: 79
Metacritic für BOP4 WWII: 83

Call of Duty: WW2 is the best-selling CoD game this generation and the year’s top seller on consoles 2017

Wenn man also sagt: „mach mal lieber mehr Qualität“, hat es sich diese Person etwas zu einfach gemacht.

Wenn die Spieler COD so schlecht finden, dann sollten sie aufhören diese schlechten Spiele zu kaufen und nicht neue Verkaufsrekorde aufstellen, immer wieder ^^

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Mir sind die Zusammenhänge die geschildert werden nicht ganz klar.

a) Er wird abgeworben
Wenn er gehuntert wurde, wird die Initiative ja vermutlich von ihm ausgehen und nicht vom Unternehmen. Es sei denn, Activision bekommt die Abwerbung spitz und sieht Risiken. Zum Beispiel die Mitnahme von Personal, Informationen oder Kunden. Aber das alles dürfte nicht zutreffen. Ich schätze mal, dass auch eventuelle Wettbewerbsverbote nicht greifen würden, da Netflix nun kein direkter Mitbewerber darstellen dürfte.

Warum also Suspendieren?

b) Er wurde geschasst, als Reaktion auf den Kurs
Warum sollte man den CFO verabschieden für einen unerwartet Börsenkurs. Als Chef des Rechnungswesen steht er nun nicht wirklich in direkter kausaler Verantwortung. Na ja vielleicht könnte man ihm irgend wie eine Lampe bauen, wenn er auch das Controlling verantwortet und hat dort Budget für unrentable oder riskante Projekte freigegeben oder hat in der Preispolitik irgend wie fehlkalkuiert. Aber das ist alles um mehrere Ecken.

Klingt für mich nicht sooo plausibel. Vermutlich werden wir den tatsächlichen Grund nie erfahren.

Spekulation
Aber von all dem finde ich die Budgetierung von -im nachhinein- ambivalent Projekten, am realistischen. Vor allem, vor dem Hintergrund, dass doch einige Projekte bei Blizzard eingestampft werden, bevor sie das Tageslicht erblicken. Es gab mal eine Verlautbarung, dass ca. 50 % aller Projekte vor der Bekanntgabe wieder eingestellt werden. Darüber hattet ihr auch mal berichtet. Vielleicht war das dann doch einem der Entscheider zu viel des Guten. Aber davon bekommt der Externe eigentlich selten was mit. Und ich bin mir fast sicher, dass das nichts mit dem Aktienkurs zutun hat.

cyber
cyber
1 Jahr zuvor

Sehr gute Analyse.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Ich denke, es ist die Netflix-Abwerbung. Dass man da Hinweise hat, dass er wirklich gehen will.

Dass man da sagt -> Wenn der eh geht, dann können wir den Posten auch gleich neu besetzen, bevor der da mit 50% arbeitet und in Gedanken schon woanders ist. Wir wollen nur Leute, die voll hier bei der Sache sind.

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Also ich kenne bestimmt nicht jede Unternehmensphilosophie. Aber aus der Welt aus der ich komme, wird so etwas geregelt bevor man es verkündet. Und dann meist durch eine zweiseitige Aufhebung des Vertrages. Zumindest auf C-Level Niveau.

Und nicht die einseitige Suspendierung mit der Möglichkeit zur Stellungnahme etc. Es sei denn, es handelt sich um einen Kuhhandel. Aber auch da stellt sich die Frage: warum? Mir ist nicht so ganz klar, wer aus der Geschichte einen Vorteil zieht. Zumindest so wie die Situation gelöst wurde, erscheint es mir keinen Nutznießer zu geben. Und das ist eigentlich ein Indiz, dass etwas anderes passiert ist.

Naja wie gesagt… alles ist möglich. Aber für mich klingt es nicht so plausibel.

50% arbeitet und in Gedanken schon woanders ist. Wir wollen nur Leute, die voll hier bei der Sache sind.

Besonders im Anbetracht dessen, dass Jahreswechsel ist. Und selbst wenn Geschäftsjahr und Kalenderjahr hier auseinanderfallen sollte, muss man schon triftige Gründe haben, diesen Schritt zu gehen. Der CFO hat zu diesem Zeitpunkt alle Hände voll und hier einen fliegenden Wechsel zu gestalten ohne die Hilfe des Vorgängers… puhh.

Bavarian Wolf
Bavarian Wolf
1 Jahr zuvor

Denen geht einfach der Stift weil die so ein horrorjahr hatten

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