Tanks werden ein wenig verstärkt in World of Warcraft – sie waren einfach zu schwach. Paladine und Todesritter freuen sich.
Seit einigen Tagen rumort es in der Community von World of Warcraft. Denn wenn man in den Bereich der „Mythisch+“-Dungeons schaut, dann haben Tanks wenig zu lachen. Auf den Stufen über „M+10“ sieht man fast nur noch Mönche. Alle anderen Tanks leben in einer Welt der wild hüpfenden Lebensbalken und bringen Heiler regelrecht um den Verstand.
Jetzt hat Blizzard Hilfe versprochen und verstärkt die anderen Tanks. Am kommenden Mittwoch sollten auch andere Tanks wieder mit von der Partie sein.
Was ist das Problem? Tanks sind eine ohnehin eher unbeliebte Rolle in World of Warcraft, doch in der aktuellen Saison haben sie es besonders schwer. Lediglich Braumeister-Mönche dominieren aktuell und stellen in hochstufigen Dungeons sogar über 85 % aller Tanks. Sie gelten aktuell als die einzige Tank-Klasse, mit der man zuverlässig in Dungeons überleben kann.
Das belegen auch Daten etwa von raider.io, die klar zeigen: Braumeister-Mönche sind so beliebt, dass sie alle anderen Tanks verdrängen.
Ein Zustand, den Blizzard nicht lange so lassen konnte – deswegen kommt in wenigen Tagen bereits die Anpassung.
WoW: Tank-Änderungen vom 8. April 2026
Am kommenden Mittwoch ändern sich mit den Wartungsarbeiten die folgenden Details an Tanks:
Todesritter
- Blut
- Automatische Angriffe verursachen 25 % mehr Schaden.
- Todesstoß verursacht 12 % mehr Schaden.
- Der Rüstungsbonus von Blutverstärkung steigt auf 45 % (vorher 35 %).
- Knochenschild erhöht die Rüstung um 180 % der Stärke (vorher 150 %).
Dämonenjäger
- Rachsucht
- Automatische Angriffe verursachen 40 % mehr Schaden.
- Fokussiertes Spalten erhöht den Schaden von Seelenspalten um 60 % (vorher 50 %).
- Seelenschnitzer verursacht 50 % mehr Schaden.
Druide
- Wächter
- Funkelndes Mondlicht reduziert den Schaden, den das Ziel am Druiden verursacht nun um 6 % / 12 % (vorher 5 % / 10 %).
- Beißen und Reißen reduziert für jeden Stapel von Hauen den Schaden, den das Ziel am Druiden verursacht, um 3 % (vorher 2 %).
Paladin
- Schutz
- Automatische Angriffe verursachen 50 % mehr Schaden.
- Ruhm der Vorhut (Rang 2 und 3) erhöht den Schaden von Richturteil um 20 % / 40 % (vorher 10 % / 20 %).
- Ruhm der Vorhut (Rang 4) erhöht den Schaden von Schild der Rechtschaffenen gegen das Primärziel um 100 % (vorher 50 %).
- Großes Richturteil erhöht den Schaden, den das Ziel durch den nächsten Schild der Rechtschaffenen erleidet, um 50 % (vorher 40 %).
- Magieerfüllter Schild verringert den erlittenen magischen Schaden um 12 % (vorher 10 %).
- Verschanzen erhöht die Rüstung um bis zu 60 %, basierend auf den fehlenden Lebenspunkten (vorher 50 %).
- Die Heilung von Licht der Titanen ist um 200 % erhöht, wenn man von einem schädlichen periodischen Effekt betroffen ist (vorher 100 %).
Mönch
- Braumeister
- Lebensflamme heilt den Mönch nun um 40 % von allem Feuer- und Naturschaden, den er mit Fähigkeiten und Zaubern zufügt (vorher 50 %).
- Shado-Pan: Vorausschauendes Training verringert sämtlichen erlittenen Schaden nun um 8 % (vorher 10%).
Was ändert sich noch? Abgesehen von diesen Tank-Änderungen gibt es noch kleine Anpassungen bei anderen Spezialisierungen. So bekommen Verstärker-Schamanen deutliche Buffs und verursachen mehr Schaden, ebenso wie Meucheln- und Gesetzlosigkeit-Schurken. Auch Frost-Magier bekommen ein wenig mehr Schaden spendiert, sodass die Klassen am kommenden Mittwoch näher beieinander sein sollten.
Wer auf den Stress als Tank keine Lust hat, kann es auch einfach mal als DPS-Charakter versuchen. Allerdings könnte man dann die Erfahrung machen, dass World of Warcraft ein ziemlich entspanntes Spiel ist – denn man wird in Dungeons gar nicht mehr mitgenommen.
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