Ein 9-Jähriger wollte YouTube-Star werden und sein Vater wollte ihm mit dem YouTube-Werbungsprogramm helfen. Das sorgt jedoch dafür, dass der Vater Probleme bei seiner Arbeit bekommt.
Wie gab der Sohn heimlich so viel Geld aus? Der 9-jährige YouTuber Mighty Mike Plays wollte wohl schon länger YouTube-Star mit seinen Minecraft-Videos werden. Um seine Aufrufe zu erhöhen, soll sein Vater Dave schließlich vorgeschlagen haben, die Minecraft-Videos über Google als Werbung vor YouTube-Videos zu schalten. Er hatte seine Kreditkarte bei dem Account bereits hinterlegt und erklärte seinem Sohn Mike, wie das Schalten von Werbung funktionierte.
In einem YouTube-Video auf dem Kanal seines Sohnes erklärte Dave nun, wie die Situation eskalieren konnte. Sohn Mike stellte nämlich fest, dass er, wenn er mehr Werbung schaltete, auch mehr Aufrufe auf seine Videos bekam. Schließlich gab Mike so 118.000 US-Dollar aus, also rund knapp über 100.000 Euro.
Warum kann der Vater seinen Job verlieren? Irgendwann soll sich die Firma gemeldet haben, bei der Dave arbeitet, bei ihm und gefragt haben, warum 118.000 US-Dollar fehlten. Denn: Dave hatte bei dem Google-Konto die Kreditkarte hinterlegt, die er von seiner Firma bekommen hatte.
Was gibt es für Konsequenzen? Dave führt weiter aus, dass er Mike nun erstmal PlayStation-Verbot erteilen würde und er vermutlich, bis er 18 Jahre alt ist, den Rasen mähen müsse.
Die Konsequenzen, die Dave daraus ziehen muss, würden allerdings noch nicht genau feststehen. Der Fall läge wohl erstmal beim Corporate Management in der Firma und es würde noch entschieden werden, wie weiter vorgegangen wird.
Der Vater betont allerdings ebenfalls, dass er, auch wenn diese Situation nun eine extrem schwierige für ihn und seine Familie sei, nicht seinem Sohn die Schuld gäbe. Dave meint, für seinen Sohn Mike seien es eben nur Zahlen und er würde nicht verstehen, was dahinterstecke und dass es sich um eine hohe Geldsumme handle.
Bisher ist es noch nicht klar, wie es mit Dave weitergeht. Was haltet ihr von dem Vorfall? Schreibt es uns in die Kommentare!
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