Das Rennen um den World First Kill von Ula’tek in World of Warcraft ist vorbei. Der Sieger ist die amerikanische Gilde Liquid. Herzlichen Glückwunsch!
Es war ein spannendes Rennen über mehr als zwei Wochen, aber jetzt ist die Entscheidung gefallen. Team Liquid, die amerikanischen Profis, konnten ihren Thron verteidigen und haben sich den World First von Ula’tek im neusten Raid Giftiger Abgrund gesichert. Dabei war das Rennen richtig, richtig knapp – denn die Profis von Echo waren ihnen haarscharf auf den Fersen.
Team Liquid dominiert zum 5. Mal in Folge
Wie lief das Rennen ab? Das Rennen um den World First Kill von Ula’tek war eines der Spannenderen. Denn sowohl Echo als auch Liquid und Method waren bereits mehrere 100 Versuche am Endboss Ula’tek beschäftigt und arbeiteten sich Stück für Stück voran.
Satte 307 Versuche hat Team Liquid benötigt, um den Boss am Ende zu bezwingen. Das Video vom Kill könnt ihr hier auf Twitch einsehen.
Was hat den Bosskampf so schwierig gemacht? Bereits die erste Phase des Kampfes erwies sich als schwierig, weil hier viel Koordination und noch schnellere Reaktionen notwendig sind, um mit Ula’teks Eiern zurechtzukommen. Ein einzelner Fehler konnte bereits bedeuten, dass eine zusätzliche, regelrecht übermächtige Kreatur erscheint und den Raid in Windeseile zerlegt.
Hinzu kommt, dass es quasi bis zum Ende des Kampfes keine Verluste geben darf. Denn sobald auch nur ein oder zwei Charaktere fehlen, ist der notwendige Schaden – nach aktuellem Stand – quasi nicht mehr aufzubringen.
Wie weit waren die anderen Gilden? Team Liquid ist in letzter Sekunde an der europäischen Gilde Echo vorbeigezogen. Denn die hatten erst wenige Minuten zuvor Ula’tek im besten Versuch schon auf 2,85 % und anschließend auf 1,23 % runtergeprügelt. Doch am Ende hatte es nicht sollen sein – Team Liquid steigerte sich von 15 % direkt und holte sich den Sieg.
Team Liquid hat damit zum 5. Mal in Folge das World First Race gewonnen und verteidigt seinen Titel als beste Raidgilde der Welt, auch wenn es dieses Mal richtig knapp war. Aber genau so ein spannendes Rennen wünscht sich die Community ja auch.
Dass der neue Raid knackig ist, empfinden manche sogar schon auf der heroischen Schwierigkeit.
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