WoW Forever hat eine neue Methode, eure Accounts mit einem „Soft-Bann“ zu belegen

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Blizzard will in World of Warcraft Forever ein Zeichen setzen und Goldhandel den Kampf ansagen. Dabei helfen soll eine neue Art der Account-Sperre.

Der Kampf gegen Goldhandel ist etwas, das Blizzard sehr ernst nimmt. Zumindest in World of Warcraft Forever will man hier harte Bandagen anlegen und es damit deutlich besser machen als in den Classic-Varianten des Spiels. Schon während der Beta wurden fast 4.000 Accounts gesperrt. Dafür haben die Entwickler sich sogar eine neue Art der Account-Einschränkung überlegt, von der ihr bald betroffen sein könnt: der Ökonomie-Bann.

Wir erklären, was es damit auf sich hat und ob man sich Sorgen machen sollte.

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Was ist das Problem beim Kauf und Verkauf von Gold? Zum einen ist das grundsätzlich in World of Warcraft Forever verboten, zum anderen gibt es aber eine Schwierigkeit: Bot-Accounts und auch Goldkäufer werden in aller Regel in „Wellen“ bestraft – also nicht einzelne Accounts jeden Tag, sondern mehrere Hundert zu einem bestimmten Stichtag. Das soll es den Betrügern schwieriger machen, genau herauszufinden, wodurch sie aufgeflogen sind.

Doch das brachte andere Probleme mit sich: Das Gold zirkulierte bereits in der Ökonomie des Spiels und schadete dieser langfristig.

So funktioniert die Soft-Sperre

Was hat Blizzard sich nun überlegt? Im Kampf gegen Goldkauf und -verkauf gibt es einen neuen Zustand für Accounts, die „zeitweise Ökonomie-Pause“, wie Blizzard es nennt. Hier werden dem Account die Möglichkeiten genommen, mittels Gold und Ressourcen mit anderen Charakteren zu interagieren. Das soll Blizzard Zeit verschaffen, um zu überprüfen, ob auch wirklich alles mit rechten Dingen zugeht.

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Blizzard erkauft sich mit der Ökonomie-Sperre Zeit, um die Accounts genau zu überprüfen.

Was kann ein Account dann nicht mehr? Wenn euer Account mit der Ökonomie-Pause belegt ist, können die folgenden Funktionen in WoW Forever nicht mehr genutzt werden:

  • Direkter Handel mit anderen Charakteren
  • Benutzung der Post
  • Verwendung der Gildenbank
  • Handel im Auktionshaus

Was passiert dann mit dem Account? Wenn der Account mit einer Ökonomie-Pause belegt wurde, wird er anschließend von Blizzard überprüft, um festzustellen, ob alles mit rechten Dingen zugeht. Wenn sich herausstellt, dass es kein Problem gab, dann wird der Account einfach wieder freigeschaltet, als wäre nichts gewesen.

Sollte sich jedoch ergeben, dass das eigene Gold aus unlauteren Quellen stammt oder man sich am Handel mit Echtgeld („RMT“ – Real Money Transaction) schuldig gemacht hat, wird aus der Ökonomie-Pause eine richtige Strafe für den Account, wie etwa eine temporäre oder zeitweise Sperre.

Blizzard weist darauf hin, dass das System zu Beginn einige „False Positives“, also falsche Verdächtigungen aufweisen kann und daher auch der eine oder andere Account eine Ökonomie-Pause bekommt, der ganz normal gespielt hat. Das würde dann aber spätestens bei der Überprüfung festgestellt und wieder aufgehoben.

Sollte das System Erfolg bringen, wird es auch in andere Versionen von World of Warcraft übernommen.

Wenn ihr also temporär von einer Ökonomie-Sperre betroffen seid, macht euch keine Sorgen. Ihr braucht kein Ticket schreiben und solltet einfach abwarten.

Cortyn meint: Es freut mich, dass Blizzard den Kampf gegen Goldverkäufer mit WoW Forever richtig ernst zu nehmen scheint und dafür sogar neue Geschütze auffährt. Es bleibt nur zu hoffen, dass man diesem Ziel auch langfristig verschrieben bleibt und zum Launch direkt aggressiv dagegen vorgeht. Denn wenn die Ökonomie erst einmal ruiniert ist, gibt es kaum noch eine Möglichkeit, diese wieder für „Normalspieler“ zu retten. Da sollte Blizzard sich auch die Tipps von Ex-Goldverkäufern zu Herzen nehmen …

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