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GTA 5 Online schließt Cheat-Schmiede & zwingt sie zu Spende an Charity

Starke Aktion von Take-Two gegen die Entwickler eines GTA 5-Cheats. Die müssen Ihre Einnahmen jetzt für einen guten Zweck spenden.

Der Kampf von Take-Two und Rockstar gegen Entwickler von Mods geht in die nächste Runde. Diesmal allerdings zum Wohlwollen der Community, denn im Fadenkreuz sind die Entwickler des Force Hax-Mod.

Diese Mod ist ein bezahlter Cheat für GTA 5 Online, den Nutzer zum töten und kicken anderer Online-Spieler nutzen konnten. Doch damit soll nun Schluss sein. Das Tool wurde nicht nur verboten, sondern Take-Two setzte außerdem durch, dass alle Einnahmen des Cheats für Charity-Zwecke gespendet werden müssen.

Force Hax eingestellt – Einnahmen werden gespendet

Das Force Hax Cheating-Tool gab Spielern in GTA 5 Online die Möglichkeit, sich selbst viel Geld zu geben oder andere Spieler zu nerven, indem sie gekickt oder eingefroren wurden. Besonders gefährlich war es, wenn Nutzer das Tool einsetzten, um Geld von anderen Spielern zu klauen.

Bei den Cheatern in GTA 5 Online war das Force Hax-Tool sehr beliebt.

Nun sorgten Take-Two und Rockstar nicht nur für die Abschaltung des Tools, sondern auch für eine Interessante Entschuldigung. Die Einnahmen, die die Entwickler mit dem Verkauf des Cheat-Werkzeugs machten, müssen einem wohltätigen Zweck gespendet werden.

Auf der offiziellen Webseite von Force Hax heißt es: Nach Gesprächen mit Take-Two wird sofort sämtliche Arbeit am Force Hax Cheat-Menü eingestellt. Die Einnahmen werden wohltätigen Zwecken gespendet und die Entwickler entschuldigen sich für alle Probleme mit der Grand Theft Auto Online-Community, die durch die Force Hax-Dienste entstanden sind.

Es ist unklar, wie hoch der zu spendende Betrag ist. Force Hax kostete 15 Dollar pro Monat und schätzungsweise tausende Spieler nutzten diese Dienste regelmäßig.

Lichtblick für die Community

Die Abschaltung von Cheating-Tools wie Force Hax sollte für die Community keine Überraschung sein, denn Rockstar machte deutlich, dass sie solche gefährlichen Modifikationen nicht mehr im Spiel haben wollen.

Wegen solcher Sicherheitsrisiken bekamen die Entwickler der OpenIV-Mod bereits eine Unterlassungsaufforderung. Damit ist die Community allerdings nicht einverstanden, denn OpenIV war eigentlich nur für den Single-Player gedacht, wo keine anderen Spieler in Gefahr sind. Um OpenIV zu retten sammelt die Community gerade Unterschriften auf Change.org

Das Verbot der OpenIV-Mod sorgte für harte Kritik und viele negative Rezensionen gegenüber GTA 5. Auf Steam wird das Spiel nun „äußerst negativ“ bewertet.

GTA 5 12 Prozent

Die Abschaltung eines wirklichen Cheating-Tools kommt in der Community dafür positiv an.

Spieler freuen sich darüber, dass es nun endlich „die Richtigen“ getroffen hat. Das ist aber nur ein kleiner Lichtblick in der allgemein schlechten Stimmung der GTA 5-Fans.

Spieler wollen Mods, aber keine Cheats

Das Verbot von gefährlichen Mods, die anderen Spielern schaden können, begrüßen viele Spieler der Community. Dass darunter nun aber auch Singleplayer-Mods leiden, ist ein schlechter Beigeschmack, der bei den Fans nicht gut ankommt.

Auf der einen Seite wünscht man sich eine cheaterfreie Online-Session, auf der anderen Seite wollen viele aber auch coole Mods ausprobieren. Deshalb wünscht man sich, dass Rockstar und Take-Two hier genauer differenzieren würden und unterscheiden, welche Mods wirklich gefährlich sind.

GTA 5 OnlineGunrunning 13

Wie die Modding-Zukunft von GTA 5 aussieht, lässt sich zu diesem Zeitpunkt schlecht einschätzen. Vielleicht schaffen die Entwickler es, besser zu differenzieren und können in Zukunft Mods wie OpenIV wieder zulassen.


Alle Bunker und Fahrzeuge im neuen Gunrunning-DLC findet Ihr hier

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Patrick Freese
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