Wo stehen die 5 Bezahl-MMORPGS WoW, TESO, WildStar, GW2 und FF XIV Anfang 2015?

The Elder Scrolls Online: Den Schritt gemacht

TESO-Tamriel-Unlimited

Während WildStar noch nach der Lösung sucht, hat man die bei The Elder Scrolls Online schon lange gefunden. Man kann darüber spekulieren, wie lange man schon wusste, dass man auf ein Buy2Play-Modell umstellen würde. Ob es vor dem Release klar war; im Sommer, als man den Grundstein für das heutige TESO legte; oder wirklich erst in den letzten Monaten?

TESO ging bereits nach dem April und Mai, als man sich erstmal die Augen reiben musste, offensiv mit dem Material um, das man hatte. Baute es weiter aus, arbeitete an einer Neugestaltung. Wir nannten das damals Mitte Mai schon – in Anlehnung an FF XIV – „Tamriel Reborn“, das ist es jetzt nicht ganz geworden: „Tamriel Unlimited“ soll das neue Buy2Play-TESO also heißen, das weit mehr von The Elder Scrolls Online in 2014 unterscheiden soll als nur das Bezahlmodell.

The Elder Scrolls Online gleichzeitig „wowiger“ und „skyrimger“

Schon in der nächsten Woche stellt man sich neu vor und was man da zeigen kann, wird einen deutlich besseren Eindruck als das machen, was man im April 2014 präsentierte. Das Spiel ist runder, „skyrimiger“ und gleichzeitig auch ein bisschen „wowiger“, es wirkt abgerundet und poliert. Die einzelnen Aspekte des Spiels sind besser geworden, ohne den Charme, der dem Game zugrunde liegt, zu gefährden.

Klingt toll, ist nun aber auch kein Wunder: Jedes MMO ist nach einem Jahr besser als zum Release, sonst hätten die Mitarbeiter ihren Beruf verfehlt. Doch TESO wird als eines der wenigen Games die Gelegenheit haben, sich so verbessert noch mal zu zeigen. Eine Chance für die WildStar wahrscheinlich über Chua-Leichen gehen würde.

The Elder Scrolls Online Justizsystem

Jetzt stellt man sich auf dem PC neu vor, im Sommer dann auf XBox One und Playstation 4. Und genau diese beiden Termine werden zählen.

Ist The Elder Scrolls Online bereit für die große Bühne?

The Elder Scrolls Online

Der Nachteil jetzt: So richtig ist man noch nicht fertig. Man hofft wohl, ein funktionierendes Provisorium zu zeigen. Das „eigentlich fertige“ TESO hätte noch die nächste Phase des Justizsystems gebraucht (Spieler können Verbrecher jagen), eine Abrundung des Champion-Systems und vor allem die Kaiserstadt im PvP.

Aber das hat man wohl alles nicht mehr geschafft und bis diese Elemente kommen, kann noch lange Zeit vergehen. Das ist der Nachteil bei gravierenden Änderungen: Sie kosten unheimlich viel Zeit, in der sonst nicht viel passieren wird.

Zu Seite 4: Guild Wars 2: Warten auf das Herz der Dornen

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