Der unvermeidliche Rückgang von Wardogs beginnt, aber der Chef bleibt gelassen, will „nächste Phase der Entwicklung“ starten

Wardogs Soldat und Screenshot 2

In Wardogs endet die Zeit, in der alle mit der rosaroten Brille rumlaufen. Jetzt gibt es erste Kritik, aber für die Entwickler sei das kein Problem.

Was steckt hinter dem Rückgang? Der neue PvP-Shooter Wardogs ist nun seit fast einer Woche im Early-Access und inzwischen kommt vermehrt erste Kritik seitens der Spieler auf. Dabei gibt es verschiedene Kritikpunkte:

  • Manche finden die Mörser und die Anti-Air-Maßnahmen, vor allem die SAM und die C‑RAM, zu stark und zu einfach zu bekommen
  • Logistiker und Base-Builder würden zu viel Geld bekommen, während Infanteristen in der Hotzone zu wenig verdienen
  • Gute Infanterie-Loadouts seien im Vergleich zu Hubschraubern, Artillerie oder dem Panzer zu teuer
  • Teams mitten im Match zu wechseln, sollte nicht möglich sein
  • Manche Freischaltungen, um Aspekte des Spiels zu kontern, würden zu spät kommen
  • Der Grind für manche Freischaltungen sei zu heftig und die Aufsicht auf Wipes gefalle auch nicht jedem

Unabhängig davon, wie sinnvoll die Kritikpunkte sind, hat Joe Brammer, der Chef von Wardogs, das Thema nun auf X aufgegriffen. Er sieht die Kritik jedoch gelassen und nannte es „die erste Phase des völlig akzeptablen Rückgangs von Wardogs“. Bereits in der Vergangenheit betonten die Entwickler immer wieder, dass besagter Rückgang unvermeidlich sei und sie sich langfristig rund 5.000 aktive Spieler auf Steam im Durchschnitt wünschen.

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BULKHEAD stellt den Militär-Shooter WARDOGS im Trailer vor

Was hat es mit der nächsten Phase der Entwicklung auf sich? Brammer sagt in seinem Post wegen der aufkommenden Kritik am Balancing oder gewissen Design-Entscheidungen deutlich: „Lasst uns die nächste Phase der Entwicklung starten.“

Anschließend fordert er die Spieler in seinem Post dazu auf, das ihrer Meinung nach größte Problem zu nennen, das sie noch mitten in der aktuellen Season ändern würden. Dabei betont er jedoch, dass die Entwickler weiterhin „das Sagen haben“ und ihre Vision des Spiels umsetzen, sie dennoch den Spielern eine Stimme geben wollen.

In einem Nebensatz teasert Brammer zudem an, dass Season 2 von Wardogs „eine Menge“ neuer Inhalte und Änderungen bringen werde.

Das Feedback gab es unter dem Post des Entwicklers: Natürlich ließen sich einige Spieler nicht lange bitten und gaben unter dem Post von Brammer direkt einige Antworten.

Auch hier kommentieren Nutzer, dass die Anti-Air-Bauten und Mörser viel zu stark seien. Ein anderer ist der Meinung, dass die Bohrtürme generft werden müssten. Es sollte ein Oberlimit geben, wie viele in einer FOB platziert werden können.

Aktuell gibt es eine sehr starke Strategie, die es erlaubt, mehrere Bohrtürme in einer mächtigen FOB zu platzieren und die Hotzone wiederholt dorthin zu rufen. Der Baumeister der Basis verdient dabei viel Geld und ebnet zeitgleich dem Team den Sieg, benötigt dafür aber jede Menge Nachschublieferungen. Mehr zu der Strategie lest ihr hier: Mit einer Taktik in Wardogs gewinnt ihr das Match für euer Team, ohne selbst Kills zu erzielen – aber ihr benötigt dafür eine spezielle Art Mitspieler

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