MontanaBlack nervt Twitch-Bann nun doch – Keine Antwort, obwohl er so groß ist

Der erfolgreichste deutsche Streamer, MontanaBlack88, ist aktuell unzufrieden mit der Situation auf Twitch. Nach einem 7-Tages-Bann spricht er nun von ungleicher Behandlung. Twitch antwortet ihm nicht auf seine eMail, obwohl er doch einer der größten Streamer der Welt ist.

Das ist die aktuelle Situation: MontanaBlack wurde am Freitag von Twitch mit einem 7-Tages-Bann belegt. Er selbst erklärte, dass er in einem Stream eines Kumpels einen Ausraster bekam und ihn Twitch dafür bestraft hat.

Zunächst zeigte sich der Streamer ganz einsichtig und entschuldigte sich für sein Verhalten. Er wollte keinen Stress mit Twitch haben.

Nun, mit einigen Tagen Abstand, sieht er die Lage nicht mehr so locker. Er beschwert sich auf Twitter über eine ungerechte Behandlung.

Twitch bestraft User völlig unterschiedlich

Das sagt der Streamer: Auf Twitter richtet MontanaBlack „ehrliche Worte“ an seine Community und schreibt, dass er nicht abgeneigt ist, Twitch zu verlassen, wenn es eine gute Alternative geben würde.

So sagt er, dass Twitch mit den Bestrafungen völlig unterschiedlich umgehen würde. So bekäme eine Steamerin, die ihre Brüste zeigt, nur einen 3-Tages-Bann und er erde für 7 Tage gesperrt, weil ein Kollege ohne sein Wissen gestreamt hat und er dort ausfällig wurde.

Zum Schluss spielt er noch auf eine Story einer Streamerin an, die ihre Katze mit Alkohol auf den Lippen geküsst hat. Viele Zuschauer forderten einen Bann, doch die Streamerin wurde nicht bestraft.

In einem anderen Tweet fragt er seine Community noch, ob sie es gerecht finden, dass er als einer der größten Streamer der Welt, nach 4 Tagen noch immer keine Antwort auf Mails an Twitch bekommen hat.

Gibt es diese Kritik zurecht? Immer wieder gibt es Kritik am System hinter den Banns auf Twitch. Vor allem die Streamerin, die ihre Katze mit Alkohol auf den Lippen geküsst hat, sorgte für viel Unverständnis.

Im September hatte der Twitch-CEO noch versucht zu erklären, weshalb manche Leute gebannt werden und andere Streamer weitermachen können.

So sagte der CEO, dass man den Zusammenhang und die Absicht hinter dem Handeln des Streamers beachte und daraufhin handele.

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Der Twitch-CEO Emmett Shear

Im Fall von MontanaBlack würde dieses Prinzip aber nicht so recht funktionieren. Immerhin beteuert er, dass er nichts vom laufenden Stream wusste und ansonsten keinen solchen Ausraster bekommen würde.

Eine Absicht liegt hier also nicht so recht vor.

Wie lange bleibt MontanaBlack noch gebannt? Der Bann des Streamers endet am 25. Oktober. Sollte Twitch nicht doch schon früher auf die Mails von MontanaBlack reagieren, so kehrt er passend zum Release von Call of Duty: Modern Warfare zurück.

Bei Modern Warfare wurde kurz vor Release nun auch ein Streamer gebannt, aber direkt danach wieder entsperrt:

Twitch bannt CoD-Profi kurz vor Modern Warfare Release – Rudert dann zurück
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Quelle(n): Dexerto
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